Inferno / Robert Langdon Bd.4 - Brown, Dan

Dan Brown 

Inferno / Robert Langdon Bd.4

Thriller

Übersetzung: Merz, Axel; Schumacher, Rainer
Gebundenes Buch
 
4 Kundenbewertungen
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Inferno / Robert Langdon Bd.4

Folgen Sie Robert Langdon in eine Welt voller dunkler Abgründe und Geheimnisse: In seinem Buch Inferno schickt Dan Brown den Meister-Kryptologen wieder auf Spurensuche nach geheimen Symbolen und mystischen Zeichen. Dan Browns Inferno ist die Fortführung der in Illuminati begonnenen Geschichte des berühmten Harvard-Professors, der mit Kombinationsgabe und messerscharfem Verstand Verschwörungen aufdeckt. Schauplatz der Geschichte ist Florenz: Hier möchte Robert Langdon herausfinden, was es wirklich mit der Göttlichen Komödie des Philosophen Dante auf sich hat. Als der Wissenschaftler in die Toskana reist, ahnt er noch nicht, was ihn an der Westküste Italiens erwartet. Fasziniert von Dante Alighieri und seinem Werk stürzt er sich in ein teuflisches Spiel voller magischer Prophezeiungen. Die Reise des italienischen Dichters durch die Hölle wird auch für den Symbologen ein Abenteuer, das er nie wieder vergessen wird. Begleiten Sie den Protagonisten bei seinem Unterfangen, den florentinischen Frieden wiederherzustellen!

Alle Werke von Brown – von Sakrileg bis Das verlorene Symbol – wurden zu Verkaufsschlagern und hielten sich jahrelang auf den Bestsellerlisten. Kein Wunder: Wenn Robert Langdon versucht Licht ins Dunkel zu bringen, sind Fans Feuer und Flamme. Lüften Sie das Mysterium um Dante und lesen Sie den neuen Roman von Dan Brown: Inferno kaufen Sie online bei buecher.de!


Produktinformation

  • Verlag: (Bastei Lübbe)
  • 2013
  • Ausstattung/Bilder: 2013. 685 S. 215 mm
  • Seitenzahl: 684
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 150mm x 47mm
  • Gewicht: 930g
  • ISBN-13: 9783785724804
  • ISBN-10: 3785724802
  • Best.Nr.: 37015518
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.05.2013

Lasst allen Dante fahren

Millionenauflage garantiert: Dan Brown schickt in "Inferno" seinen Ermittler Robert Langdon zum vierten Mal auf die Spur einer Weltverschwörung. Das Zeichensystem liefert diesmal Dante.

Den sechsundzwanzigsten Gesang seines "Infernos", des ersten Teils der "Göttlichen Komödie", beginnt Dante mit einem ironischen Lobpreis seiner Heimatstadt Florenz. In der wunderbaren Prosaübersetzung des jüngst verstorbenen Hartmut Köhler lautet es so: "Freue dich, Fiorenza, wo du doch so groß bist, dass über Land und See du die Flügel schlägst und dein Name sich auch in der Hölle verbreitet." Denn in der Unterwelt, die Dante beschreibt, finden sich viele Florentiner.

Im letzten Kapitel von Dan Browns "Inferno", dem gestern erschienenen neuen Roman des amerikanischen Bestseller-Autors, der von Dante nicht nur den Titel übernommen hat, heißt es vollkommen unironisch: "Langdon schoss ein Gedanke durch den Kopf. Wenn Dante gewusst hätte, welche Auswirkungen seine Dichtung noch Jahrhunderte später haben würde, in einer Zukunft, die nicht einmal der große florentinische Poet sich je hätte ausmalen können ... was hätte er dazu …


Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Sagen wir es klar und deutlich: Lothar Müller gefällt der neue Dan Brown überhaupt nicht. Müllers Erklärung dafür ist allerdings bemerkenswert. Nicht dass Brown nur sprachliches Mindestniveau liefert, ist der Grund, das nimmt Müller leidenschaftslos hin. Der wahre Grund ist der Tweed. Tweed und Mickey Mouse nämlich sind laut Müller die Hauptkoordinaten des Geschäftsmodells von Brown bzw. Browns Figur Robert Langdon. Will heißen, durch die Vereinigung von James Bond, Sherlock Holmes und Popkultur schafft Brown den Kulturthriller. Und genau das geht laut Müller in diesem Buch schief. Indem der Autor leichtsinnig Bond und Mickey Mouse links liegen lässt, stattdessen Dante als Steinbruch benutzt und keinen anständigen Plot abliefert, sondern: Stangenware, keinen Tweed.

