Dschungelkind - Kuegler, Sabine
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Sabine Kuegler 

Dschungelkind

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Produktbeschreibung zu Dschungelkind

Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen. Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach. Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert.

Produktinformation


  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 345 S. m. zahlr. Fotos, 24 farb. Fototaf.
  • Seitenzahl: 352
  • Knaur Taschenbücher Bd.77873
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 28mm
  • Gewicht: 370g
  • ISBN-13: 9783426778739
  • ISBN-10: 3426778734
  • Best.Nr.: 20752947
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.09.2005

Laßt Bäume sprechen

Nicht überall, wo Bäume wachsen, liegt ein Grüner unterm Baum und schiebt Wache für die Natur. So auch hier: Wer Sabine Kueglers "Dschungelkind" liest, der wählt nicht die Grünen, nur weil das Stück im Urwald spielt, sondern der wählt die CDU. Ein Grüner würde sich über Kueglers ganz in Rosa gehaltenes Westpapua ärgern. Zuviel Idyllen-Promille. Der Grüne sagt sich: Wir sind eine Welt, und auf der einen Welt gilt (leider): Alles ist Politik. Und nun erfahren wir ja gar nichts über die politischen Verhältnisse dort unten. Der CDU-Leser dagegen ist ein Sphärenmensch, hier die Politik, dort das Privatgelände. Er wird die geordnete Westpapua-Welt Kueglers mögen - hier die Hütte mit der Mutter am Herd, dort der Wald mit den Jägern und Tieren, hier der Papa beim Grammatikstudium, dort die Horden antifeministischer Urmänner -, und er wird die zivilisierende Macht gutheißen, die mit den des Schreibens, Lesens und Rechnens kundigen Weißen in den Urwald getragen wird, wo sich die Einwohner letztlich ja nur gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn man sie sich selber überläßt.

rtg

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen lässt sie seither nicht mehr los.

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Kundenbewertungen zu "Dschungelkind" von "Sabine Kuegler"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.4 von 5 Sterne bei 27 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von MaLu aus Gangloffsömmern am 29.11.2011 ***** ausgezeichnet
Im Buch Dschungelkind von Sabine Kuegler geht es um Sabine Kuegler selbst. Sie zog mit 7 Jahren mit ihren Eltern und ihren 2 Geschwistern in den Dschungel von West Papua. Ihre Eltern sind Sprachforscher und wollen sich mit der Sprache der Fayu beschäftigen. Das heißt, dass die Familie für lange Zeit im Dschungel leben wird. Aber genau das ist Sabines Welt. Auch wenn es am Anfang Problem mit der Verständigung gibt findet sie sich schnell zurecht und schließt Freundschaften. Sie erlebt viel mit ihren beiden Geschwistern Christian und Judith. Außerdem wird im Buch von dem Alltag in der Familie, vom Leben bei den Fayu und auch von den gefährlichen Situationen im Dschungel berichtet. Sie erzählt auch von einem Besuch in Deutschland bei ihrer Oma. Mit 16 Jahren geht Sabine nach Österreich um ihren Schulabschluss zu machen. Dazu geht sie aufs Internat und lernt dort viel über das Leben in der Zivilisation. Sabine hat von Anfang an Angst und sie kommt nicht wirklich klar mit dem Leben außerhalb des Dschungels. Sie wird früh schwanger und zieht deshalb nach Deutschland. Psychisch geht es ihr immer schlechter und sie spielt mit dem Gedanken sich umzubringen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend und auch manchmal traurig. Es macht aber trotzdem Spaß es zu lesen. Die Gestaltung des Covers finde ich nicht schlecht. Das Buch empfehle ich auf jeden Fall weiter.

