Im Frühsommer 1953 begibt sich die verwitwete Adelige Erna von
Gaderthurn in das Bergdorf Blons im Großen Walsertal, um dort
fortan als Lehrerin zu arbeiten. Sie lernt ihren Kollegen Eugenio
Casagrande kennen und lieben. Casagrande kämpft dafür, dass das
Dorf besser vor Lawinen geschützt wird, stößt damit aber vor allem
bei Baron von Kessel auf taube Ohren. Im Januar 1954 kommt es zur
großen Katastrophe, als bei einem Lawinenabgang zwei Drittel des
Dorfes zerstört werden.
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Die attraktive Erna von Gaderthurn beschließt im Alter von 41
Jahren, nach dem Tod ihres geliebten Vaters, ein neues Leben zu
beginnen. Sie löst sich aus der Umklammerung der dominanten Mutter,
deren aristokratische Standesdünkel ihr unerträglich werden und
verlässt das elterliche Schloß in Südtirol, um eine Lehrerstelle in
Blons, einem kleinen Dorf in den Vorarlberger Alpen, anzutreten.
Ernas Erscheinen im Spätsommer 1953 in jenem Bergdorf am Fuße des
Montcalv sorgt für große Aufregung. Die Gegensätze könnten größer
kaum sein, zwei Welten prallen aufeinander. Reinhold Bilgeri
erzählt, basierend auf seinem gleichnamigen Bestseller, in
spektakulären Bildern die packende Liebesgeschichte einer tapferen
Frau, vor dem Hintergrund der größten Lawinenkatastrophe (1954),
die die Welt je gesehen hat.
Gerd Böckmann, 1944 in Chemnitz geboren, spielte an allen großen Bühnen wichtige Rollen, wie Richard III. bei den Salzburger Festspielen. Er gehört zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Daneben führte er bei wichtigen Aufführungen in Wien, München, Hamburg und Zürich Regie.