© Perlentaucher Medien GmbH
Dan Brown unterrichtete Englisch, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Bedingt durch seine Herkunft (Vater Mathematikprofessor - Mutter Kirchenmusikerin) waren für ihn Wissenschaft und Religion keine Gegensätze und diese Kombination in seinen Veröffentlichungen machte ihn als Autor weltbekannt.Er lebt mit seiner Frau in Neuengland.

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Kundenbewertungen zu "Inferno / Robert Langdon Bd.4" von "Dan Brown"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von leserattebremen aus Bremen am 20.05.2013 ***** gut
Mit großer Spannung wurde der neue Roman von Dan Brown erwartet und seit diese Woche ist er im Buchhandel zu bekommen. Wer Dan Brown kennt erwartet von „Inferno“ Hochspannung auf jeder Seite, eine sympathische Hauptfigur und ein bisschen Verschwörungstheorie im Hintergrund.
In „Inferno“ befindet sich Robert Langdon in Florenz auf den Spuren von Dantes „Göttlicher Komödie“. Er wacht in einem Krankenhaus auf, ohne sich zu erinnern, warum er in Florenz ist und was er dort machen soll. Doch schnell wird klar, dass er verfolgt wird. In seiner Jackentasche findet er ein altes Rollsiegel, in dem ein Bild von einer Darstellung von Dantes Vorstellung der Hölle versteckt ist- jedoch mit einigen entscheidenden Veränderungen. Er begibt sich auf die Suche nach dem Sinn hinter dieser Veränderung und gerät in einen Kreis aus Verrat und Gefahr.
Dan Browns neuestes Buch beginnt spannend und interessant, als Leser jagt man mit dem Kunsthistoriker Langdon und seiner Ärztin Sienna Brooks nach seinen Erinnerungen und dem Sinn hinter seinem Fund. Doch leider steigert sich die Spannung nicht weiter, das Buch läuft auf einem guten, aber nicht herausragenden Niveau dahin, ohne einen wirklich mitzureißen. Die Idee hinter „Inferno“ ist zwar sehr gut, doch meiner Meinung nach verzettelt sich der Autor in zu vielen Details und Hinweisen. Ständig bleibt Langdon bewundernd stehen und erklärt die Geschichte und den Hintergrund von Kunstwerken, obwohl er doch eigentlich auf der Flucht ist. Hier hatte der Autor anscheinend den Wunsch, das Maximum seiner Recherche auch in den Roman einfließen zu lassen, was für den Leser etwas anstrengend wird.
Zudem wird jedem, der schon einmal in Florenz war, beim Lesen schnell klar, dass Dan Brown die Stadt zu seinen Gunsten umgemodelt hat. Gebäude stehen woanders, Straßen verlaufen plötzlich zu anderen Plätzen und auch das ein oder andere Kunstwerk hat seinen Weg an einen anderen Ort gefunden. Das hatte Dan Brown bereits in vorgehenden Büchern mit Rom gemacht, als störend empfindet man es beim Lesen dennoch, wenn einem ein falsches Stadtbild vorgegaukelt wird.
Dem Ende des Romans hingegen hätten etwas mehr Stoff und Recherche gut getan wie ich finde, doch das sollte jeder nach dem Lesen selber für sich entscheiden. Alles in allem ist Dan Brown mit „Inferno“ ein spannender Roman gelungen, der aber nicht an die Vorgänger heranreichen kann.

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Bewertung von Conny Z. von dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de am 17.05.2013 ***** ausgezeichnet
Kurzform meiner Rezension:
Nach langem Warten und des für mich sehr enttäuschenden dritten Teils „Das verlorene Symbol“ hat nun Dan Brown mich wieder für sich eingenommen.
Robert Langdon ist zurück, noch besser und noch Gejagter als in den Vorbänden.
Endlich kann der Leser wieder Symbole enträtseln und Hinweise sammeln, in Begleitung eines tollen Protagonisten.

