In diesem musikalischen Abenteuer singt Barbie zum allerersten Mal
sowohl in der Rolle der blonden Prinzessin Anneliese als auch in
der der brünetten Erika. Jedes der Mädchen sehnt sich nach einem
anderen Leben einem, das sie selber wählen darf. Als sie sich das
erste Mal begegnen, sind sie zunächst erschrocken, doch dann
entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft und die Mädchen sind
für immer miteinander verbunden. Eine heimtückische Verschwörung
bedroht Prinzessin Anneliese und ihr Königreich, doch Erika setzt
ihr eigenes Leben aufs Spiel, um ihre neue Freundin zu retten.
Beide Mädchen haben ganz besondere Freunde, die ihnen auf ihrem Weg
helfen, darunter Serafina, der verwöhnten Palast-Katze und Wolfie,
der Katze, die sich für einen Hund hält. Königin Genevieve hat eine
Heirat zwischen Prinzessin Anneliese und König Dominick arrangiert,
damit sein starkes Königreich ihr schwaches unterstützen kann. Ihr
doppelzüngiger Ratgeber Preminger jedoch will Prinzessin Anneliese
für sich haben und das Königreich selber regieren. Prinzessin
Anneliese hingegen würde lieber ihren Hauslehrer Julian heiraten.
Als sie von Preminger entführt wird, bittet Julian Erika, die Rolle
der Prinzessin zu übernehmen, damit das Königreich in Sicherheit
ist, während er versucht, Anneliese zu finden. Aber eine Prinzessin
zu spielen ist gefährlicher, als Erika erwartet hat, vor allem, als
sie sich in den attraktiven König Dominick verliebt...
Bonusmaterial
Animiertes, von Barbie gesprochenes Menü, Meine Lieblingslieder - Alle Lieder aus dem Film zum Mitsingen und Anhören, Ein erster Blick in Barbies nächsten Film
Eine junge Immigrantin aus Russland, die in einer westdeutschen Großstadt in eine Mädchengang und am Ende mit ihrer liebsten Freundin in einen tödlichen Streit gerät - das könnte eine gute Kinogeschichte sein, wenn der Film denn von ihr handeln wollte. Birgit Grosskopfs Regiedebüt handelt jedoch von vielem: von Katharina (Irina Potapenko), deren deutschrussische Eltern dem erwachsenen Mädchen nicht mehr als Ohrfeigen zu geben vermögen, von Yvonne (Henriette Möller), die in der Viererbande den frechen Ton angibt, von Silvesterpartys, wo den Mädchen die Wut hochsteigt, und von einer frösteln machenden Vorstadt. Hass treibt die Anführerin, Anlehnungsbedürfnis die Deutschrussin und alle die Hoffnungslosigkeit. Leider will die Kölnerin Birgit Grosskopf nichts verstehen ("bloß kein Sozialdrama"), auch "kein verlogener Ghettokitsch" sollte der Film werden. So kam eine mit kräftigem Slang angereicherte Etüde heraus, die auf ihrem Zorn beharrt und in Ratlosigkeit mündet. Regie und Kamera (Kolja Raschke) schufen jedoch Bilder und die Darstellerinnen Figuren, die im Gedächtnis bleiben.