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Bewertung von Antje0702 aus Nauen am 11.10.2011 ***** sehr gut
Eine sehr spannende und aufregende Geschichte wird hier erzählt. Sabine verbringt ihre Kindheit in Fayu in West-Papua. Eine andere Kultur. Sehr gut und faszinierend geschrieben.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Tanja aus Erding am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
Ein sehr spannendes Buch bis zum Schluss!
Sabine Kuegler lässt tief in die Welt und Bräuche des Fayu-Stammes im Dschungel blicken.
Wer könnte uns das besser vermitteln als sie, da sie Ihre Kindheit dort verbracht hat.
Sie erzählt von den Bräuchen und Sitten des Fayu-Stammes, den Abenteuern, die sie in ihrer Kindheit im Dschungel erlebt hat und natürlich auch von der Konfrontation mit unserer modernen Welt, in die Sie als junge Frau zurück gekehrt ist.
Gut zu lesen und sehr spannend, wirklich zu empfehlen!
(Den Film dazu habe ich bisher noch nicht gesehen, möchte ich aber noch)

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Bewertung von Möp aus Northeim am 19.06.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch „Das Dschungelkind“ erzählt Sabine Kuegler von ihrer Kindheit und ihren Abenteuern, die sie im Dschungel von West-Papua erlebt hat und wie schwierig es auch heute noch für sie ist, sich in der Zivilisation zurechtzufinden. Sie selbst beschreibt ihre Geschichte als die Geschichte eines Mädchens, das in einem anderen Zeitalter aufwuchs; als eine Geschichte von Liebe, Hass, Vergebung, Brutalität und von der Schönheit des Lebens. Im Januar 1980 begibt sich Sabines Familie, die zuvor etwa ein Jahr in einer Dschungelbasis in West Papua, dem westlichen Teil der Insel Neuginea, gelebt hat, auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändern soll: Sabines Vater, einem Sprachforscher und Entwicklungshelfer, war es auf einer seiner Expeditionen gelungen einen bis dahin unbekannten Stamm, die Fayu, zu entdecken und von ihnen die Erlaubnis zu bekommen mit seiner Familie bei ihnen zu leben, um ihre Sprache und ihre Traditionen kennen zu lernen. An eben diesem Tag im Januar 1980 flogen Sabines Mutter, die gelernte Krankenschwester war, Judith, Sabines 2 Jahre ältere Schwester, die damals siebenjährige Sabine und der fünfjährige Christian mit dem Hubschrauber zu ihrem Vater in das Dorf der Fayu, um von nun an dort zu leben. Langsam gewöhnt sich die Familie an das tägliche Überleben bzw. ihr Dasein im Urwald, das sich grundlegend von dem Leben in Europa unterscheidet. Für Sabine begann die aufregendste und schönste Zeit ihres Lebens: Jeden Tag spielte sie draußen im Fluss, lernte mit Pfeil und Bogen zu schießen, lernte die wichtigsten Regeln der Natur und vor allem lernte sie den Urwald schätzen und lieben. Die tierliebe Sabine fühlte sich dort wie im Zoo, nur dass die Tiere frei herumliefen. Doch leider muss sie auch die schlechten Seiten des Dschungellebens kennenlernen wie z.B. die Krankheit Malaria, die durch die vielen Mücken ein großes Problem darstellte und sie
einmal fast das Leben kostete. Sie erlebte Kriege der Fayu und merkte schnell, dass die Lebenseinstellung der Fayu ganz anders war als sie es kannnte: Sie kannten nämlich keine Liebe, keine Vergebung, keinen Frieden und keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wenn dort Jemand etwas Falsches getan hatte, dann wurde er einfach getötet, was zur Folge hatte, dass die Lebenserwartung der Erwachsenen dort nur etwa 30-35 Jahre betrug. Als Sabine 12 Jahre alt war, kehrte die Familie nach Deutschland zurück, wo Sabine eine aufregende Zeit erlebte, aber großes Heimweh nach dem Dschungel hatte und dieses Gefühl der Sehnsucht wurde in ihr übermächtig als ihre Familie kurze Zeit später in die USA reiste. Doch auch als die Familie in den Urwald zurückkehrte war Sabine nicht glücklich, fühlte sich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, wußte nicht, wo sie hingehört. Schließlich gelang es ihr in Deutschland Fuß zu fassen, doch auch heute noch hat sie Probleme, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Mir hat dieses Buch deshalb so gut gefallen, weil es einen einfach nicht mehr los lässt. Man wird von Sabine Kuegler mitgenommen auf eine magische Reise in die unglaubliche Welt ihrer Kindheit und hat das Gefühl alles selbst mitzuerleben. Man ist die ganze Zeit zwischen den verschiedensten Emotionen hin- und hergerissen, denn zum Einen ist dies eine traurige Geschichte vom Abschiednehmen und auch vom Tod, aber andererseits ist es eine schöne Geschichte von einer wunderbaren und behüteten Kindheit. Ich fand dieses Buch auch sehr interessant, weil man sehr viel über das Überleben im Urwald und Lebensweise der Fayu erfährt. Ich kann "Das Dschungelkind" auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist so eine fantastische Geschichte, dass sie einem Abenteuerroman gleicht und man gar nicht glauben kann, dass sich das alles wirklich so zugetragen hat.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Mango aus Odenthal am 14.05.2011 ***** weniger gut
Es ist eigentlich kaum zu glauben: Sabine Kuegler verbrachte ihre gesamte Kindheit im Dschungel von West-Papua. Bis sie 17 Jahre alt wurde, kannte sie keine Aotos oder Züge. Sie spielte nicht mit Puppen oder Ähnlichem. Nein, sie schwamm im Fluss, zusammen mit Krokodilen. Früh erlernte sie Rituale des Tötens. Doch irgendwann kehrte sie zurück in die Zivilisation. Doch sie ist hin und her gerissen zwischen zwei Kulturen und Lebensweisen... Sie weiß, dass sie wieder in den Dschungel will...
Es ist ein ziemlich spannendes Buch. Man kann sich wirklich in ihre Lage hineinversetzen. Für Alle, die die Spannung lieben ist dieses Buch perfekt.

