Die Schattenfrau / Erik Winter Bd.2 - Edwardson, Åke

Die Schattenfrau / Erik Winter Bd.2

Åke Edwardson 

Aus d. Schwed. v. Wolfdietrich Müller
Broschiertes Buch
 
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Die Schattenfrau / Erik Winter Bd.2

Die Leiche einer Frau ohne Namen. Spuren, die alle ins Nichts zu weisen scheinen. Die aufgeladene Atmosphäre eines heißen schwedischen Sommers. Und ein verängstigtes Mädchen, das sich in dem Versteck, in dem es festgehalten wird, nach seiner Mutter sehnt. Kommissar Winter, dessen Vorliebe für guten Jazz und elegante Anzüge sich in Göteborg herumgesprochen hat, setzt sein ganzes psychologisches Feingefühl ein, um den Mörder - und das Mädchen - zu finden.


Produktinformation

  • Kommissar Erik Winter
  • Verlag: List Tb.
  • 2009
  • Neuausg.
  • Ausstattung/Bilder: Neuausg. 2010. 528 S.
  • Seitenzahl: 528
  • List Taschenbücher Nr.60938
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 30mm
  • Gewicht: 445g
  • ISBN-13: 9783548609386
  • ISBN-10: 3548609384
  • Best.Nr.: 26382399
"Edwardsons Sprache ist knapp und schnörkellos, die Dialoge sind stimmig und treiben die Handlung voran, in beiden Romanen finden sich atmosphärisch packende Szenen und daneben kritische Schilderungen des sich wandelnden Wohlfahrtstaates Schweden." (DER SPIEGEL)

"Edwardson ist der dritte große Kriminale aus dem hohen Norden. Weniger sozialkritisch als Mankell, literarischer als Nesser. Schweden, du hast es besser." (DIE WELT)

"Die Verbindung klassischer Krimi-Spannung mit psychologischem Tiefgang lässt den Roman ebenso zu einem Lesevergnügen werden wie die faszinierende Charakterisierung der Figuren." (NORDSEE-ZEITUNG)

"Clever, spannend atmosphärisch ... Ake Edwardson macht Henning Mankell Konkurrenz. ... Bestsellerverdächtig." (DER SPIEGEL)

"Langsam, ganz langsam blättert Edwardson eine verstörende, verschlungen faszinierende Mordgeschichte auf." (DIE WELT)

"Fesselnder können Sätze und Dialoge kaum aneinander gereiht sein. Der Roman besticht durch eine klare, schnörkellose Sprache, durch psychologischen Tiefgang und seine liebenswert menschliche Hauptfigur, den jungen Kommissar Erik Winter." (FREUNDIN)


kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Kriminalkommissar Winter liebt Jazz, Designer-Anzüge und die italienische Küche. Sein neuester Fall ist weniger ästhetisch: Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Niemand kennt sie, niemand vermisst sie. Fest steht nur, dass sie erdrosselt wurde und bereits ein Kind geboren hat. Die Ermittlungen verlaufen zäh, führen in Rockerkreise und zu einem 20 Jahre zurückliegenden Banküberfall. Zwischendurch flammt immer mal wieder etwas Rassendiskriminierung auf. Klingt das spannend? Nun, wer minutiös recherchierte Kriminalgeschichten liebt, dem sei *ke Edwarsons "Schattenfrau" empfohlen. 480 lange Seiten zieht sich die Story ohne größere Höhepunkte dahin. Wo der Stoff nichts hergibt, könnte es die Sprache tun. Leider auch hier Fehlanzeige. Gänzlich unspektakulär. Bleibt noch die Hoffnung auf ein grandioses Finale. Leider auch hier Fehlanzeige! Ein langer, dröger Kriminalroman, der sich bestens als Schlafmittel eignet. Ich war nach drei Seiten immer schon weg. Garantiert - und ohne Nebenwirkungen. (sam)

'Eine Dramatische Verbrecherjagt in Göteborg-Clever und Spannend erzählt.' DER SPIEGEL
Åke Edwardson, Jg. 1953, lebt mit seiner Frau in Göteborg. Bevor er sich dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete er als Journalist u.a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten, schrieb Sachbücher und unterrichtete an der Universität Creative Writing.

Blick ins Buch "Die Schattenfrau / Erik Winter Bd.2"


