Hitler - Fest, Joachim C.

Joachim C. Fest 

Hitler

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Produktbeschreibung zu Hitler

Trotz der ungeheuren, den Weltzustand verändernden Wirkungen ist die Person Hitlers durchweg schemenhaft geblieben. Fests Lebensbericht macht sie in all ihrer Starrheit, Komplexgebundenheit und Beziehungsarmut auch literarisch auf glanzvolle Weise lebendig.

Joachim Fests große Hitler-Biografie, 1973 erstmals im Propyläen Verlag erschienen, wurde zum Weltbestseller. Seinerzeit ein bahnbrechendes Werk der Hitler-Forschung, gilt sie noch heute als maßgeblich und unerreicht. Neben der brillanten Deutung des Diktators ist es vor allem das hohe literarische Niveau, das diese Biografie auszeichnet.

Woher bezog Hitler seine überwältigende Dynamik, worin war der stupende Erfolg dieses Mannes begründet? Fests Antworten auf diese immer wieder umstrittenen Fragen widersprechen dem landläufigen Bild. Hitlers Aufstieg war nicht nur auf sein demagogisches Genie, seine Skrupellosigkeit und suggestive Radikalität zurückzuführen. Überhaupt sieht Fest in ihm weniger den Widerspruch als die versteckte Wahrheit der Epoche: Wie niemand sonst schien er deren Missgefühle, Ressentiments und vor allem jene große Angst aufzufangen, die das Grundgefühl der Zeit war.

Damit wird nicht nur die These vom Nationalsozialismus als einer spezifisch deutschen Erscheinung in Frage gestellt; auch die lange herrschende Vorstellung von Hitler als dem nihilistischen Revolutionär wird geradezu in ihr Gegenteil verkehrt. In großer Anschaulichkeit tritt Hitler als der von Ängsten und Visionen getriebene Politiker hervor, der alle Macht zusammenrafft, mehrt und schließlich verbraucht, um den weltweiten emanzipatorischen Prozess aufzuhalten. Das alte Europa, als dessen "letzte Chance" sich Hitler noch im Frühjahr 1945 sah, hat er auf diese Weise zerstört - eines jener Paradoxe, in denen der Autor die Summe dieses Lebens sieht.

Rezensionen:
"Ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitler-Forschung und zugleich der Deutung des Nationalsozialismus.Es ist ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Geschichte unseres Jahrhunderts und zur Frage nach der Rolle der "großen" Personen, sondern auch zur aktuellen Diskussion über das Politik- und Demokratieverständnis, das zumal in Deutschland ohne die tiefgreifende Erfahrung des Phänomens Hitler und seiner Konsequenzen nicht denkbar ist." Karl Dietrich Bracher, DIE ZEIT

Produktinformation


  • Verlag: Propyläen
  • 2006
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: XI, 1190 S. m. Fotos.
  • Seitenzahl: 1190
  • Deutsch
  • Abmessung: 232mm x 161mm x 59mm
  • Gewicht: 1505g
  • ISBN-13: 9783549071724
  • ISBN-10: 3549071728
  • Best.Nr.: 21983177
"Es ist ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitler-Forschung und zugleich der Deutung des Nationalsozialismus.Es ist ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Geschichte unseres Jahrhunderts und zur Frage nach der Rolle der großen Personen, sondern auch zur aktuellen Diskussion über das Politik- und Demokratieverständnis, das zumal in Deutschland ohne die tiefgreifende Erfahrung des Phänomens Hitler und seiner Konsequenzen nicht denkbar ist." (Die Zeit)

»Es ist ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitler-Forschung und zugleich der Deutung des Nationalsozialismus.Es ist ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Geschichte unseres Jahrhunderts und zur Frage nach der Rolle der >großen< Personen, sondern auch zur aktuellen Diskussion über das Politik- und Demokratieverständnis, das zumal in Deutschland ohne die tiefgreifende Erfahrung des Phänomens Hitler und seiner Konsequenzen nicht denkbar ist.« Karl Dietrich Bracher in DIE ZEIT
Joachim Fest - Publizist und Historiker - geboren 1926 in Berlin, studierte Jura, Geschichte und Germanistik. Ab 1963 war er Chefredakteur des Fernsehens beim NDR und veröffentlichte eine Studie über die Führungsfiguren der NS-Herrschaft. Von 1973 bis 1993 war er als Herausgeber der "FAZ" tätig. 2006 erhielt Joachim Fest den Henri Nannen Preis für sein Lebenswerk und starb in Kronberg im Taunus.