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Bewertung von coockies aus Markgröningen am 13.05.2011 ***** sehr gut
Die Eltern von Sabine Kuegler wollen das die kleine Sabine im Dschugel aufwächst. Sie soll die andere Kultur kennen lernen und wissen wie es ist in der Natur groß zu werden. So lebt sie bis sie 17 ist im Dchungel von West-Papua und kennt keine Autos, keine Züge, keine Hochhäuser usw. sie schwimmt mit Krokodielen im Fluss und lernte schon früh die alten Rituale des Tötens und sie erlebt viel Spannendes. In den Tiefen des Dschugels ist immer etwas zu tun. Doch als sie dann nach 17 Jahren das erste mal in die Stadt kommt schlägt alles wie Hagel auf sie ein.
Das Buch hat mir super gut gefallen, denn es ist die Wahre Geschichte einer Frau die vieles erlebt hat. Das Buch ist sehr spannend und man kann sich richtig hinein versetzen.

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Bewertung von Hannah aus Salzgitter am 12.05.2011 ***** ausgezeichnet
Sabine hat ein ganz anderes Zuhause. Den Dschungel. Doch das Leben dort ist gar nicht so einfach. Der Stamm der Kannibalen hat eine ganz andere Sprache, das essen muss selbst gejagt werden und alles ist ganz anders als wie bei uns. Ihre Schwester will unbedingt nach Europa, alles ist kompliziert, doch Sabine findet mit ihrem Bruder zusammen neue Freunde und wächst im Dschungel auf. Soger einen besonderen Freund, den sie sehr gerne hat. Doch dann fahren ihre Elterrn nach Europa und als sie wieder kamn passiert etwas schreckliches. Ihr bester Freund stirbt. Eine Hölle für Sabine und sie muss sich endscheiden.
Ich fand das Buch einfach nur fantastisch. Es gibt so wunderschöne und trauige Stellen, viel Spannung. Ich kann das Buch einfach nur weiter empfiehlen, da es einfach nur wunderschön ist.

