Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich - Wallace, David Foster

David Foster Wallace 

Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

Aus d. Amerikan. v. Marcus Ingendaay
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Produktbeschreibung zu Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

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Eine siebentägige Luxuskreuzfahrt in der Karibik - kann es eine kürzere Definition für die Hölle geben? Im Alter von 33 Jahren hat sich David Foster Wallace vom 11. bis zum 18. März 1995 an Bord der Zenith begeben, ist von Key West aus in See gestochen und hat in cleverem Collagestil aufgeschrieben, was er gesehen, gehört, gerochen, gefühlt und geschmeckt hat. Entstanden ist so ein hoch komischer Erfahrungsbericht aus dem Mikrokosmos eines Luxusliners und eine ernüchternde Bestandsaufnahme des American Way of Life insgesamt.



Produktinformation


  • Verlag: GOLDMANN
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 183 S.
  • Seitenzahl: 192
  • Goldmann Taschenbücher Bd.54229
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 118mm x 20mm
  • Gewicht: 170g
  • ISBN-13: 9783442542291
  • ISBN-10: 3442542294
  • Best.Nr.: 14148278
"Ein umwerfend witziger Reisebericht - Ebenso klug wie brüllend komisch!"

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Als "lohnend" annonciert Dirk Knipphals diese Einlesung der großartigen Ingendaay-Übersetzung von David Foster Wallaces Essay durch (den Kölner Tatortkommissar) Dietmar Bär. Dessen leicht kratziger Stimme hat der Kritiker nicht nur gern zugehört, er vermochte es sogar, die nicht immer leicht verständlichen Sätze so zu strukturieren, dass sie sich ihm besser noch als beim Lesen vermittelt haben, und er den Riss im Leben dieses Autors nun noch einmal deutlich nachhören konnte.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Ein "Traumschiff"-Revival? Nein, ein schonungslos ätzender Reisebericht, der Dauergrinsen auslöst." MYSELF

"Dietmar Bär liest auf wunderbar distanzierte Weise, die dem beschriebenen Schwachsinn Platz lässt, sich ungehemmt zu entfalten. Zu unserer großen Freude."
David Foster Wallace, geb. 1962 geboren, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur. Er studierte Philosophie und unterrichtete zuletzt Creative Writing am Pomona College in Claremont, Kalifornien. David Foster Wallace starb am 12. September 2008.

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Kundenbewertungen zu "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich"

Durchschnittliche Kundenbewertung 2.5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** gut
(aus 4 Bewertungen)
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Bewertung von Omahaha am 03.12.2011 ***** schlecht
Es gibt Menschen, die an nichts etwas Gutes finden können. Der Autor scheint mir zu dieser Kategorie zu gehören. Ich habe zwar noch nie eine Schiffsreise mitgemacht und bin auch nicht wild darauf. Doch ich könnte mir vorstellen, dass mich der größte Teil der Mitreisenden fesseln, die Landschaften, die ich zu sehen bekomme, gefallen, die besuchten Orte ansprechen, deren Bewohner und ihr soziales Gefüge interessieren würden. Und lustig finde ich die Art von Kritik auch nicht. Mich hat das Buch gelangweilt.

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Bewertung von Polar aus Aachen am 30.04.2008 ***** weniger gut
Wer Wallace Erzählungen kennt, seinen Biss, sein gnadenloses Zerfleischen in malerischen Bildern verpackt, wird von diesem Reisebericht enttäuscht sein. Niemand fühlt sich wohl verlorener an Bord des Luxusdampfers als der Ich-Erzähler. Er ertrinkt in den Unterhaltungsangeboten, sieht sich in Mitten der Urlauber ausgesetzt. Akribisch genau reiht er die Schwächen auf und rückt sein Empfinden dabei immer in den Mittelpunkt. Er ist der Richter, er ist der Geschundene, nur geht ihm der Witz in der immergleichen Wiederholung aus. Es handelt sich fast um einen authentischen Erlebnisbericht, da Wallace tatsächlich eine solche Reise angetreten ist. Hierin liegt sicher der blasse Eindruck begründet, den das Buch hinterläßt. Nach fast 180 Seiten kann ein Leser ihm nur raten, seinen Titel ernst zu nehmen und besser demnächst an Land zu bleiben.

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Punk-T aus Dresden am 20.02.2008 ***** weniger gut
Ich habe dieses Buch auf Empfehlung von "Was liest Du" (Jürgen v. d. Lippe et al.) gekauft und war schwer enttäuscht. Der Plot mag witzig sein und Potential beinhalten, die Umsetzung hingegen ist meines Erachtens misslungen. Der Autor ist frenetischer Fan von Fußnoten (immerhin ca. 150 bis 200 Stück - eine Leistung bei der Seitenzahl des Buches), die sich auch mal über 1,5 Seite hinwegziehen können; die Vermutung allerdings, dass durch diese Kommentare (nautische oder andere) Fachbegriffe geklärt werden, wird enttäuscht, vielmehr wird die Handlung bzw. der normale Reisebericht in der Fußnote fortgesetzt, was ebendiese eigentlich ad absurdum führt. Der weitere Stil ist als normal zu bezeichnen und damit weitab vom Außergewöhnlichen, was ich allerding bei professioneller Literatur grundsätzlich erwarte. Die Qualität der Übersetzung ist aufgrund der vielen unnötigen Anglizismen ebenso kritikwürdig wie die Tatsache, dass wirkliche Fachbegriffe oder Fremdworte, die über den Horizont einer normalen Allgemeinbildung hinausgehen, ungeklärt bleiben (man hätte ja mal eine Fußnote dazu schreiben können...).

Es ist nicht so, dass ich während der Lektüre nie schmunzeln konnte, wirklich gefesselt hat mich das Buch allerding nicht. Es gibt amüsantere Bücher, auch für den kleinen Lesehunger zwischendurch oder als leichte Kost für den Liegestuhl im Urlaub.

7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Engelmann aus Badersleben am 19.06.2007 ***** ausgezeichnet
In der Tat schrecklich amüsant! Dieses Buch ist zwar nichts für die Ewigkeit, aber ein tolles Lesefutter für zwischendurch. Kurzweilig und absolut zu empfehlen.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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