Da dieser in seiner neuen Geschichte an Amnesie leidet und sich viele Gegebenheiten erst später aufklären, bleibt keine Zeit zum Luft holen.
Dan Brown hat auch hier seinem Lieblingsprotagonisten eine hübsche und intelligente Frau an die Seite gestellt.
Dr. Sienna Brooks ist nicht nur gut aussehend und überaus intelligent, sie kam auch sehr geheimnisvoll herüber, was noch mehr Faszination zu diesem Werk aufkommen ließ.
Aber auch einen kleinen Beigeschmack hat, denn seine Romane scheinen einem roten Faden zu folgen.
Ich frage mich immer wieder, warum all diese Frauen hübsch und intelligent sein müssen.

Der gewählte Schauplatz Florenz lässt in mir eine gewisse Art von Fernweh aufkommen und seine Gebäude und berühmte Gemälde in eine Enterdeckerlust verfallen.
Allgemein scheint Dan Brown ein Interesse an den Ortschaften des Landes Italien zu besitzen.
Bereits in Illuminati durfte ich mit Robert Langdon dorthin reisen und nun spielt auch „Inferno“ in diesem Land.

Besonders fesselnd waren für mich die Rückblicke, die Dan Brown in der Geschichte eingebaut hat.
Genau wie bei Roberts Langdons Vorlesungen, beginnt der Autor mich als Leser zu führen – hinein in die Welt von Dante Alighieri, der Autor des berühmten literarischen Werkes „Göttliche Komödie“.
Nicht nur sein Werk aus dem 13. Jahrhundert, auch Gemälde und Bücher anderer Berühmtheiten vergangener Jahrhunderte begleiten den Protagonisten auf seiner Suche.
Das Spannende hieran fand ich, dass niemand, nicht mal der Protagonist zuerst weiß, wonach er sucht.
Er lässt sich von den Rätseln leiten und schaut was passiert.

Gleichfalls sind auch hier die Nebenfiguren und Gegner sehr gelungen.
Die meisten agieren im Hintergrund und erst am Ende, wie bei jedem seiner Bücher, erfährt der Leser, wer diese sind.
Große Organisationen und millionenschwere Geldgeber gehören auch hier wieder dazu und doch ist es immer wieder erstaunlich, wie Robert Langdon diesen ausweichen kann, um den Rätseln zu folgen.
Ebenso ist nicht nur der historische Aspekt ein Teil der Geschichte, auch Tatsachen und Probleme der Welt nimmt der Autor gekonnt mit in seine Werke.

In „Inferno“ spielt die Weltbevölkerung und deren drastisch ansteigende Zahlen eine bedeutende Rolle – wie bedeutend lässt sich im Laufe der Handlung erst entwirren.
Das einzige Manko des Buches war das Italienisch.
In einigen Sätzen wurde daran gedacht, diese für den Leser zu übersetzen, leider war es an den Stellen, die ich mir selbst auch übersetzen konnte.

Dan Brown lädt mit seinem “Inferno” die Leser ein, zusammen mit Robert Langdon auf eine rätselhafte Rettungsaktion zu gehen.

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Bewertung von Meggie aus Mertesheim am 16.05.2013 ***** ausgezeichnet
Heiß ersehnt lag mir nun der vierte Teil der Robert Langdon-Reihe von Dan Brown vor. Und in kürzester Zeit wurde das Buch von mir inhaliert – wie auch die drei Bände zuvor.
Und Dan Brown hat wieder geschafft, was ich nach Lesen des dritten Teils „Das verlorene Symbol“ eigentlich nicht mehr gedacht habe. Er hat mich gefesselt, mich auf eine atemberaubende Reise durch Florenz, Venedig und andere Städte mitgenommen, hat mich verwirrt, mich vor Rätsel gestellt, mir viel über Geschichte beigebracht und letztendlich auch die Lust dazu gegeben, mich näher mit Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ zu beschäftigen.