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Bewertung von gummibärchen aus Weida am 06.05.2011 ***** schlecht
Sabine Kuegler ( Autorin ) verbrachte viele Jahre im Dschungel von Papua-Neuginea. Dort fand sie ihre Freunde und den Sinn des Lebens. Oft aber musste sie sich Gefahren und Angstzuständen stellen. Ihr leben im Dschungel ist keines Wegs mit unserem zu vergleichen. Als sie sich so wie zu Hause fühlte gerat ihre Familie inmitten eines Stammeskriegs. Ach im Laufe der Jahre musste sich erfahren, was es bedeudet zu überleben und zu sterben. Und auf einmal soll alles anders werden. Sie sollte auf ein Internat in der Schweiz gehen. Sie steht zwischen zwei Kulturen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn die Autorin hat ihr bewegtes Leben zwischen zwei Kulturen so eindrucksvoll und interessant beschreiben, dass man glauben könnte, man lebt dieses Leben. Ich würde es für alle ab 10 Jahren empfehlen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von twinkie aus Schwabach am 30.04.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch hat mich fasziniert und ich hatte es ganz schnell ausgelesen, weil es spannend, informativ und auch schön war. Habe mit meinen Enkelkindern darüber gesprochen (haben es noch nicht gelesen) und sie haben mich ganz viel gefragt, z. B. es gibt doch gar keinen Dschungel mehr? Wie wohnt man da und mehr und schon gab es anregende Gespräche, ausgelöst durch dieses wunderbare Buch.

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Bewertung von tigger. aus Gebesee am 01.04.2011 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch erzählt Sabine Kuegler von ihrem Leben im Dschungel als sie ein Kind war. Sie ist mit sieben Jahren mit ihren Eltern, die Sprachforscher sind in den Dschungel von Westpapua gegangen. Dort leben sie beim Stamm der Faju. Sie erzählt von Krieg und Frieden, von den Menschen da, vom Dschungel und seinen Tieren und vom Familienleben in ihrer Familie. Sabine hat außerdem noch 2 Geschwister. Sie erlebt mit ihnen und den Fajukindern zusammen viele Abenteuer. Außerdem erzählt sie davon wie sie in die Schweiz kommt um ihren Schulabschluss zu machen und wie sie mehr oder weniger gut mit dem Leben da klarkommt. Am Ende des Buches spielt sie sogar mit ihrem Leben, weil sie mit der westlichen Welt nicht klar kommt. Mit der Hektik und dem Trubel hier in Deutschland. Und sie vergleicht diese beiden völlig unterschiedlichen Welten miteinander.
Ich finde das Buch echt super. Es ist mal ein Buch der etwas anderen Art. Wir lesen es übrigens auch gerade in der Schule. Ich kannte es aber schon vorher. Ich kann es echt nur weiter empfehlen. Ihr solltet euch auch mal den Film angucken. Ich weiß gar nicht ob der noch läuft. Aber ganz wichtig. Erst das Buch lesen und dann den Film gucken, denn der Film ist kein Ersatz für das Buch, denn es gibt wie so oft auch einige Unterschiede.

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Sabine Kuegler 

Dschungelkind

Dschungelkind - Kuegler, Sabine

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Produktinformation
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 345 S. m. zahlr. Fotos, 24 farb. Fototaf.
  • Seitenzahl: 352
  • Knaur Taschenbücher Bd.77873
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 28mm
  • Gewicht: 370g
  • ISBN-13: 9783426778739
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Leseprobe zu "Dschungelkind"

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Produktbeschreibung zu "Dschungelkind"

Kurzbeschreibung

Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen. Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach. Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert.

Detailinfo

17.09.2005

Laßt Bäume sprechen

Nicht überall, wo Bäume wachsen, liegt ein Grüner unterm Baum und schiebt Wache für die Natur. So auch hier: Wer Sabine Kueglers "Dschungelkind" liest, der wählt nicht die Grünen, nur weil das Stück im Urwald spielt, sondern der wählt die CDU. Ein Grüner würde sich über Kueglers ganz in Rosa gehaltenes Westpapua ärgern. Zuviel Idyllen-Promille. Der Grüne sagt sich: Wir sind eine Welt, und auf der einen Welt gilt (leider): Alles ist Politik. Und nun erfahren wir ja gar nichts über die politischen Verhältnisse dort unten. Der CDU-Leser dagegen ist ein Sphärenmensch, hier die Politik, dort das Privatgelände. Er wird die geordnete Westpapua-Welt Kueglers mögen - hier die Hütte mit der Mutter am Herd, dort der Wald mit den Jägern und Tieren, hier der Papa beim Grammatikstudium, dort die Horden antifeministischer Urmänner -, und er wird die zivilisierende Macht gutheißen, die mit den des Schreibens, Lesens und Rechnens kundigen Weißen in den Urwald getragen wird, wo sich die Einwohner letztlich ja nur gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn man sie sich selber überläßt.

