Kurt Gödel, Leben und Werk - Dawson, John W.

John W. Dawson 

Kurt Gödel, Leben und Werk

Übersetzer: Kellner, Jakob
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Produktbeschreibung zu Kurt Gödel, Leben und Werk

Der österreichische Mathematiker Kurt Gödel (1906 1978) ist einer der herausragendsten Logiker des 20. Jahrhunderts. Seine Resultate sind von allerhöchster Bedeutung für die Mathematik, und zunehmend werden auch die Auswirkungen auf unser modernes Weltbild sichtbar. Mit dem Erscheinen von Douglas Hofstadters Buch "Gödel, Escher, Bach" wurde Gödels Werk einem breiten Publikum bekannt gemacht.
John W. Dawson jr., Professor für mathematische Logik und Nachlaßverwalter von Gödel, zeichnet in dieser Biographie das Bild eines Mannes, dessen Werk allgemein für abstrus gehalten wurde und dessen Leben Elemente der Rationalität und der Psychopathologie vereinigt. Die lang erwartete Gödel-Biographie ergründet den Mythos des Mathematikers, indem sie gleichermaßen seine Ideen und Arbeit verständlich aufbereitet, als auch die Person zu erfassen vermag.

Produktinformation


  • Verlag: Springer, Wien
  • 1999
  • 1999.
  • Ausstattung/Bilder: XI, 294 S. m. Fotos.
  • Computerkultur Bd.11
  • Best.Nr. des Verlages: 10657312
  • Deutsch
  • Abmessung: 241mm x 156mm x 20mm
  • Gewicht: 478g
  • ISBN-13: 9783211831953
  • ISBN-10: 3211831959
  • Best.Nr.: 07715451
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.08.1999

Die Nazis kochten schlechten Kaffee
Doch auch alles andere in der Welt war für "Herrn Warum" eher unvollständig: Das Leben des Mathematikers Kurt Gödel barg manche Überraschung

Kurz nachdem Kurt Gödel 1931 seinen berühmten Unvollständigkeitssatz bewiesen hatte, schrieb sein Wiener Kollege Karl Menger: "Zum Beweis der Widerspruchsfreiheit eines Teiles der Mathematik braucht man im allgemeinen einen umfassenderen Bereich. Dieses Resultat ist so grundlegend, daß es mich nicht wundern würde, wenn demnächst philosophisch orientierte Nichtmathematiker aufträten, welche sagten, daß sie nie etwas anderes vermutet hätten." Und tatsächlich gehört Gödel, so wie sein Freund Albert Einstein, zum geläufigen Fundus gebildeter Konversation. Denn erstens ist bekanntlich alles relativ, und zweitens darf kein Kreter sagen, dass er lügt.

Auch mit Wittgenstein (für den er freilich wenig übrig hatte) lässt sich Gödel vergleichen. Beide Denker wurden schon in jungen Jahren mit einer kurzen Arbeit weltberühmt und produzierten nachher Berge an Manuskripten, die sie immer wieder umordneten und ergänzten, ohne zu einer definitiven Form zu gelangen; …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Gero von Randow hat in einer großen Sammelbesprechung acht neue Bücher zum Thema Mathematik vorgestellt. Wichtige Kriterien für seine Bewertung sind dabei einmal die Nachvollziehbarkeit für mathematisch wenig vorgebildete Leser und zum anderen die Berücksichtigung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die direkt oder indirekt Einfluss nehmen auf mathematische Theorien.
1) K. C. Cole: "Das Universum in der Teetasse" (Aufbau)
An diesem Buch lässt von Randow kein gutes Haar. Es erscheint ihm zu eklektisch, bietet wenig Neues, und er hat den Eindruck, dass die Autorin wie auch die Übersetzerin in der Thematik selbst nicht sattelfest sind. Auch der Plauderstil missfällt ihm. Kurzes Fazit des Rezensenten: "Eine triste Veranstaltung".
2) Clifford A. Pickover: "Die Mathematik und das Göttliche" (Spektrum Akademischer Verlag)
Pickovers Idee, mathematische Fragen innerhalb einer erzählenden Rahmenhandlung zu erläutern, gefällt von Randow. Allerdings ist er der Ansicht, dass Pickover das nötige Talent zur Prosa fehlt. Darüber hinaus bemühe sich der Autor zu wenig, mathematische Erörterungen auch für Laien verständlich darzustellen. In anderen …

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"... Für den logisch vorgebildeten Leser ist diese Biographie ein Leckerbissen ..." (Physik in unserer Zeit) "... Die sorgfältig recherchierte und sehr gut lesbare Darstellung beschreibt Gödels wohl behütete Kindheit in Brünn, seine frühen Triumphe und psychischen Krisen in Wien, seine Flucht um den Erdball nach Princeton, die wachsende Anerkennung seines Werks und seinen allmählichen Rückzug von der Welt, der mit dem Hungertod endete ..." (Der Standard) "... Die Biographie zeichnet sensibel Gödels Suche nach und bietet so einen verlässlichen Ausgangspunkt für weitere Debatten über Grenzen logischer und menschlicher Systeme ..." (Süddeutsche Zeitung) "... Dawsons soeben im Springer Verlag erschienenes Buch //Kurt Gödel: Leben und Werk//, das den ideengeschichtlichen und biografischen Hintergrund wie kein anderes ausleuchtet, wird nicht nur für Gödel-Forscher und Gödel-Freaks von Interesse sein. Es beschreibt eine Entdeckungsfahrt, die in ihrer unerbittlichen Konsequenz den Vorstößen von Polarforschern in Packeis und Finsternis um nichts nachsteht." FAZ "Es ist ein schönes Buch. Dem Autor John W. Dawson gelang die schwierige Kombination der Beschreibung eines …

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John W. Dawson, Jr. Professor für Mathematik an der Pennsylvania State University und anerkannter Spezialist für Fragen, die mit Gödels Leben und Werk zu tun haben. 1982-1984 Katalogisierung von Gödels Arbeiten. Mitherausgeber der Collected Works.

Inhaltsangabe

- Der Herr Warum (1906-1924)

- Die intellektuelle Reifung (1924-1929)

- Exkurs: Eine kurze Übersicht über die Entwicklung der Logik bis 1928

- Der Durchbruch (1929-1931)

- Dozent in absentia (1932-1937)

- "Jetzt: Mengenlehre!" (1937-1939)

- Heimkehr und Vertreibung (1939-1940)

- Jahre des Übergangs (1940-1946)

- Philosophie und Kosmologie (1946-1951)

- Anerkennung und Einsiedelei (1951-1961)

- Das Kontinuumsproblem in neuem Licht (1961-1968)

- Der Rückzug (1969-1978)

- Nachspiel (1978-1981)

- Reflexionen über Gödels Werk und Vermächtnis.

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