Klassizismus und Romantik wurden lange Zeit als einander
entgegengesetzte Epochen der Kunst betrachtet. Dieser Band zeigt,
dass in beiden zugleich der Ursprung der Moderne liegt, dass sie
auf vergleichbare Krisen der Kunst reagierten und dass sie mehr
verbindet als trennt. Andreas Beyer stellt die Epoche mit ihren
Protagonisten und Hauptwerken in Malerei, Architektur und Skulptur
vor. Er umreißt das Panorama einer Kunstperiode, die einen frühen
internationalen Stil ausbildete und in vielem vorwegnahm, was die
Kunst bis heute charakterisiert und belebt.
Prof. Dr. phil. Andreas Beyer war bis Herbst 2003 Leiter des Instituts für Kunstgeschichte an der RWTH Aachen, ist seit 2009 Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris und hat jetzt die Professur Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel inne.
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