Air Force One (Special Edition)
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Air Force One (Special Edition)

Regie: Petersen, Wolfgang; Darsteller: Ford, Harrison; Smitrovich, Bill; Baskin, Elya; Vadim, David; Everett, Tom; Garrett, Spencer; Baker Hall, Philip; Bullock, Donna; Gianopoulos, David; McManus, Don; Morshower, Glenn; Oldman, Gary; Prochnow, Jürgen; Close, Glenn; Crewson, Wendy; Guilfoyle, Paul; Macy, William H.; Matthews, Liesel; Stockwell, Dean; Berkeley, Xander; Musik: Goldsmith, Jerry; McNeely, Joel;
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Air Force One (Special Edition)

Der US-Präsident James Marshall hat gerade auf einer Konferenz in Moskau dem internationalen Terrorismus den Krieg erklärt. Da wird auf seinem Heimflug in die Staaten die Regierungsmaschine von dem russischen Dissidenten Ivan Korshunov gekapert. Er droht, jede halbe Stunde eine Geisel zu töten, sollte der inhaftierte General Radek nicht freigelassen werden. Doch Korshunov hat die Rechnung ohne den Präsidenten gemacht. Denn dieser denkt gar nicht daran, sich mit der an Bord befindlichen Fluchtkapsel in Sicherheit zu bringen. Nach "In the Line of Fire" und "Outbreak" schafft Wolfgang Petersen das Kunststück, auch mit seiner dritten großen Hollywood-Produktion einen veritablen Blockbuster vorzulegen. Sein brisantes Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem heroischen Präsidenten und einem sadistischen Terroristen glänzt durch temporeiche Inszenierung, dramatische Stunt-Einlagen und perfekte Special Effects. Neben Michael Ballhaus' souveräner Kameraarbeit überzeugt vor allem Harrison Ford als Ein-Mann-Armee, und Gary Oldman ist als Gegenpart ideal besetzt. Die edle Variante von "Stirb langsam" wird das Action-Publikum in Scharen anziehen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der amerikanische Präsident James Marshall (FORD) und seine Familie befinden sich auf dem Rückflug von Moskau in die USA. Als Passagiere der "Air Force One" sind sie scheinbar völlig sicher, denn bei diesem Flugzeug handelt es sich um eine fliegende Festung, die selbst direkten Raketenangriffen standzuhalten vermag. Doch der Feind ist an Bord - eine Gruppe eiskalter Killer unter der Führung des russischen Terroristen Ivan Korshunov (GARRY OLDMAN, Das fünfte Element). Ihr Ziel ist es, den gefürchteten General Radek (JÜRGEN PROCHNOW, Das Boot) freizupressen! Für den Präsidenten steht nun alles auf dem Spiel: das Leben seiner eigenen Familie und die Verteidigung des Weltfriedens ...

Bonusmaterial

Audiokommentar des Regisseurs, Making of, Trivia Facts (Einblendungen während des Films), Kinotrailer, Booklet mit weiteren Infos


Produktinformation

  • Hersteller: Walt Disney Studios
  • EAN: 4011846003731
  • Best.Nr.: 20127415
  • Artikeltyp: Film
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 12. Juli 2001
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Russisch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Untertitel: Deutsch, Kroatisch, Kroatisch, Estnisch, Hebräisch, Finnisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Isländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 120 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.10.1997

Weltenlenker am Steuerrad
"Air Force One": Der Präsident als Allzweckwaffe im Film von Wolfgang Petersen

Wer erinnert sich noch an das Gesicht jenes Mannes, für den Clint Eastwood im Film "In the Line of Fire" sein Leben hingeben will? Ist es überhaupt je länger als eine Sekunde zu sehen? Noch vor einigen Jahren war der amerikanische Präsident auf der Leinwand nur ein Schatten seiner selbst. In "The Naked Gun 2 1/2" mußte er weniger als Zielscheibe für tödliche Kugeln denn für billige Scherze herhalten, in "Dave" war er selbst als Original nur eine Attrappe, und im "Kartell" ging er als skrupelloser Machtmensch über Leichen. Die Nummer eins war zu einer Null verkommen. So kann es nicht weitergehen, dachte sich Rob Reiner und nahm Michael Douglas für Film und Vaterland in die Pflicht. Doch "The American President", der dem Oberhaupt mit Hilfe eines großen Stars neuen Glanz verleihen sollte, ließ nicht die Kassen, sondern alle Alarmglocken klingeln.

