Auf dem Romanfragment von Petronius basierende erotische Abenteuer
zweier Römer, die um die Gunst des schönen Knaben Giton werben. Der
entscheidet sich für Ascyltus, worauf der enttäuschte Encolpius
Abwechslung bei orgiastischen Ausschweifungen sucht. Opulentes
Monstrositäten- und Kuriositätenkabinett von Federico Fellini, der
die dekadente Zeit Neros auferstehen lässt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
"Fellinis Satyricon" gehört zu den brillantesten
Leinwandwerken des italienischen Filmkünstlers Frederico Fellini:
die vollendete Karikatur eines Sittengemäldes aus dem verkommenen
Rom der Antike. Inspiriert vom berühmt-berüchtigten Roman
"Satyricon" des Petronius Arbiter über das orgiastische
Treiben der Römer während der Ära des Kaisers Nero, verhöhnt
Fellini in diesem bizarren, bisweilen surrealistischen
Monumentalfilm den Niedergang jeglicher Moral.
Die Römer Encolpius und Ascyltus rivalisieren um die Gunst des Lustknaben Gitone. Sie nehmen an dem in einem Thermalbad stattfindenden Gastmahl des reichen Trimalchio teil, irren durch Vorstädte und Hurenhäuser und erleben ein Scheinbegräbnis des Hausherrn. An einem Strand erwacht, werden sie auf das Piratenschiff des Lichas von Tarent geschleppt. Gerettet, erleben sie mit einer orientalischen Sklavin die Liebe zu dritt. Sie rauben einen als Orakel tätigen Hermaphroditen, der in ihren Armen stirbt. Durch Sümpfe gelangen sie zur dicken Zauberin Oenethea. Ascyltos stirbt, Encolpius will abreisen...
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Federico Fellini, am 20. Januar 1920 in Rimini geboren, zunächst Journalist, Karikaturist und Drehbuchautor, ist nicht nur "einer der größten Filmemacher der Welt" (Time), sondern auch einer der wenigen Demiurgen der Filmgeschichte. In seinen Filmen, die immer nach eigenen Geschichten gedreht sind, schildert er seine Zeit und ihre Gesellschaft in einer 'comédie humaine' des 20. Jahrhunderts.