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*****
ausgezeichnet
Im Buch Dschungelkind von Sabine Kuegler geht es um Sabine Kuegler selbst. Sie zog mit 7 Jahren mit ihren Eltern und ihren 2 Geschwistern in den Dschungel von West Papua. Ihre Eltern sind Sprachforscher und wollen sich mit der Sprache der Fayu beschäftigen. Das heißt, dass die Familie für lange Zeit im Dschungel leben wird. Aber genau das ist Sabines Welt. Auch wenn es am Anfang Problem mit der Verständigung gibt findet sie sich schnell zurecht und schließt Freundschaften. Sie erlebt viel mit ihren beiden Geschwistern Christian und Judith. Außerdem wird im Buch von dem Alltag in der Familie, vom Leben bei den Fayu und auch von den gefährlichen Situationen im Dschungel berichtet. Sie erzählt auch von einem Besuch in Deutschland bei ihrer Oma. Mit 16 Jahren geht Sabine nach Österreich um ihren Schulabschluss zu machen. Dazu geht sie aufs Internat und lernt dort viel über das Leben in der Zivilisation. Sabine hat von Anfang an Angst und sie kommt nicht wirklich klar mit dem Leben außerhalb des Dschungels. Sie wird früh schwanger und zieht deshalb nach Deutschland. Psychisch geht es ihr immer schlechter und sie spielt mit dem Gedanken sich umzubringen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend und auch manchmal traurig. Es macht aber trotzdem Spaß es zu lesen. Die Gestaltung des Covers finde ich nicht schlecht. Das Buch empfehle ich auf jeden Fall weiter.
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Bewertung von Antje0702 aus Nauen am 11.10.2011
*****
sehr gut
Eine sehr spannende und aufregende Geschichte wird hier erzählt. Sabine verbringt ihre Kindheit in Fayu in West-Papua. Eine andere Kultur. Sehr gut und faszinierend geschrieben.
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Ein sehr spannendes Buch bis zum Schluss!
Sabine Kuegler lässt tief in die Welt und Bräuche des Fayu-Stammes im Dschungel blicken.
Wer könnte uns das besser vermitteln als sie, da sie Ihre Kindheit dort verbracht hat.
Sie erzählt von den Bräuchen und Sitten des Fayu-Stammes, den Abenteuern, die sie in ihrer Kindheit im Dschungel erlebt hat und natürlich auch von der Konfrontation mit unserer modernen Welt, in die Sie als junge Frau zurück gekehrt ist.
Gut zu lesen und sehr spannend, wirklich zu empfehlen!
(Den Film dazu habe ich bisher noch nicht gesehen, möchte ich aber noch)
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ausgezeichnet
In dem Buch „Das Dschungelkind“ erzählt Sabine Kuegler von ihrer Kindheit und ihren Abenteuern, die sie im Dschungel von West-Papua erlebt hat und wie schwierig es auch heute noch für sie ist, sich in der Zivilisation zurechtzufinden. Sie selbst beschreibt ihre Geschichte als die Geschichte eines Mädchens, das in einem anderen Zeitalter aufwuchs; als eine Geschichte von Liebe, Hass, Vergebung, Brutalität und von der Schönheit des Lebens. Im Januar 1980 begibt sich Sabines Familie, die zuvor etwa ein Jahr in einer Dschungelbasis in West Papua, dem westlichen Teil der Insel Neuginea, gelebt hat, auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändern soll: Sabines Vater, einem Sprachforscher und Entwicklungshelfer, war es auf einer seiner Expeditionen gelungen einen bis dahin unbekannten Stamm, die Fayu, zu entdecken und von ihnen die Erlaubnis zu bekommen mit seiner Familie bei ihnen zu leben, um ihre Sprache und ihre Traditionen kennen zu lernen. An eben diesem Tag im Januar 1980 flogen Sabines Mutter, die gelernte Krankenschwester war, Judith, Sabines 2 Jahre ältere Schwester, die damals siebenjährige Sabine und der fünfjährige Christian mit dem Hubschrauber zu ihrem Vater in das Dorf der Fayu, um von nun an dort zu leben. Langsam gewöhnt sich die Familie an das tägliche Überleben bzw. ihr Dasein im Urwald, das sich grundlegend von dem Leben in Europa unterscheidet. Für Sabine begann die aufregendste und schönste Zeit ihres Lebens: Jeden Tag spielte sie draußen im Fluss, lernte mit Pfeil und Bogen zu schießen, lernte die wichtigsten Regeln der Natur und vor allem lernte sie den Urwald schätzen und lieben. Die tierliebe Sabine fühlte sich dort wie im Zoo, nur dass die Tiere frei herumliefen. Doch leider muss sie auch die schlechten Seiten des Dschungellebens kennenlernen wie z.B. die Krankheit Malaria, die durch die vielen Mücken ein großes Problem darstellte und sie
