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Danke, Fußball!
Mein Leben
Aufgez. v. Roman Köster
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Rowohlt Tb.
- 2008
- 2. Aufl.
- Ausstattung/Bilder: 316 S. m. Fotos.
- Seitenzahl: 320
- rororo Taschenbücher Nr.61508
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 125mm x 20mm
- Gewicht: 352g
- ISBN-13: 9783499615085
- ISBN-10: 3499615088
- Best.Nr.: 12777685
Produktbeschreibung zu "Danke, Fußball!"
Kurzbeschreibung
"Uns Uwe" wie ihn noch keiner kennt!
Detailinfo
08.10.2003
"Die jungen Spieler müssen meine Fehler nicht
wiederholen"
Uwe Seeler spielte mit 17 Jahren zum ersten Mal für Deutschland. Er
schoß in 72 Fußball-Länderspielen 43 Tore und nahm an vier
Weltmeisterschaften teil. Nie spielte er für einen anderen Verein
als den Hamburger SV. Der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft
soll demnächst als erster Sportler zum Ehrenbürger der Stadt
Hamburg ernannt werden.
Können Sie sich noch an Ihr erstes Buch "Alle meine Tore"
von 1965 erinnern?
Nicht so gut. Ich habe mir "Alle meine Tore" auch nicht
noch mal angeguckt, ich wollte wertneutral schreiben. Damals war
ich ja noch aktiv. Jetzt habe ich mir für "Danke,
Fußball!" viel mehr Zeit genommen. Aber es mußte jetzt
erscheinen, in zwei Jahren hätte ich, glaube ich, keine Lust mehr
gehabt.
Wie lange hat es gedauert, die mehr als 300 Seiten zu füllen?
Schwer zu sagen. Ein paar Monate lang habe ich mich mit meinem
Freund, dem Journalisten Roman Köster, getroffen, und ich habe
erzählt. Wir haben uns zusammengesetzt, und ich habe gesagt, was
mir wichtig war. Er weiß, welche Sprache ich spreche, was zum
Ausdruck kommen soll. Dann hat er …
06.10.2003
Höschenjagd im Paradies
Sturmspitze im Garten Eden: „Uns” Uwe Seeler hat seine Autobiographie aufschreiben lassen
Gefragt, ob er denn schon mal daran gedacht habe, seine Autobiographie zu schreiben, gab Berti Vogts zur Antwort: „Wenn ich je ein Buch schreibe, dann schreibt das meine Frau.” Auch bei Uwe Seeler ist Ich ein anderer. Die Hamburger Generalinstanz in Sachen Fußball hat sich erinnert und drauflos geplaudert, sein langjähriger Freund, der Sportjournalist Roman Köster, hat aus all den Döntjes ein lesenswertes Stück oral history gestrickt, 50 Jahre deutsche Fußballgeschichte, verpackt in seliges Gefühl: „Einmal frotzelte der Abwehrrecke Max Lorenz: ,Kurzer, heut’ zieh ich dir die Hose runter. Hoffentlich hast du ein Höschen drunter, damit nicht die Damen flüchten.‘ Ich: ,Eh du meine Hose hast, bin ich dreimal aus der Luft zurück und wir führen 3:0.‘ Diese Geplänkel sind wunderbare Erinnerungen. Die Erinnerung ist ja das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.”
Dieses Sprichwort, das meist so überhaupt nicht stimmt, hier wird es wahr: Uwe spaziert auf 300 Seiten durch ein Paradies aus …
Rezension
literaturtest.de
Diener dreier Herren
Uwe Seeler ist längst eine Legende. Er wirkt bodenständig, einfach
und sympathisch. Genau so sind denn auch seine Memoiren, die er
zusammen mit einem Journalisten-Freund aufgeschrieben hat. Seeler
bezeichnet sich als Diener dreier Herren: des HSV, der
Nationalmannschaft und adidas. Schon in seiner aktiven Zeit
arbeitete "Uns Uwe" als Turnschuhvertreter. Seit seinem
achten Lebensjahr bis heute ist er dem HSV verbunden, erst als
Spieler, dann in (Ehren-)Ämtern. Er gehört zu einer
Sportlergeneration, die es heute nicht mehr gibt.
Das "Jetzt" zählt!
Ausführlich bebildert erzählt Seeler sein Leben. Zunächst hatte er
so recht keine Lust zum Training, Schlachter wollte Seeler werden.
Aber dann überzeugt ihn der Trainer doch. Seeler ist seit
Einführung der Bundesliga 1963 dabei und schießt gleich im ersten
Jahr in 30 Spielen 30 Tore. Bis zu seinem Karriere-Ende spielt
Seeler nur für den HSV, lehnt lukrative internationale Angebote ab.
Am Ende ist Seeler ein Star, ohne je eine Deutsche Meisterschaft,
einen Pokalwettbewerb oder eine WM gewonnen zu haben. Apropos WM:
Natürlich kann auch noch einmal nachgelesen werden, wie Uwe Seeler
das berühmte Wembley-Tor erlebt hat. Am Ende gewannen die Engländer
mit 4:2. Und "Unser Uwe" verrät noch einmal ganz genau,
wann denn nun das legendäre Foto entstanden ist, auf dem Seeler mit
hängendem Kopf den Platz verlässt. Danke, Uwe!
(Carsten Hansen)
Autorenporträt zu "Uwe Seeler"
Uwe Seeler, geboren 1936 in Hamburg, lebt mit seiner Frau Ilka in Norderstedt bei Hamburg. Im November 2003 wurde er zum Ehrenbürger der Hansestadt ernannt.
Mehr von
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