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Eva Schweitzer 

Amerika und der Holocaust

Amerika und der Holocaust - Schweitzer, Eva

Die verschwiegene Geschichte. Sachbuch des Monats

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 12,90
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Produktinformation
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 399 S.
  • Seitenzahl: 399
  • Knaur Taschenbücher Nr.77784
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 137mm x 30mm
  • Gewicht: 460g
  • ISBN-13: 9783426777848
  • ISBN-10: 3426777843
  • Best.Nr.: 12719967

Produktbeschreibung zu "Amerika und der Holocaust"

Beschreibung

Amerika galt lange als Hort der Freiheit und der Demokratie. Tatsächlich aber haben die Vereinigten Staaten bis in die 40er Jahre hinein mit dem Dritten Reich paktiert. Ein paar Beispiele:- Die restriktive Einwanderungspolitik der US-Regierung kostete Zehntausende jüdischer Flüchtlinge das Leben.- Die Union Banking Corporation von George W. Bushs Großvater finanzierte die Aufrüstung der Wehrmacht, zudem war er Mitinhaber einer Fabrik, die in Auschwitz Stahl produzierte.- Ford, General Motors und die Standard Oil der Rockefellers verkauften Fahrzeuge und Flugbenzin an die Wehrmacht.Ein erschütternder Report aus der dunklen Vergangenheit der USA.

26.01.2005

Immer neue Fallen
Tragen die Alliierten eine Mitschuld an der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden?

Eva Schweitzer: Amerika und der Holocaust. Die verschwiegene Geschichte. Knaur Taschenbuch, München 2004. 400 Seiten, 12,90 [Euro].

Schlomo Aronson: Hitler, the Allies and the Jews. Cambridge University Press, Cambridge 2004. 382 Seiten, 48,- Pfund.

"Frühlingserwachen in Hitler-Deutschland, Wintereinbruch in Polen und Frankreich. Achtung, Europa, die Nazis gehen auf Tour!" Jeden Abend stimmen schmucke SS-Männer den Titelsong "Frühlingserwachen" in Mel Brooks' Musical "The Producers" auf Bühnen in New York und London an. Anders als in Roberto Benignis Film "Das Leben ist schön" gibt es in dieser Satire keine sadistischen Lagerleiter und Gewehrsalven aus dem Off - der Holocaust findet in Mel Brooks' Welt nicht statt. Ein Grund hierfür ist, daß die ursprüngliche Fassung der "Producers" 1968 entstand, zu einer Zeit, als der Holocaust in der amerikanischen Gesellschaft noch ein Tabuthema war. Peter Novick hat in seinem Buch "Nach dem Holocaust. Der Umgang mit dem Massenmord" gezeigt, wie und warum der Holocaust erst Ende …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

22.12.2004

Nicht wirklich überzeugt ist Bernd Greiner von diesem Buch von Eva Schweitzer, das neuere Forschungen zur späten Intervention der USA im Zweiten Weltkrieg "penibel" zusammenfasst. Jenseits der engen Grenzen der Fachpublizistik sei es der Autorin gelungen, ein populäres Buch zum Thema zu schreiben. Dubiose Geschäftspraktiken multinationaler Konzerne mit deutschen Geschäftspartnern, der Antisemitismus der amerikanischen Gesellschaft, frühzeitiges Wissen um die Vernichtungslager ohne militärisches Eingreifen, sprich alles, was bevorzugt amerikanische Wissenschaftler jüngst in Einzelstudien untersucht haben, ist in Schweitzers Publikation vorhanden. Soweit, so verdienstvoll. Problematisch wird es für den Kritiker, wenn die Autorin überzogene und sachlich nicht begründete Wertungen anbringt, etwa wie die schauerliche These, Hitlers Aufstieg wäre ohne Wall Street und Kredite von US-Banken nicht möglich gewesen. Abwegig findet er auch den Vorwurf, dass es 1939 noch keine anklagenden Holocaust-Filme gegeben habe. Und dass Schweitzer den Rüstungsgeschäften der Familie Bush so unglaublich viel Aufmerksamkeit widmet, ist für Greiner Beleg eines verkaufsfördernden Populismus. Außerdem: So "verdienstvoll" Schweitzers Übersicht sei, so begrenzt "erscheint der Wert eines abermaligen Nacherzählens des Skandals".

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Eva Schweitzer"

Eva Schweitzer ist promovierte Amerikanistin; ihre Dissertation New York City, Times Square. Stadtentwicklung, Politik und Medien erschien 2003, eine US-Ausgabe ist in Vorbereitung. Die frühere Tagesspiegel-Redakteurin wuchs in Deutschland und den USA auf, studierte in München und Berlin und lebt seit 1998 in New York, wo sie als politische und kulturelle Korrespondentin für Die Zeit, die Berliner Zeitung, die Financial Times Deutschland und die Frankfurter Rundschau schreibt. Ihr bislang bekanntestes Buch, Großbaustelle Berlin (Nicolai), ist in vier Auflagen erschienen, zuletzt als Tb. bei Ullstein.

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