einmal fast das Leben kostete. Sie erlebte Kriege der Fayu und merkte schnell, dass die Lebenseinstellung der Fayu ganz anders war als sie es kannnte: Sie kannten nämlich keine Liebe, keine Vergebung, keinen Frieden und keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wenn dort Jemand etwas Falsches getan hatte, dann wurde er einfach getötet, was zur Folge hatte, dass die Lebenserwartung der Erwachsenen dort nur etwa 30-35 Jahre betrug. Als Sabine 12 Jahre alt war, kehrte die Familie nach Deutschland zurück, wo Sabine eine aufregende Zeit erlebte, aber großes Heimweh nach dem Dschungel hatte und dieses Gefühl der Sehnsucht wurde in ihr übermächtig als ihre Familie kurze Zeit später in die USA reiste. Doch auch als die Familie in den Urwald zurückkehrte war Sabine nicht glücklich, fühlte sich hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, wußte nicht, wo sie hingehört. Schließlich gelang es ihr in Deutschland Fuß zu fassen, doch auch heute noch hat sie Probleme, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Mir hat dieses Buch deshalb so gut gefallen, weil es einen einfach nicht mehr los lässt. Man wird von Sabine Kuegler mitgenommen auf eine magische Reise in die unglaubliche Welt ihrer Kindheit und hat das Gefühl alles selbst mitzuerleben. Man ist die ganze Zeit zwischen den verschiedensten Emotionen hin- und hergerissen, denn zum Einen ist dies eine traurige Geschichte vom Abschiednehmen und auch vom Tod, aber andererseits ist es eine schöne Geschichte von einer wunderbaren und behüteten Kindheit. Ich fand dieses Buch auch sehr interessant, weil man sehr viel über das Überleben im Urwald und Lebensweise der Fayu erfährt. Ich kann "Das Dschungelkind" auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist so eine fantastische Geschichte, dass sie einem Abenteuerroman gleicht und man gar nicht glauben kann, dass sich das alles wirklich so zugetragen hat.
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Es ist eigentlich kaum zu glauben: Sabine Kuegler verbrachte ihre gesamte Kindheit im Dschungel von West-Papua. Bis sie 17 Jahre alt wurde, kannte sie keine Aotos oder Züge. Sie spielte nicht mit Puppen oder Ähnlichem. Nein, sie schwamm im Fluss, zusammen mit Krokodilen. Früh erlernte sie Rituale des Tötens. Doch irgendwann kehrte sie zurück in die Zivilisation. Doch sie ist hin und her gerissen zwischen zwei Kulturen und Lebensweisen... Sie weiß, dass sie wieder in den Dschungel will...
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Die Eltern von Sabine Kuegler wollen das die kleine Sabine im Dschugel aufwächst. Sie soll die andere Kultur kennen lernen und wissen wie es ist in der Natur groß zu werden. So lebt sie bis sie 17 ist im Dchungel von West-Papua und kennt keine Autos, keine Züge, keine Hochhäuser usw. sie schwimmt mit Krokodielen im Fluss und lernte schon früh die alten Rituale des Tötens und sie erlebt viel Spannendes. In den Tiefen des Dschugels ist immer etwas zu tun. Doch als sie dann nach 17 Jahren das erste mal in die Stadt kommt schlägt alles wie Hagel auf sie ein.
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*****
ausgezeichnet
