Fünf Freunde
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Fünf Freunde

Regie: Mike Marzuk; Mit Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen u. a.
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Fünf Freunde

Eigentlich hat Georgina, genannt George, so gar keinen Bock auf ihre Verwandtschaft, mit der sie die Sommerferien verbringen soll. Doch dann schlittert sie mit Julian, Dick, Anne und Timmy, dem Hund, in ein handfestes Abenteuer: Ein paar Halunken wollen Georges Vater dessen Formel für eine revolutionäre Energiegewinnungsmethode abluchsen. Für die fünf Freunde heißt es jetzt, schnell handeln, denn der Erfinder-Papa sitzt ahnungslos auf einer kleinen Felseninsel vor der Küste, und die Gauner sind schon ganz in seiner Nähe. Die "Wilde Kerle"-Produzenten präsentieren unter der Regie ihres Lieblingsregisseurs Mike Marzuk ("Sommer", "Rock It!") einen weiteren Kinderfilm, der dieses Mal auf der starken Marke "Fünf Freunde" basiert. Dabei blieb der brave Charme von Enid Blytons berühmten Vorlagen weitgehend erhalten. Spannungsmomente sind spärlich gesät, es dominiert der Fun-Faktor, verkörpert durch Nebendarsteller wie Armin Rohde als tumber Polizist oder Anatole Taubman als seltsamer Agent.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Die Fünf Freunde George (Valeria Eisenbart), Julian (Quirin Oettl), Dick (Justus Schlingensiepen), Anne (Neele Marie Nickel) und Timmy, der Hund, verbringen zum ersten Mal ihre Ferien zusammen. Und schon schlittern sie in ein aufregendes Abenteuer.

Bei einem Ausflug an den Strand machen sie in einer alten Schmugglerhöhle eine brisante Entdeckung und erkennen schnell: Georges Vater Quentin (Michael Fitz), ein berühmter Erfinder, ist in Gefahr. Der Professor hat sich auf einer Felseninsel ein Labor eingerichtet und forscht dort an einer neuartigen Energiegewinnungsmethode. Irgendjemand hat es offensichtlich auf seine wertvollen Forschungsergebnisse abgesehen. Doch weder die Polizisten Peters und Hansen (Armin Rohde und Johann von Bülow) noch Georges Mutter Fanny (Anja Kling) glauben den Kindern. Deshalb machen sich die Fünf Freunde selbst auf die gefährliche Jagd nach den Gangstern. Die Spuren führen sie zu zwei verdächtigen Tierfilmern (Alwara Höfels und Elyas M¿Barek) und einem mysteriösen Mann (Anatole Taubman), der sich als Agent ausgibt. Schließlich stoßen die Fünf Freunde auf einen Geheimgang, der unter dem Meer direkt bis zur Felseninsel verläuft, und decken eine Verschwörung auf, die ihnen den Atem verschlägt.

Bonusmaterial

Making of, Interviews, Behind the Scenes, Songs


Produktinformation

  • Hersteller: Highlight
  • EAN: 4011976881186
  • Best.Nr.: 35457564
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 02.08.2012
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 89 Min.
"Sommer"-Macher Mike Marzuk hat Enid Blytons berühmte Kinderbuchserie behutsam fürs Kino modernisiert, viel altmodischen Charme beibehalten und den Fun-Faktor erhöht.

Wenn man in Ehren ergraute Klassiker für die Leinwand wieder neu belebt, dann muss das nicht zwangsläufig einer totalen Komplett-Renovierung gleichkommen. Man kann durchaus auch versuchen, den braven, altmodischen Charme beizubehalten und nur da zu modernisieren, wo es unbedingt notwendig erscheint. Dies hat Mike Marzuk beherzigt, der hier nach "Sommer" und "Rock It!" erneut mit dem "Wilde Kerle"-Produzentengespann Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton zusammenarbeitet. Seine Version der "Fünf Freunde", eine Erfindung von Enid Blyton (die Kinderbuchreihe verkaufte weltweit mehr als 100 Mio. Exemplare), erweist sich in Sprachduktus und Dialogen durchaus auf der Höhe der Zeit, schwelgt ansonsten in Nostalgie.
Das bedeutet: schöne, plakative Fachwerkhäuschen-Idylle, eine einfache, leicht überschaubare und konfliktfreie Handlung, die auch den Kinonachwuchs nicht überfordert, sowie behutsam eingesetzte Actionsequenzen und CGI-Effekte, die allerdings bei einem Kinderabenteuer sowieso nicht unbedingt im Vordergrund stehen müssen. Marzuk setzt dafür mehr auf den Fun-Faktor, lässt Anja Kling, nach Inge Meysel nun endgültig die neue Mutter der Nation ("Hanni und Nanni", "Hexe Lilli", "Es ist ein Elch entsprungen"), für die Fast-Food-Kids Dinkelauflauf und Bärlauchfrikadellen kochen, während Armin Rohde sich als trotteliger Dorfpolizist von oben bis unten vollsabbern darf und Anatol Taubman (der Remigius aus "Die Säulen der Erde") einen mysteriösen Fremden mimt, der die fünf Freunde erst zu einer originellen Flucht aus dem Klofenster zwingt, um sich dann auf deren Seite zu schlagen. Schöne Settings sind ein Schiffswrack am Meer, das als Hauptquartier für die Nachwuchs-Detektive dient, ein "Indiana Jones"-mäßiger Geheimgang zur Felseninsel, der aus dramaturgischen Gründen ein wenig zu kurz geraten ist, und ein Luftkissenboot, dessen Fahrt die Story mit Rasanz und Tempo unterstützt. Und weil der Plot zum Schluss ein paar Kniffe bereit hält, mit Papas Experiment, aus Grünzeug Strom zu gewinnen, sogar eine sanfte Öko-Botschaft vermittelt wird, und die fünf Freunde sich am Schluss natürlich glorreich gegen die Bösen durchsetzen, sind drei Dinge erfüllt: Der Geist von Enid Blytons Vorlagen bleibt gewahrt, fünf- bis zwölfjährige Jungen und Mädchen können sich damit bestens identifizieren und ein Sequel ist programmiert, sofern die Kinokasse halbwegs stimmt. lasso.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "Fünf Freunde"

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