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  • ISBN-10: 3549071728
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Kurzbeschreibung

Trotz der ungeheuren, den Weltzustand verändernden Wirkungen ist die Person Hitlers durchweg schemenhaft geblieben. Fests Lebensbericht macht sie in all ihrer Starrheit, Komplexgebundenheit und Beziehungsarmut auch literarisch auf glanzvolle Weise lebendig.

Beschreibung

Joachim Fests große Hitler-Biografie, 1973 erstmals im Propyläen Verlag erschienen, wurde zum Weltbestseller. Seinerzeit ein bahnbrechendes Werk der Hitler-Forschung, gilt sie noch heute als maßgeblich und unerreicht. Neben der brillanten Deutung des Diktators ist es vor allem das hohe literarische Niveau, das diese Biografie auszeichnet.

Woher bezog Hitler seine überwältigende Dynamik, worin war der stupende Erfolg dieses Mannes begründet? Fests Antworten auf diese immer wieder umstrittenen Fragen widersprechen dem landläufigen Bild. Hitlers Aufstieg war nicht nur auf sein demagogisches Genie, seine Skrupellosigkeit und suggestive Radikalität zurückzuführen. Überhaupt sieht Fest in ihm weniger den Widerspruch als die versteckte Wahrheit der Epoche: Wie niemand sonst schien er deren Missgefühle, Ressentiments und vor allem jene große Angst aufzufangen, die das Grundgefühl der Zeit war.

Damit wird nicht nur die These vom Nationalsozialismus als einer spezifisch deutschen Erscheinung in Frage gestellt; auch die lange herrschende Vorstellung von Hitler als dem nihilistischen Revolutionär wird geradezu in ihr Gegenteil verkehrt. In großer Anschaulichkeit tritt Hitler als der von Ängsten und Visionen getriebene Politiker hervor, der alle Macht zusammenrafft, mehrt und schließlich verbraucht, um den weltweiten emanzipatorischen Prozess aufzuhalten. Das alte Europa, als dessen "letzte Chance" sich Hitler noch im Frühjahr 1945 sah, hat er auf diese Weise zerstört - eines jener Paradoxe, in denen der Autor die Summe dieses Lebens sieht.

Rezensionen:
"Ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitler-Forschung und zugleich der Deutung des Nationalsozialismus.Es ist ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Geschichte unseres Jahrhunderts und zur Frage nach der Rolle der "großen" Personen, sondern auch zur aktuellen Diskussion über das Politik- und Demokratieverständnis, das zumal in Deutschland ohne die tiefgreifende Erfahrung des Phänomens Hitler und seiner Konsequenzen nicht denkbar ist." Karl Dietrich Bracher, DIE ZEIT

Detailinfo

Rezensionen und Kritik

"Es ist ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitler-Forschung und zugleich der Deutung des Nationalsozialismus.Es ist ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Geschichte unseres Jahrhunderts und zur Frage nach der Rolle der großen Personen, sondern auch zur aktuellen Diskussion über das Politik- und Demokratieverständnis, das zumal in Deutschland ohne die tiefgreifende Erfahrung des Phänomens Hitler und seiner Konsequenzen nicht denkbar ist." (Die Zeit)

Rezensionen und Kritik

»Es ist ein großes, ein ebenso lesbares wie lesenswertes Buch, eine Summe der Hitler-Forschung und zugleich der Deutung des Nationalsozialismus.Es ist ein bedeutender Beitrag nicht nur zur Geschichte unseres Jahrhunderts und zur Frage nach der Rolle der >großen< Personen, sondern auch zur aktuellen Diskussion über das Politik- und Demokratieverständnis, das zumal in Deutschland ohne die tiefgreifende Erfahrung des Phänomens Hitler und seiner Konsequenzen nicht denkbar ist.« Karl Dietrich Bracher in DIE ZEIT

Autorenporträt zu "Joachim C. Fest"

Joachim Fest - Publizist und Historiker - geboren 1926 in Berlin, studierte Jura, Geschichte und Germanistik. Ab 1963 war er Chefredakteur des Fernsehens beim NDR und veröffentlichte eine Studie über die Führungsfiguren der NS-Herrschaft. Von 1973 bis 1993 war er als Herausgeber der "FAZ" tätig. 2006 erhielt Joachim Fest den Henri Nannen Preis für sein Lebenswerk und starb in Kronberg im Taunus.

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