Sabine hat ein ganz anderes Zuhause. Den Dschungel. Doch das Leben dort ist gar nicht so einfach. Der Stamm der Kannibalen hat eine ganz andere Sprache, das essen muss selbst gejagt werden und alles ist ganz anders als wie bei uns. Ihre Schwester will unbedingt nach Europa, alles ist kompliziert, doch Sabine findet mit ihrem Bruder zusammen neue Freunde und wächst im Dschungel auf. Soger einen besonderen Freund, den sie sehr gerne hat. Doch dann fahren ihre Elterrn nach Europa und als sie wieder kamn passiert etwas schreckliches. Ihr bester Freund stirbt. Eine Hölle für Sabine und sie muss sich endscheiden.
Ich fand das Buch einfach nur fantastisch. Es gibt so wunderschöne und trauige Stellen, viel Spannung. Ich kann das Buch einfach nur weiter empfiehlen, da es einfach nur wunderschön ist.
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Bewertung von gummibärchen aus Weida am 06.05.2011
*****
schlecht
Sabine Kuegler ( Autorin ) verbrachte viele Jahre im Dschungel von Papua-Neuginea. Dort fand sie ihre Freunde und den Sinn des Lebens. Oft aber musste sie sich Gefahren und Angstzuständen stellen. Ihr leben im Dschungel ist keines Wegs mit unserem zu vergleichen. Als sie sich so wie zu Hause fühlte gerat ihre Familie inmitten eines Stammeskriegs. Ach im Laufe der Jahre musste sich erfahren, was es bedeudet zu überleben und zu sterben. Und auf einmal soll alles anders werden. Sie sollte auf ein Internat in der Schweiz gehen. Sie steht zwischen zwei Kulturen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn die Autorin hat ihr bewegtes Leben zwischen zwei Kulturen so eindrucksvoll und interessant beschreiben, dass man glauben könnte, man lebt dieses Leben. Ich würde es für alle ab 10 Jahren empfehlen.
Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch
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Bewertung von twinkie aus Schwabach am 30.04.2011
*****
ausgezeichnet
Dieses Buch hat mich fasziniert und ich hatte es ganz schnell ausgelesen, weil es spannend, informativ und auch schön war. Habe mit meinen Enkelkindern darüber gesprochen (haben es noch nicht gelesen) und sie haben mich ganz viel gefragt, z. B. es gibt doch gar keinen Dschungel mehr? Wie wohnt man da und mehr und schon gab es anregende Gespräche, ausgelöst durch dieses wunderbare Buch.
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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von tigger. aus Gebesee am 01.04.2011
*****
ausgezeichnet
In diesem Buch erzählt Sabine Kuegler von ihrem Leben im Dschungel als sie ein Kind war. Sie ist mit sieben Jahren mit ihren Eltern, die Sprachforscher sind in den Dschungel von Westpapua gegangen. Dort leben sie beim Stamm der Faju. Sie erzählt von Krieg und Frieden, von den Menschen da, vom Dschungel und seinen Tieren und vom Familienleben in ihrer Familie. Sabine hat außerdem noch 2 Geschwister. Sie erlebt mit ihnen und den Fajukindern zusammen viele Abenteuer. Außerdem erzählt sie davon wie sie in die Schweiz kommt um ihren Schulabschluss zu machen und wie sie mehr oder weniger gut mit dem Leben da klarkommt. Am Ende des Buches spielt sie sogar mit ihrem Leben, weil sie mit der westlichen Welt nicht klar kommt. Mit der Hektik und dem Trubel hier in Deutschland. Und sie vergleicht diese beiden völlig unterschiedlichen Welten miteinander.
Ich finde das Buch echt super. Es ist mal ein Buch der etwas anderen Art. Wir lesen es übrigens auch gerade in der Schule. Ich kannte es aber schon vorher. Ich kann es echt nur weiter empfehlen. Ihr solltet euch auch mal den Film angucken. Ich weiß gar nicht ob der noch läuft. Aber ganz wichtig. Erst das Buch lesen und dann den Film gucken, denn der Film ist kein Ersatz für das Buch, denn es gibt wie so oft auch einige Unterschiede.
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Autorenporträt zu "Sabine Kuegler"

Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen lässt sie seither nicht mehr los.

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