Die Rettung kam, und sie kam aus Deutschland. Ein Schwabe und ein Ostfriese beschlossen, den mächtigsten Mann der Welt an ihrem augenblicklichen Erfolg teilhaben zu lassen, gründeten die …

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Die Stunde der (US-) Patrioten hat geschlagen! Deutsche Regisseure verstehen es in letzter Zeit anscheinend bestens, amerikanisches Nationalgefühl mit aufwendigen Hollywood-Produktionen zu bestärken. Spezialist dieser Sparte ist ohne Frage Wolfgang Petersen ("Outbreak"), der in seinem hochenergetischen Hijacking-Thriller wie bei seinem gefeierten US-Durchbruch "In the Line of Fire" den Präsident der Vereinigten Staaten ins Visier extrem gefährlicher Gegner geraten läßt. Doch schreitet hier kein Secret-Service-Agent in Gestalt von Clint Eastwood zur Rettung: Harrison "Indiana Jones" Ford muß als Führer der westlichen Welt die hochdramatischen Dinge selbst in die Hand nehmen.

Nachdem Präsident James Marshall bei einer Rede in Moskau Terroristen in aller Welt den Krieg erklärt, wird sein Regierungsflugzeug Air Force One auf dem Heimflug von dem russischen Dissidenten Korshunov (Gary Oldman effektiv in seiner Paraderolle als Bad Guy) und seinen Schergen gehijackt. Der cholerische Kommunist will die Freilassung des bestialischen Generals Radeck (Jürgen Prochnow) erzwingen, ansonsten droht er der Vizepräsidentin (Glenn Close), alle 30 Minuten eine der Geiseln - darunter neben Regierungsmitgliedern die First Lady (Wendy Crewson) und die Präsidententochter (Liesel Matthews aus "Little Princess") - zu erschießen. Er hat nicht damit gerechnet, daß Marshall sich nicht in seiner Fluchtkapsel abgesetzt hat, sondern sich noch an Bord befindet und die Sache sehr persönlich nimmt...
Neben dem "Kalter Krieg"-ähnlichen Konflikt zwischen den beiden Kontrahenten sind es die visuellen Effekte mit Jetfightern, einem Tankflugzeug und eine Fallschirmsprung-Sequenz, die den temporeichen Thriller ohne Stockungen vorantreiben. Perfektionist Petersen, der sich mit seinem Klassiker "Das Boot" bereits bestens vertraut mit klaustrophobischen Schauplätzen und militärischer Logistik erwies, bleibt seinem präzisen Inszenierungsstil treu und legte auch bei "AFO" viel Wert auf greifbaren Realismus, der sich bis ins kleinste Detail erstreckt. Sein Protagonist Ford, der problemlos vom ruhig-rationalen Politiker zum agil-aggressiven Actionhelden übergeht und dennoch seinen Jedermann-Appeal beibehält, erweist sich als Idealbesetzung für die Rolle des demokratisch, praktisch, guten Präsidenten Marshall. Sein militärischer Name - er ist zudem ein hochdekorierter Vietnamveteran - liefert ein aufschlußreiches Schlüsselwort. So gleicht das Drehbuch von Andrew W. Marlowe einem gut durchdachten Schlachtplan, das strategisch ohne viel Umschweife oder Humor die einzelnen Plot(stütz)punkte zu verknüpfen weiß. Darüber hinaus wurden vom offiziell kooperierenden amerikanischen Militär Personal Equipment wie F-15s und Blackhawk-Helikopter zur Verfügung gestellt. Der fast konstant eingesetzte, an Marsch- und Angriffsmusik erinnernde Score von Jerry Goldsmith erzeugt akustisch das entsprechende Ambiente.
Der Austragungsort an Bord der Air Force One - einer umfunktionierten Boeing 747 - führt natürlich zu Vergleichen mit ähnlich gelagerter Actionware wie "Einsame Entscheidung" oder "ConAir", denen "AFO" in allen Belangen stand hält. Das Setting und so manch konventioneller Actionabschnitt mögen zwar nicht immer taufrisch oder originell sein, doch dank der hervorragenden Besetzungsriege und der exzellenten Produktion wird Sonys kommerzieller Sommer-Höhenflug keinen Turbulenzen ausgesetzt sein. ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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