Doing Culture - Hörning, Karl H. / Reuter, Julia (Hgg.)

Karl H. Hörning / Julia Reuter (Hgg.) 

Doing Culture

Neue Positionen zum Verhältnis von Kultur und sozialer Praxis

Hrsg. v. Karl H. Hörning u. Julia Reuter
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Doing Culture

Wie wird Kultur soziale Praxis? Der Band vereint wesentliche und innovative Beiträge, die verschiedene Ansätze wie Pragmatismus, Ethnomethodologie und Bourdieus Praxeologie mit Diskussionen aus science, gender und postcolonial studies verknüpfen. Gleichzeitig eröffnet er neue Zugänge zu einer Theorie sozialer Praktiken, indem er unterschiedliche Praxisformen - Körperpraktiken, Gewaltpraktiken, Praktiken der Medienrezeption - der allen gemeinsamen Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Praxis unterwirft. Damit rückt er die »Praxiswende« in den Sozial- und Kulturwissenschaften als eine ihrer innovativsten »Denkbaustellen« in den Blick. Mit Beiträgen von Udo Göttlich, Kien Nghi Ha, Stefan Hirschauer, Karl H. Hörning, Helga Kotthoff, Michael Meier, Andreas Reckwitz, Sven Reichardt, Julia Reuter, Ingo Schulz-Schaeffer, Norbert Sieprath, Urs Stäheli und Matthias Wieser.


Produktinformation

  • Verlag: Transcript
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 261 S.
  • Seitenzahl: 264
  • Sozialtheorie
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 136mm x 19mm
  • Gewicht: 370g
  • ISBN-13: 9783899422436
  • ISBN-10: 3899422430
  • Best.Nr.: 12789465
"Neben einigen prominenten RepräsentantInnen praxistheoretischer Positionen in den SozialÝ wissenschaften sind in diesem Band vor allem auch NachwuchswissenschaftlerInnen vertreten. Insgesamt ergibt sich so eine interessante Mischung bekannter, hier auf den Punkt gebrachÝ ter Positionierungen und tatsächlich neuer Ideen, wie es der Untertitel 'Neue Positionen zum Verhältnis von Kultur und sozialen Praktiken' verspricht." Till Westermayer, Forum Qualitative Sozialforschung, 3 (2006) "Ausgangspunkt des aus der gleichnamigen Tagung an der Universität Aachen hervorgegangeÝ nen Sammelbandes 'doing culture' ist [...] nicht der Fernsehkonsum an sich, sondern seine Vermittlung ins soziale Leben. Man könnte sagen: in den Alltag. 'doing culture' zeigt aber auch, wie soziale Praxis auf die Kultur zurückwirkt. Auf unterschiedlichen Ebenen wird der Prozess der 'Kulturhaftigkeit' bis hin zu Alltagspraktiken wie dem Konsumieren von 'daily soaps' oder Comedy-Serien untersucht. Sämtliche Autoren erweitern die Theorie des 'doing culture'. Aus unterschiedlichen Disziplinen kommend, unter anderem der Medizinsoziologie, Gender Studies, Ethnomethodologie, Post-Colonial Studies und Medien- und KommunikaÝ tionswissenschaften, untersuchen die Autoren und Autorinnen in ihrer Wissenschaft und anhand sozialer Theorien von Luhmann bis Bourdieu den Zusammenhang zwischen Kultur und sozialer Praxis. Soll der Ansatz des 'doing culture' neue Erkenntnisse aufzeigen, muss das Verhältnis von Kultur und Praxis genauer untersucht werden und steht somit im Mittelpunkt dieser Theorie." Stephanie Schmolliner, Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, 6 (2005)
Jun.-Prof. Dr. Julia Reuter (geb. 1975) studierte Soziologie, Psychologie und Germanistik an der RWTH Aachen und promovierte sich dort 2001. Seit 2004 ist sie Juniorprofessorin für Allgemeine Soziologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungssoziologie an der Universität Trier. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kultur-, Migrations- und Religionssoziologie, sowie aktuellen Theorien und Themen der Geschlechterforschung, zu denen sie zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt hat. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Olpe.

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