Bergblut
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Bergblut

Darsteller: Birkenfeld, Inga; Speidel, Jutta; Anthoff, Gerd; Schmahl, Hildegard; Carrière, Mathieu; Burger, Götz; Schölderle, Ingrid; Oberrauch, Markus; Gurschler, Klaus; Stadlbauer, Hans;
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Bergblut

Die gebildete Arzttochter Katharina lässt Wohlstand und ihre Eltern in Bayern hinter sich, um mit dem jungen Südtiroler Franz in den Bergbauernhof seiner Eltern zu ziehen. Während er und einer seiner Brüder sich von Andreas Hofer für den Freiheitskampf begeistern lassen und gegen Franzosen und Bayern in einen aussichtslosen Krieg ziehen, kämpft Katharina um die Anerkennung der verbliebenen Bauersleute. Als immer mehr Verletzte aus den Krieg zurückkehren, kümmert sie sich als Krankenschwester wie eine Ärztin um sie. Mit einem beeindruckend ausgestatteten Heimatdrama um den Freiheitskampf der Südtiroler unter Andreas Hofer gibt Filmhochschulabsolvent Philipp J. Pamer sein Kinodebüt. Dabei legt er besonders viel Wert auf Authentizität, drehte mit Südtirolern an Originalschauplätzen und versucht Geschichte anhand einer Liebesgeschichte zwischen einer Bayerin und einem Freiheitskämpfer emotional erfahrbar zu machen. Dass der Film Potenzial besitzt, beweist nicht zuletzt seine Auszeichnung mit dem Publikumspreis beim Filmfest München.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Tirol im Jahr 1809: Bayerische Besatzungstruppen haben den Hass der Bevölkerung auf sich gezogen. Katharina, die wohlhabende Arzttochter und Frau des jungen Franz, erlebt diese Fronten am eigenen Leibe. Als sich Franz und seine Brüder dem Freiheitskampf Andreas Hofers anschließen, ahnt Katharina noch nicht, welches Schicksal ihnen bevor steht.

Bonusmaterial

Entfallene Szenen, Outtakes, Behind the Scenes, Audiokommentar, Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Sunfilm
  • EAN: 4041658224895
  • Best.Nr.: 33358757
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 22. September 2011
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 118 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Dass der Widerstand der Südtiroler gegen Napoleons Besatzung durchaus reaktionär geprägt war, ist historisch belegt. Leider hat Nachwuchsregisseur Phillip J. Palmer mit "Bergblut" einen Film gedreht, der dieser Tatsache nur im Grantlerischen des südtiroler Wesens Ausdruck verleiht. Die Augsburgerin Katharina heiratet den Südtiroler Franz und muss vor dem Hintergrund der Freiheitskämpfe um mehr als nur die Gunst ihrer neuen Landsleute kämpfen. Dabei greift sie zu drastischen Mitteln ... (jw)Extras: Goofs, Geschnittene Szenen, Hinter den Kulissen, Audiokommentar

Die gebildete Arzttochter Katharina lässt Wohlstand und ihre Eltern in Bayern hinter sich, um mit dem jungen Südtiroler Franz in den Bergbauernhof seiner Eltern zu ziehen. Während er und einer seiner Brüder sich von Andreas Hofer für den Freiheitskampf begeistern lassen und gegen Franzosen und Bayern in einen aussichtslosen Krieg ziehen, kämpft Katharina um die Anerkennung der verbliebenen Bauersleute. Als immer mehr Verletzte aus den Krieg zurückkehren, kümmert sie sich als Krankenschwester wie eine Ärztin um sie. Mit einem beeindruckend ausgestatteten Heimatdrama um den Freiheitskampf der Südtiroler unter Andreas Hofer gibt Filmhochschulabsolvent Philipp J. Pamer sein Kinodebüt. Dabei legt er besonders viel Wert auf Authentizität, drehte mit Südtirolern an Originalschauplätzen und versucht Geschichte anhand einer Liebesgeschichte zwischen einer Bayerin und einem Freiheitskämpfer emotional erfahrbar zu machen. Dass der Film Potenzial besitzt, beweist nicht zuletzt seine Auszeichnung mit dem Publikumspreis beim Filmfest München. - VideoMarkt Arzttochter gerät auf südtiroler Bergbauernhof in Andreas Hofers Freiheitskampf gegen Franzosen und Bayern. Top ausgestattetes Heimatdrama von Filmhochschulabsolvent Philipp J. Pamer, Publikumspreis beim Filmfest München. - Verzeichnis Lieferbarer Kaufmedien

Opulent inszenierte Heimatgeschichte der Tiroler Aufstände 1809 gegen Bayern und Frankreich mit Freiheitsheld Andreas Hofer an der Spitze.

Dass der Bayern 3-Publikumspreis beim Filmfest München ausgerechnet an ein düsteres Historiendrama ging, damit hatte wohl keiner gerechnet, zumal der Tiroler Andreas Hofer nicht gerade auf der Agenda junger Zuschauer steht. Aber der Heimatfilm, nicht nur für Tiroler interessant, hat jede Menge Gefühlspotenzial und einen für einen Hochschulabschlussfilm außergewöhnlichen visuellen Schauwert. HFF-Absolvent Philipp J. Pamer, selbst Tiroler und nicht weit von Hofers Geburtsort aufgewachsen, kannte Land und Leute und traute sich, einen "1809-Film über Südtirol in Südtirol von einem Südtiroler mit Südtirolern" zu drehen und dem Freiheitshelden ein filmisches Denkmal zu setzen. Mit einem Drehbuch in sieben Versionen überzeugte er den jungen Produzenten Florian Reimann.
Der Fokus liegt weniger wie bei anderen Hofer-Filmen auf Schlachtszenen, sondern auf gesellschaftlichen Verhältnissen und das persönliche Schicksal einer jungen Frau. Der Ehemann einer bayerischen Arzttochter tötet bei einem Streit in Augsburg einen französischen Soldaten, das Paar (eine überzeugende Kombination Wolfgang Menardi und Inga Birkenfeld) flieht in seine Heimat, das unzugängliche Passeiertal. Auf dem Bergbauernhof wird die Schwiegertochter mit Feindseligkeit empfangen. Während sie sich den Respekt der Familie erkämpft, begeistert sich ihr Mann für die freiheitlichen Thesen des Gastwirtes Andreas Hofer und zieht enthusiastisch in den Krieg. Die ersten Siege gegen Franzosen und Bayern führen zu großen Feiern im Dorf, aber dann schlagen die übermächtigen Gegner in aller Härte zurück.
Der altmodisch klingende Titel "Bergblut" weckt Assoziationen zu "Blut und Boden", eine Vorstellung, mit der die Machart des Films aber aufräumt. Intensiv gezeigt werden die kargen Lebensbedingungen auf dem Hof, der entbehrungsreiche Alltag im Befreiungskrieg und der Wille zur Unabhängigkeit des Bergvolks, das Auflehnen gegen Moral der Zeit durch die die Moderne repräsentierende "Stadtfrau". Neben der durchweg guten Besetzung beeindrucken vor allem die Landschaftsmotive und die dichte historische Atmosphäre (oft in Fackel- und Kerzenlicht sowie in sehr kleinen Räumen), auf die Leinwand gebracht von Kameramann Namche Okon, ebenfalls Absolvent der HFF München. Präsent, aber nicht aufdringlich die vom Deutschen Filmorchester Babelsberg eingespielte Musik. mk.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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