Der kleine Paul leidet unter der seltenen und unheilbaren
"Mondscheinkrankheit", das heißt, er muss das Sonnenlicht
meiden, darf sich nur hinter abgedunkelten Fenstern aufhalten und
erst abends nach draussen zum Spielen. Während die alleinerziehende
Mutter an der Überforderung verzweifelt, versucht seine 12jährige
Schwester, ihm die Zeit so gut wie möglich zu vertreiben.
"Mondscheinkinder", das beim Max Ophüls-Preis in
Saarbrücken mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Langfilmdebüt,
ergreift mit seiner emotionalen Sprengkraft und seiner anrührenden
Zärtlichkeit nicht nur junge Zuschauer. Diesen bringt er schwierige
Themen wie Krankeit, Tod und Trauer auf phantasievolle Weise
näher.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Jeden Nachmittag verbringt Lisa mit ihrem kleinen Bruder Paul.
Dunkel ist es in der Wohnung, denn Paul leidet an einer seltenen
Hautkrankheit und muss jede Berührung mit Sonnenlicht vermeiden.
Lisa erfindet ihm ein schillerndes Universum von Geschichten: Paul
hat sich als Raumschiffkapitän von einem anderen Stern auf die Erde
verirrt... Als Lisa sich in den Klassenschwarm Simon verliebt,
gerät Pauls Kosmos aus den Fugen. Lisa ist hin und hergerissen,
zwischen der Zeit mit Simon und ihrem kleinen Bruder, der
sehnsüchtig auf sie wartet. Es gibt nur eine Chance: Simon muss
Teil von Pauls Universum werden... Mondscheinkinder erzählt
anrührend und glaubwürdig von einer wunderbaren Geschwisterliebe
ein Film über das Leben und die Kraft der Phantasie.
Der kleine Paul (Lucas Calmus) leidet unter der seltenen und unheilbaren "Mondscheinkrankheit": Er muss das Sonnenlicht meiden, darf sich nur hinter abgedunkelten Fenstern aufhalten und erst abends nach draußen zum Spielen. Während die alleinerziehende Mutter (Renate Krößner) an der Überforderung verzweifelt, versucht seine 12-jährige Schwester Lisa (Leonie Krahl), ihm die Zeit so gut wie möglich zu vertreiben.
In einem von ihr erfundenen Spiel reist er als Kapitän eines Raumschiffes auf Entdeckung durchs Weltall und verliert dabei die Angst vor dem nahenden Tod.
Ausgezeichnet emotional
"Mondscheinkinder" wurde beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Das Langfilmdebüt von Manuela Stacke ergreift mit seiner emotionalen Sprengkraft und seiner anrührenden Zärtlichkeit nicht nur junge Zuschauer. Diesen bringt er schwierige Themen wie Krankeit, Tod und Trauer auf fantasievolle Weise näher.