Robert Langdon wacht in einem Krankenzimmer auf und kann sich nicht daran erinnern, was die letzten zwei Tage passiert ist. Dr. Sienna Brooks, die zur Zeit der Einlieferung Langdons im Krankenhaus Nachtschicht hat, erklärt ihm, dass er aufgrund eines Streifschusses am Kopf an einer Amnesie leidet. Als plötzlich eine junge Frau auftaucht, einen weiteren Arzt im Krankenhaus erschießt und auch auf Langdon weitere Schüsse abfeuert, flieht er zusammen mit Sienna. Und plötzlich sieht er sich in einen Fall verwickelt, der sich um Dante's Inferno dreht, eine Epidemie zur Folge hätte und ihn durch halb Europa führt. Seine erste Station ist Florenz und je näher Langdon seinem Ziel kommt, umso schneller muss er handeln. Denn der Tod spielt mit.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Dan Brown es schafft, Fiktion mit geschichtlichen Fakten zu vermischen und das Alte mit dem Modernen in Einklang zu bringen. Gerne wäre ich bei seinen Recherchen dabei, würde mit ihm den Weg abgehen, denn er auch seinem Protagonisten Robert Langdon aufzwingt und gerne würde ich seinen verschlungen Gedanken folgen können, die letztendlich einen so guten und spannenden Thriller hervorbringen, wie ich ihn hier mit Namen „Inferno“ vorliegen habe.

Der unvergleichliche Schreibstil des Autors nimmt einem auf ein rasantes Abenteuer durch Florenz und Venedig mit, erklärt einem Geschichte, Orte, Plätze, Statuen und Gemälde, verführt dazu, sich diese Sehenswürdigkeiten anzusehen und bringt die Faszination, die sie ausstrahlen, so präsent rüber, dass man fast meint, man ist wirklich mittendrin. Diese Art von Kopfkino macht für mich ein gutes Buch aus.

Wie auch in den Vorbänden ist die Geschichte von Anfang an verwirren. Puzzleteil für Puzzleteil wird langsam zusammengesetzt und gibt letztendlich doch nur ein unscharfes Bild ab, bis es zum großen Showdown kommt und mit einem ebenso rasanten Ende eine rasante Story vorübergeht.

Nachdem ich von „Das verlorene Symbol“ doch eher enttäuscht war, bin ich froh, dass Dan Brown mit „Inferno“ zu seiner alten Größe zurückgefunden hat und den ersten beiden Büchern „Illuminati“ und „Sakrileg“ einen würdigen Nachfolger geboren hat.

Fazit:
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Robert Langdon ist der Indiana Jones der Neuzeit.

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Bewertung von leseratte aus Deutschland am 15.05.2013 ***** ausgezeichnet
Soviel sei verraten: Dan Brown bleibt sich selbst treu, auch im vierten Robert Langdon-Roman packt es mich von der ersten Minute an, so dass ich dieses Werk regelrecht verschlingen wollte. Was so vielen Schriftstellern zum Verhängnis wurde, an Dan Brown kann man einfach sicher sein, dass er es mit jeder Neuauflage seiner Figur wieder einmal auf seine eigene Weise schafft, seinen Leser unvermindert weiter in den Bann einer geradezu einzigartigen Erzählweise gepaart mit einer sensationellen Story zu entführen, die einen nicht mehr loslassen, sondern das Gefühl vermitteln, sich genau am Ort des Geschehens zu befinden. Unfassbar fast, wie er es dabei erneut schafft, aus symbolträchtigen Anwandlungen eine in der Tat historische Verschwörungstheorie (diesmal geht es um Dantes Inferno) verständlich zu erklären. Jeder, der sich in den bisherigen Robert Langdon-Romanen verlieren konnte, wird auch an dieser Geschichte seine wahre Freude wiederfinden, da bin ich absolut sicher. In meinen Augen ist Brown ein wahres Erzählgenie, dass die Herausforderung mit dem Leser sucht und aufs Neue zu vollenden versteht. Bei solchen Rezensionen bin ich richtig froh, dass ich bei der Punktevergabe in meiner Bewertung immer wieder sehr sparsam umgehe. Zum ersten Mal vergebe ich volle 5 Sterne und voraussichtlich wird das so schnell auch nicht wieder passieren.

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