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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 15.01.2012 |
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Supergau bei Oxenford Medical: ein Laborant hat aus dem Hochsicherheitslabor in der Nähe von Edinburgh ein Kaninchen entwendet, dass mit dem tödlichen Madoba-2 Virus infiziert ist. Nach dem grausamen Ansteckungstod des Diebes beginnt eine hektische Schadensbegrenzung. Toni Gallo (Isabella Ferrari), die Sicherheitschefin bei Oxenford, muss feststellen, dass der Diebstahl nur das Vorspiel zu einer noch größeren Katastrophe ist, denn nur wenige Tage später überfallen Verbrecher das Labor und stehlen das Virus. Als dann auch noch ein furchtbarer Schneesturm die Polizei zur Untätigkeit verdammt, nimmt Toni alleine die Verfolgung der Täter auf. Noch ahnt sie nicht, dass der Dieb aus dem engsten Familienkreis des Firmengründers Stanley Oxenford (Heiner Lauterbach) kommt. In dessen verschneitem Landhaus im schottischen Hochland entbrennt schließlich ein dramatischer Kampf, bei dem mehr auf dem Spiel steht als ein einzelnes Leben. Ein spannender Film, bei dem man erst am Schluss erfährt, ob die Verbrecher das Virus einsetzen können, oder ob man es ihnen vorher abnehmen kann. Als Zuschauer weiß man allerdings von Anfang an, welches Familienmitglied mit den Verbrechern gemeinsame Sache macht, was etwas von der Spannung wegnimmt. Ich besitze auch das Buch von Ken Follett, habe es aber noch nicht gelesen. Das werde ich jetzt schleunigst nachholen, da für mich im Film einiges "ungereimt" ist. Die Schauspieler sind klasse, allen voran Heiner Lauterbach und Isabella Ferrari. Hier und da kann man -trotz des ernsten Themas- auch lachen. Insgesamt gut gemacht. |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Steffen am 19.05.2010 | |
| Ich finde den Film absolut sehenswert. Er ist sehr gut gemacht und spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Sollte in keiner Sammlung fehlen. |
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 28.01.2010 |
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Bei Oxenford Medical wird am Weihnachtsabend eingebrochen und ein ebolaverwandtes Virus namens Madoba-2 gestohlen. Durch einen Schneesturm werden die Diebe gezwungen Schutz zu suchen und zwar genau im haus des Besitzers von Oxenford Medical, der seine ganze Familie zu besuch hat. Diese Literaturverfilmung basiert auf Ken Follett gleichnamigen Roman Eisfieber. Der Fernsehfilmg war in zweite Teilen Ende Januar 2010 im ZDF zu sehen. Die Verfilmung ist (leider) ein typischer ZDF Fersehfilm für die ganze Familie geworden: Mäßig spannend bis harmlos. Die ersten 90 Minuten plänkeln vor sich hin. Die Schauspieler sind OK, aber insgesamt erinnert die Machart an die ZDF Rosamunde Pilcher Verfilmungen: Man weiß wie es ausgeht + schöne Landschaften. Rosamunde Pilcher auf hart eben. Familienzwistigkeiten die diesmal etwas extremer ausgetragen werden als mit den üblichen Intrigen und eine Liebesgeschichte von der man schon zu Anfang an weiß wie es ausgeht. Die Familienstreitigkeiten der ersten 90 Minuten gipfeln in Kids (sehr vorhersehbarem) Verrat. Anders als bei Rosamunde Pilcher steht nicht die Liebesgeschichte zwischen Ex Polizistin Toni Gallo und ihrem Chef Stanley Oxenford im Vordergrund sondern der "Kriminalfall", aber natürlich kommen die beiden (vorhersehbarer Weise) zusammen. Die Bösen waren natürlich Bio-Terroristen die Christen und Moslems gegeneinander aufhetzen wollten. Klischeehafter geht es wirklich kaum. Ich weiß nicht woran es liegt, möglicherweise an der geradlinigen, langsamen Erzählweise ohne die schnellen Schnitte, die man von guten Actionserien gewohnt ist. Keine interessanten visuellen Perspektiven in Kombination mit zweidimensionalen, klischeehaften Charakteren und durchschnittlichen Schauspielern. Vielleicht waren es aber auch die belangslosen und flachen Dialoge. Besonders ging mir die brutaloschlampe Daisy auf die Nerven, die sogar für einen Gangster einfach zu dumm war und Kit, der nerdige Sohn aus guten Hause, der aber irgendwie vollkommen persönlichkeitsfre daherkami. Einziges Highlight waren Heiner Lauterbach als Stanley Oxenford und Isabella Ferrari als Antonia Gallo. Besonders die Figur der Antonia Gallo fand ich zu kurz gekommen in diesem Film. Was mich als Biologe besonders nervte ist der weit verbreitete Grammatikfehler, dass es DAS Virus heißt und nicht der Virus. |
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