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  • Verlag: Knaus
  • Seitenzahl: 287
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 287 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 204mm x 135mm x 28mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783813504859
  • ISBN-10: 3813504859
  • Best.Nr.: 34503363
Autorenporträt
Dieter Haselbach ist Professor für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Für den Deutschen Bundestag verfasste er 2006 das Kulturwirtschafts-Gutachten. Armin Klein ist nach Stationen als leitender Dramaturg des Frankfurter "Theater am Turm" und Kulturreferent der Stadt Marburg seit 1994 Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement in Ludwigsburg. Pius Knüsel ist Direktor der Volkshochschule Zürich. Stephan Opitz leitete bis 1988 die Volkshochschule Schwäbisch Gmünd, bis 2000 das Nordkolleg Rendsburg und ist seither Referatsleiter für Kulturelle Grundsatzfragen im Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie seit 2009 Professor für Kulturmanagement an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Thomas E. Schmidt kann dem bereits vielfach abgekanzelten Buch der vier Kulturmanager Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel und Stephan Opitz auch Positives abgewinnen. Ihr Befund von der Reformunfähigkeit der deutschen Kulturinstitutionen ist nicht neu, aber zutreffend. Auch die Frage, wer und was legitimiert Kultursubventionen findet Schmidt wichtig. Für das beste am Buch hält er allerdings den "Ingrimm", mit dem die Autoren eine Debatte über die Strukturen des Kulturbetriebs führen wollen. Schmidt möchte die auch führen, allerdings wäre es ihm lieber, wenn die Basis, auf der dies geschieht etwas tragfähiger wäre, als dieses Buch. Was er den Autoren nämlich negativ ankreidet, ist durchaus beträchtlich: Schmidt vermisst unter anderem so grundlegende Dinge wie eine Analyse der Organisationen, einen Begriff von Kultur und Gesellschaft, eine Vorstellung davon, wie Erfolg zu bemessen wäre. Stattdessen sieht Schmidt die Autoren von "exlinkem Ressentiment" gegen zugleich egalitäre, abgehobene und gepamperte Kunst getragen. Dass der Markt eine bessere Kunst hervorbringt als ein staatliches System hält Schmidt denn auch mit Blick auf die zeitgenössische Kunst für eine recht abenteuerliche These.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Indessen verrät der Ärger, dass die Autoren des ,Kulturinfarkts' an eine heikle Blöße der staatlich verordneten Kulturreligion gerührt haben (...)."
"Indessen verrät der Ärger, dass die Autoren des 'Kulturinfarkts' an eine heikle Blöße der staatlich verordneten Kulturreligion gerührt haben (...)." Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung
„Indessen verrät der Ärger, dass die Autoren des ‚Kulturinfarkts‘ an eine heikle Blöße der staatlich verordneten Kulturreligion gerührt haben (…).“