Panzerkreuzer Potemkin
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Panzerkreuzer Potemkin

Darsteller: Antonow, Alexander; Barski, Wladimir; Alexandrow, Grigori; Lewschin, Alexander; Gomarow, Michail; Bobrow, Ivan; Vitoldi, Beatrice; Buch: Eisenstein, Sergei M.;
DVD
 
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Panzerkreuzer Potemkin

Der Stummfilmklassiker von Sergej M. Eisenstein aus dem Jahre 1925 erzählt die Geschichte vom Aufstand der Besatzung der "Potemkin" und dem Widerhall, den dieses Ereignis in Odessa hervorrief. Russland 1905: Auf der "Potemkin" bricht eine Meuterei aus, da die Matrosen die menschenunwürdige Behandlung, die ihnen die Offiziere zukommen lassen, nicht mehr über sich ergehen lassen wollen. Unter der Führung des Matrosen Wakulintschuk gelingt der Aufstand, jedoch wird der Revolutionsführer ermordet. Die Nachricht von der Meuterei verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter der Bevölkerung von Odessa. Die Menschen strömen in den Hafen, um die Besatzung der "Potemkin'" zu unterstützen. Sie versammeln sich auf der monumentalen Hafentreppe, die direkt zum Meer hinunter führt. Diese Treppe wird zum Schauplatz des grausamen Gegenschlags des Zaren-Regimes und ging als berühmte "Treppenszene von Odessa" in die Filmgeschichte ein. Der Film gilt heute noch als ein Meilenstein der Filmgeschichte. "Panzerkreuzer Potemkin" ist in 2003 in den Filmkanon aufgenommen worden. Der Filmkanon wurde auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung mit einer 19-köpfigen Expertenkommission zusammengestellt und soll jungen Menschen das Filmgenre näher bringen.

Bonusmaterial

Bio- und Filmografie Sergei M. Eisenstein, Bildergalerie, "Die musikalische Salve eines Panzerkreuzers"


Produktinformation

  • Hersteller: Icestorm
  • EAN: 4028951193059
  • Best.Nr.: 20145474
  • Artikeltyp: Film
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 6. Juli 2004
  • Sprachen: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Regionalcode: Codefrei
  • Bildformat: 1:1, 33/4:3
  • Tonformat: HiFi Mono
  • Gesamtlaufzeit: 63 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.02.2005

Ein krankhafter Hang zu Knochen und Skeletten
Masse und Materie: Zur Aufführung der restaurierten Fassung von Sergei Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin", den sogar Albert Einstein bewunderte / Von Enno Patalas

Andere haben Schiller zum Jubilieren dieses Jahr oder Einstein, wir haben Eisenstein, seinen "Panzerkreuzer Potemkin". Vor achtzig Jahren hat er ihn gedreht, einen Auftragsfilm zur Erinnerung an die russische Revolution von 1905, die sich zum hundertsten Mal jährt. Dies ist also das Jubiläum eines Jubiläumsfilms.

Apropos Einstein - in seinem Aufsatz "Die vierte Dimension" zitiert Eisenstein aus der "Speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie": ". . . daß unsere gewohnte Welt ein vierdimensionales zeiträumliches Kontinuum ist" - die Basis der Welterfahrung des Kinos, die Eisenstein so radikal artikulierte wie keiner vor und wenige nach ihm. Raum war für ihn nicht filmischer Darstellung vorgegebene Realität, sondern stellt sich her erst in der Bewegung.

Den Aufsatz schrieb er Ende 1929. Kurz darauf, in Berlin, müssen sie sich getroffen haben. "Herrn Eisenstein, dem phantasiebegabten Künstler, A. Einstein 1930" steht …

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Als den Matrosen von Maden wimmelndes Fleisch vorgesetzt wird, kommt es zum Aufstand auf dem Panzerkreuzer Potemkin. Obwohl mit Wakulintschuk der Anführer der Protestierenden stirbt, gewinnen die Matrosen den Kampf gegen die Offiziere. Sie fahren in den Hafen von Odessa ein, wo sie die Leiche Wakulintschuks aufbahren und damit die Sympathie der dortigen Menschenmenge erringen. Doch dem Miteinander des Volks und der Matrosen setzt eine Kosakentruppe bald ein brutales Ende. Die Potemkin läuft wieder aus und passiert unbehelligt den Rest der Schwarzmeer-Flotte, weil sich die Matrosen auf diesen Schiffen weigern, auf ihre Kameraden zu schießen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag