Nach 'Ein Russischer Roman' (detebe 22586) legt Meir Shalev
mit 'Esaus Kuß' eine zweite packende Familiensaga vor, die
einen lebendigen Einblick in den heute schon zur Historie
gewordenen Alltag Israels in den zwanziger, fünfziger und siebziger
Jahren gibt. Drei Generationen einer jüdischen Bäckersfamilie: über
Brot, Liebe und Leid, Streit und Versöhnung.
"Es sind diese dramaturgische Intelligenz, diese stets wache Ironie, die aus Shalevs Roman ein Meisterwerk machen, einen farbigen chagallschen Bilderbogen, der von einem klaren Kopf geträumt wird. Respekt ja, Liebe ja, aber keine Sentimentalität, sondern aller kluger Spott der Welt."(Der Spiegel) "Ein von ironischen Anspielungen und bilderreicher Sprache funkelnder Roman, den Meir Shalev zu einem epischen Meisterwerk entfaltet, das als nahöstliches Gegenstück zu Garcia Marquez' Hundert Jahre Einsamkeit gelten kann."(Rheinischer Merkur) "Ein opulenter und poetischer Roman, belebt von unverwechselbaren Gestalten, deren Gefühle und Handlungen von geradezu biblischer Vehemenz sind. Dies ist der zweite Roman, der von Meir Shalev in deutscher Sprache erscheint. Und wie beim ersten ist hier ein seltener literarischer Glücksfall anzuzeigen, denn Shalev beweist sich auch in diesem Buch als furioser Erzähler, der seine Personen so liebevoll und drastisch, so phantastisch und m enschlich wahr lebendig zu machen versteht, daß die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile eine traurig-schönes und komisch-unterhaltsames Vergnügen ist." (Radio Bremen) "Ich kenne zur Zeit keinen Schriftsteller, der so eine überbordende Phantasie hat und gleichzeitig auch die Kraft, die Geschichte zusammenzuhalten."(Österreichischer Rundfunk)
1988: Entomological Society Award für die Genauigkeit seiner Darstellung der Insektenwelt in 'Ein russischer Roman'.
1994: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. 'Papa nervt' ist Bilderbuch des Monats April.
1997: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.'Wie der Neandertaler den Kebab erfand' ist Bilderbuch des Monats Mai.
1999: Shalev erhält den Preis Scrivere per Amore des Club di Giulietta (Italien) für seinen Roman 'Judiths Liebe' als bestes Buch zum Thema Liebe des Jahres 1999.