Der letzte Tag eines Verurteilten - Hugo, Victor

Der letzte Tag eines Verurteilten

Victor Hugo 

Aus d. Französ. v. Alfred Wolfenstein
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Der letzte Tag eines Verurteilten

Hugos bescheidene Erzählung, die Tagebuchaufzeichnungen eines Verurteilten über die letzten Wochen seines Lebens bis zum Schafott, ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Todesstrafe. 'Ich kenne kein ehrenvolleres, kein edleres Ziel als dieses, die Abschaffung der Todesstrafe', bemerkt er in einer drei Jahre nach Erstpublikation (1829) geschriebenen Einleitung. 'Von Herzen schließe ich mich den Wünschen und Taten guter Menschen in allen Nationen an, die seit Jahren daran arbeiten, diesen auch von Revolutionen nicht entwurzelten Baum zu stürzen, den Galgen.' Historisch bezieht sich Hugo auf eine Reihe von Hinrichtungen, die 'niemals auf grausamere Weise geschahen' als nach der Julirevolution von 1830. Mit seiner Erzählung jedoch, die schon vor mehr als 175 Jahren für Aufruhr sorgte, tritt er 'vor alle Gerichtshöfe, vor alle Richter, vor alle Geschworenen der Welt', damals wie heute, mit einem bewegenden Schrei nach Humanität, der 'die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens' rigoros einfordert.


Produktinformation

  • Verlag: Anaconda
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 94 S. 187 mm
  • Seitenzahl: 94
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 128mm x 14mm
  • Gewicht: 167g
  • ISBN-13: 9783938484524
  • ISBN-10: 3938484527
  • Best.Nr.: 14257308
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.04.2007

Ablauf des Lebens
Christian Brückner liest V. Hugo: „Der letzte Tag eines Verurteilten”
Um acht Uhr morgens im August bei Sonnenschein wird X zum Tode verurteilt. Sechs Wochen darauf wird er „hingerichtet” werden, „hin” zum Tode durch die Rechtsprechung, wie man den Mord durch Staatsgewalt nennt. Noch immer gehört die Todesstrafe zu den Mitteln der sogenannten Rechtsprechung, wenn auch nicht in unserem Land. Auch wegen dieser andauernden faktischen Beständigkeit gehört Victor Hugos Erzählung „Der letzte Tag eines Verurteilten”, die er um 1829 schrieb, nicht nur zu den historischen Dokumenten.
Christian Brückner hat sich einen Stoff gegriffen, der ihn wieder einmal zur Meisterleistung beflügelt: Der Verurteilte, ein 40-jähriger Mann, ein Sohn, Gatte, Vater, dessen Leben vor der Verurteilung Victor Hugo aber nur andeutet, um die Niederschrift eines Gebildeten plausibel erscheinen zu lassen, dieser Mann beschreibt sein Gefängnis und dessen Personal und wie er von der vergehenden Zeit, in dieser grausamen Umgebung einem Verbrechen entgegengetrieben wird, das beraten, beschlossen, beurkundet, erneut erwogen und geprüft, von letzter staatlicher …

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Victor Hugo (1802-1885), der große Literat der französischen Hochromantik, musste 1851 Frankreich verlassen und lebte bis 1870 in Belgien, Jersey und Guernsey. Die Jahre im Exil wurden zu seiner literarisch fruchtbarsten Zeit.

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