"Winter konnte die Blaulichter von weitem sehen, als er den Hügel Richtung Delsjömotet hinauffuhr. Ihr Schein schien östlich von ihm in der Luft zu rotieren. Fehlt nur noch ein Hubschrauber, dachte er.
Ein junger Polizist in Uniform wartete mit blassem Gesicht an der Absperrung. Winter zeigte seinen Ausweis vor. Ein leiser Wind kam von Süden herauf. Der Tag war nah.
"Warst du als Erster hier?"
"Ja. Als der Notruf eingegangen ist, sind wir sofort losgefahren."
"Der Anrufer. Ist er hier?"
"Er sitzt dort drüben." Mit einem Nicken wies der junge Streifenpolizist ins Dunkel. Im Licht der Morgendämmerung erkannte Winter die Silhouette eines Kopfes vor der helleren Fläche des Morgenhimmels.
Winter war mit einem Mal kalt. Die Reaktion seines Körpers auf die Erkenntnis, warum er hier war und was noch vor ihm lag. Er verspürte große Lust, sich einen Zigarillo anzuzünden, ließ es aber bleiben. Er brauchte dringend eine Tasse Kaffee. Wieder spürte er den Wind, der über die Haare an seinen O berschenkeln strich. Er trug Shorts, das Hemd hing locker darüber. "Wo kann ich langgehen?"
"Bitte?"
"Wo beginnt der gesicherte Pfad?"
Der junge Polizist verstand offenbar nicht. Winter sah sich um. Die meisten Aktivitäten konzentrierten sich auf eine Stelle in fünfzig Meter Entfernung, vielleicht siebzig. Es war schwierig, da noch etwas zu erkennen. Er winkte, und drüben entdeckte ihn einer. Der Mann löste sich aus der Gruppe und kam auf Winter zu.
"Ich bin auch gerade erst eingetroffen", sagte Kriminalkommissar Göran Beier. "Sie liegt dort drüben."
Winter folgte ihm. Sie gingen geradeaus über den Parkplatz, zwischen zwei Autos hindurch, wandten sich nach links und vorsichtig weiter auf dem breiten Pfad zu einem breiten Graben, der von einer Kiefer und mehreren Birken teilweise verdeckt war. Der Pfad. Die Techniker hatten einen sicheren Weg markiert, an den sich alle halten sollten.
Winter hörte ein Auto und blickte sich um. Ein paar Autoscheinwerf er, die nur wenig ausrichteten,nun, da der Himmel langsam hell wurde. Es war Ringmars Wagen. Ringmar stieg aus. Er würde den Zeugen vernehmen.
Winter wandte sich wieder dem Graben zu. Unten lag eine Frau auf dem Rücken hinter der Kiefer. Er trat näher heran, damit er ihr Gesicht deutlicher sehen konnte. Sie konnte fünfundzwanzig oder dreißig oder sogar fünfunddreißig Jahre alt sein. Ihr Haar wirkte hell, aber das war schwer zu entscheiden, da es feucht war vom Morgentau. Sie trug einen kurzen Rock, eine Bluse und eine Strickjacke. Ihre Kleider schienen nicht in Unordnung zu sein. Sie starrte zu dem fahlen Himmel empor. Winter beugte sich näher über sie und glaubte, die kleinen roten Pünktchen an ihren Ohren und die kleinen geplatzten Äderchen in ihren offenen Augen zu erkennen. Sie war erwürgt worden, vermutete er. Aber er war kein Fachmann. Das Licht der Dämmerung reichte aus, um zu sehen, dass ihr Gesicht verfärbt und geschwollen war. Die Zähne lagen frei, als hätte sie gerade etwa s sagen wollen.
Die Techniker von der Spurensicherung hatten sofort die Gerichtsmedizinerin zum Fundort gerufen.
Winter nickte Pia Erikson Fröberg zu. Sie stand unten im Graben und las ihr Fieberthermometer ab. Es sah aus, als wartete die Tote auf das Ergebnis. Winter konnte die Augen nicht von der toten Frau abwenden. Sie schien den Blick vom Himmel abgewandt und auf Pias routinierte Bewegungen gerichtet zu haben.
Sie ist in guten Händen, dachte Winter. Ihr Körper ist in guten Händen.
Nach zwei Stunden waren die Einsatzkräfte mit der vorläufigen Arbeit fertig. Es war noch früh am Morgen. Die Leute von der Spurensicherung bedeckten den ganzen Körper der Toten mit einer durchsichtigen Klebefolie und warteten auf den Leichenwagen. Als das Auto ankam, legten sie den Körper in einem Plastiksack auf die Bahre und transportierten ihn in die Pathologie des Östra-Krankenhauses. ..."


Kundenbewertungen zu "Die Schattenfrau / Erik Winter Bd.2" von "Åke Edwardson"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Conny aus Trier am 06.05.2002   ausgezeichnet
Ein psychologisch tiefgründiger, spannender Krimi, der bis zum Schluss in einer bedrückenden Atmosphäre gefangen hält und fesselt. Faszinierend ist vor allem auch die Hauptperson, der kritische, soziale und sehr menschliche Kommissar Winter mit seiner Vorliebe für Jazz und Designer-Kleidung.

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Bewertung von Manfred Luke aus 70794 Filderstadt am 21.04.2002   ausgezeichnet
Meisterhaft und sehr lebensnahe geschrieben; auch bei den Nebenpersonen zeigt der Autor seine Liebe zum Detail. Edwardson ist neben Mankell der andere große schwedische Kriminalautor, wobei einige negative Bemerkungen zur Schonener Landschaft eine gewisse Süffisanz zeigen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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