Jean Sibelius 'Poesie in der Luft' - Mäkelä, Tomi

Jean Sibelius 'Poesie in der Luft'

Studien zu seinem Leben und Werk

Tomi Mäkelä 

Herausgeber: Mäkelä, Tomi
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Jean Sibelius 'Poesie in der Luft'

Das Psychogramm eines modernen Komponisten

Tomi Mäkeläs Buch ist seit mehr als 40 Jahren die erste zusammenfassende originale Publikation zu Leben und Werk von Jean Sibelius in deutscher Sprache. Das Buch enthält zahlreiche kaum bekannte und teilweise erstmals gedruckte Abbildungen. Eine ausführliche Darstellung der wichtigsten Strömungen der Sibelius-Rezeption im 20. Jahrhundert und eine Sibelius-Chronologie zum Leben des Jean Sibelius schließen den umfangreichen Band ab. "Poesie in der Luft" ist der Versuch, Sibelius und sein kompositorisches Werk aus der Perspektive seiner bildungsbürgerlichen Herkunft und seiner regionalen, ganz und gar nicht provinziellen Zeitumstände zu sehen. Insofern entwirft der Autor beziehungsreich das Psychogramm eines modernen Künstlers. Die Selbstfindung des Komponisten lässt sich durchaus mit der Entwicklung anderer Kunstschaffenden seiner Generation vergleichen. Mäkeläs Ergebnisse revidieren das Bild vom exotisch-naiven Naturmenschen und zeigen Sibelius in seiner kreativen Individualität, die sich bewusst an den mitteleuropäischen Strömungen seiner Zeit orientiert. Im Mittelpunkt der Werkbetrachtungen stehen Gattungen wie Symphonie, Kammermusik und Vokalmusik, mit denen Sibelius heute Weltgeltung erlangt hat.


Produktinformation

  • Verlag: Breitkopf & Härtel
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 510 S. m. 41 Abb.
  • Seitenzahl: 512
  • Best.Nr. des Verlages: BV 363
  • Deutsch
  • Abmessung: 247mm x 182mm x 38mm
  • Gewicht: 1165g
  • ISBN-13: 9783765103636
  • ISBN-10: 3765103632
  • Best.Nr.: 20828102
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.07.2007

Sibelius, der Moderne
Tomi Mäkelä widerspricht den Nörglern und erneuert in seiner gründlichen Studie das Bild des finnischen Komponisten
Auf eine Grußadresse hin, die er eines Tages aus Deutschland erhielt, entwarf Jean Sibelius folgende Antwort: „Ich sende von den finnischen Wäldern einen herzlichen Gruss an Deutschland, das Land der Musik”. Sie ironisierte ein Klischee, indem sie es erfüllte und übererfüllte. In der Antwort ist Deutschland durch eine kulturelle Leistung charakterisiert, Finnland hingegen einzig durch einen Bestandteil seiner Natur.
Huldigungen, die dem Künstler Sibelius galten, enthielten oft die Kehrseite, seine Kunst sogleich wieder zu vergessen und vergessen zu machen, indem sie diese in eine Art Naturkraft umdeuteten. Und zu behaupten, just dies vergessliche Lob entspreche dem Selbstverständnis des Komponisten, hat sich lange schon zu einer wohlfeilen Sorte von Tadel ausgewachsen. Sibelius’ Kompositionen zählen seit Jahrzehnten zu den meistaufgeführten des 20. Jahrhunderts. Einzubekennen, man sei von dieser Musik fasziniert, gilt unter denen, die sich auf ihren Intellekt einiges zugute halten, aber nach wie vor als Sünde …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

"Eine äußerst profunde Studie sieht Andreas Dorschel in Tomi Mäkeläs Buch über Leben und Werk von Jean Sibelius. Er attestiert dem Musikwissenschaftler, damit das Bild des finnischen Komponisten zu erneuern. Verdienstvoll scheint ihm dabei vor allem die Auseinandersetzung mit der intellektuellen Musikkritik in Deutschland, die Sibelius zumeist mit Geringschätzung und Häme bedacht hat. Mäkeläs Zurückweisung der Nörgler und seine Deutung ihrer Feindseligkeit hält Dorschel für überzeugend. Deutlich wird für ihn, wie sich Sibelius' Musik gegen in Deutschland eingeschliffene Muster der Kritik und Ästhetik sperrte und daher Widerspruch erntete. Er lobt die gründlichen Recherchen Mäkeläs und seine klugen Gedanken. Er hätte sich nur ein wenig mehr Analysen von Sibelius' Musik selbst gewünscht. Stattdessen überwiegen die Forschungen zur Rezeption, was Dorschel auch versteht, schließlich musste der Autor "viel Schutt" beiseite schaffen, "um den neuen Blick auf Sibelius freizusetzen".

© Perlentaucher Medien GmbH"

Leseprobe zu "Jean Sibelius 'Poesie in der Luft'"

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Bewertung von Saxe am 01.09.2011   sehr gut
Wer sich dieses 500-seitige Buch zulegt sollte Sibelius-Liebhaber sein! Aber da es- noch immer- recht wenige gute Sibelius-Literatur in unseren Breiten gibt, ist hier die Gelegenheit sich sehr detailliert über Sibelius Lebensumstände zu informieren. Wir werden mitgenommen zu einer Zeitreise bis zum Ende des 19. Jh. und erfahren in welche Zeiten Sibelius hineingeboren wurde, seine familiären Beziehungen, seine Ausbildung, die ersten Werke usw. Nicht zuletzt sind seine künstlerischen Kontakte zu Malern und Schrifstellern von besonderer Bedeutung. Spezielle Werkbeschreibungen darf man nicht erwarten, aber es wird- im Rahmen- eingegangen auf viele Werke wie Luonnotar, Lemminkäinen- Suite, Lieder, Klavierwerke, Sinfonien u.a. Dazu gibt es auch Notenbeispiele. Was aber, und das ist das große Verdienst dieses Buches, dem Autor Tomi Mäkelä wichtig ist, ist die Rehabilitierung von Sibelius gegenüber falschen Urteilen (allen voran Adorno) , die bis in die Gegenwart fortgetragen werden ohne sich jemals ernsthaft mit dem Werk des Komponisten befasst zu haben. Mäkelä zeigt vielmehr die Raffinesse, wie Sibelius seinen eigenen Weg gegangen ist - und das ist schon bewundernswert! Der Mensch Sibelius ist aber auch so geheimnisvoll wie manche seiner Werke, wie aus den Beschreibungen der Privatsphäre hervorgeht. Bilder sind eher sparsam vorhanden, aber man findet eine Chronologie zu Sibelius Leben, ein systematisches Werkverzeichnis und einen großen Literaturanhang. Ich gebe zu, oft war das Lesen ziemlich trocken und langatmig, vor allem die Zeit des Symbolismus, sprich der künstlerischen Umgebung des Komponisten. Aber auch das sollte man in Kauf nehmen, denn ohne dieses Vorwissen fehlt der Zusammenhang für die folgenden Kapitel. Aber wer sich dem Buch hingibt, weiß mehr über Sibelius- und das allein zählt! Man muss dem Autor danken, das er Argumente liefert, die gegen eine oberflächliche Kritik an den Kompositionen von Sibelius sprechen.

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