Nicht ohne meine Tochter - Mahmoody, Betty; Hoffer, William

Betty Mahmoody William Hoffer 

Nicht ohne meine Tochter

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Broschiertes Buch
 
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Nicht ohne meine Tochter

Im Sommer 1984 fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann zu einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt in den Iran. Bereits nach kurzer Zeit muß sie feststellen, daß ihr Mann sich immer mehr verändert. Er schlägt sie und das Kind und sperrt sie ein. Der Urlaub wird auf unbestimmte Zeit verlängert, und bald gibt es keine Hoffnung mehr für Betty auf eine Rückkehr in die USA - es sei denn, sie ließe ihre Tochter zurück. Es gelingt ihr, Kontakt zur Schweizer Botschaft aufzunehmen; dort rät man ihr, das Land ohne ihre Tochter zu verlassen. Das aber will sie unter keinen Umständen ...
Ein mitreißendes Buch, das zugleich die Probleme deutlich macht, die bei Partnern aus verschiedenen Kulturkreisen auftreten können.


Produktinformation

  • Verlag: Lübbe
  • 2010
  • 65. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 543 S.
  • Seitenzahl: 544
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.61130
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 126mm x 34mm
  • Gewicht: 447g
  • ISBN-13: 9783404611300
  • ISBN-10: 3404611306
  • Best.Nr.: 03364910
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.02.1995

Mit Lug und Trug nach Teheran
Aus einem Urlaub wird ein Albtraum / Hilfeschrei einer Mutter: "Nicht ohne meine Tochter"

"Nicht ohne meine Tochter!" schreit Betty scharf, als sie erfährt, daß sie Iran allenfalls ohne ihre Tochter Mahtap verlassen dürfe. Die Amerikanerin Betty Mahmoody ist in eine Lage geraten, aus der sie sich normalerweise nicht wieder befreien kann. Auch die amerikanische Botschaft kann ihr auf legalem Wege kaum helfen. Ihr persischer Ehemann Bozorg Mahmoody, ein Mediziner, den sie in den Vereinigten Staaten kennengelernt und geheiratet hat und der sich dort wie ein Amerikaner benommen hatte, nur aufmerksamer, hält Betty und Mahtap in Teheran fest. Dort müssen sie sich streng nach den iranischen Sitten richten. Sie leben in einem Land, wo die von Männern einseitig ausgelegte islamische Religion das Gesetz ist.

Betty war von ihrem Manne mit einer List nach Iran gelockt worden, wo sie, wie er vorgab, nur zwei Wochen Urlaub machen wollten. Doch der Urlaub verlief nicht, wie von Betty erhofft. "Moody" verwandelte sich daheim wieder in einen autoritären Iraner zurück, und diese (scheinbare?) Charakteränderung erlebt seine …

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Kundenbewertungen zu "Nicht ohne meine Tochter"

19 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 19 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Keks aus Jülich am 25.11.2012 ***** sehr gut
In dem Buch treffen verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander. Auf der einen Seite die junge Amerikanerin Betty und auf der anderen Seite ihr persicher Mann Moody und seine Familie.

Betty und Moody, der in Amerika als Arzt arbeitet, sind glücklich verheiratet und haben eine kleine Tochter Namens Mahtab (persisch Mondschein) . Eines Tages schlägt Moody einen Urlaub im Iran vor, er möchte seine Familie besuchen. Betty ist skeptisch doch sie fügt sich ihrem Schicksal. Bereits auf dem Hinflug möchte Moody, dass Betty ein Kopftuch anzieht. Als sie bei Moodys Familie eintreffen, verändert sich Moody unter dem Einfluß seiner religös fanatischen Familie. Die Frauen werden von den Männer getrennt, Betty muss eine Burka tragen, ihre Tochter wird on den Frauen in der Familie erzogen und Moody schlägt sie. Der Urlaub wird auf unbestimmte Zeit verlängert und sie erfährt, dass Moody heimlich gekündigt hat. Nun beginnt die Hölle für Betty und ihre Tochter. Betty darf nie alleine das Haus verlassen und sieht kaum eine Chance zu fliehen. Sie wird mehrfach von ihrem Mann vergewaltigt und lebt unter unhygienischen Bedingungen. Doch gelingt es Betty die Schweizer Botschaft zu kontaktieren, doch die können ihr nur eine Ausreise ohne ihre Tochter garantieren. Betty ist verzweifelt. Irgendwie gelingt es ihr Kontakt zu einem Schleuser aufzunehmen der bereit ist sie und ihre Tochter außer Landes zu bringen. Bei Nacht und Nebel fliehen sie über das Zagros Gebirge im Nordwesten des Irans in die Türkei. Von dort fliegt sie dann mit Mahteb zurück in die USA. Ihre Hölle dauerte 18 Monate.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen obwohl es unheimlich traurig ist. In dem Buch wird die Verzweiflung Betty`s sehr gut dargestellt. Ja, ich würde das Buch weiterempfehlen.

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Bewertung von christilaudi aus Horb a.N. am 27.05.2011 ***** ausgezeichnet
1998 reist Betty Mahmoody mit ihrem persischen Ehemann für einen Ferienaufenthalt in den Iran. Schon nach ein paar Tagen macht ihr der Ehemann klar das sie hier im Iran bleiben werden. Ihre Tochter muss dann dort zur Schule und wird oft von ihrer Mutter getrennt. Die versucht mit der schweizer Botschaft kontakt auf zu nehmen doch diese raten ihr ohne ihre Tochter den Iran zu verlassen. Sie möchte aber auf keinen Fall das Land ohne ihre Tochter verlassen. Eines Tages beginnt dann die Flucht über die Berge,die man sich nicht vorstellen kann.
Ich finde das Buch mitreißend und interessant es lässt einen nicht mehr los. Man lernt auch einiges über Kulturen und bekommt auch einen Eindruck über ein Land. Man sieht einfach das es nicht so einfach ist wenn zwei so verschiedene Kulturen aufeinander kommen.

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Bewertung von Victoria aus Krefeld am 24.05.2011 ***** ausgezeichnet
Die Amerikanerin Betty Mahmoody fliegt mit ihrem persischen Ehemann zu seiner Familie in den Iran. Mit der Zeit verändert sich ihr Mann immer mehr, er zwingt sie und ihre Tochter sich zu verschleieren und seinen Sprache zu lernen,er nimmt ihnen die Pässe ab, sodass sie nicht ausreisen können.Um ihrem Elend zur entkommen, nimmt sie Kontakt mit der Schweizer Botschaft auf, doch sie kann nur fliehehn indem sie ihre Tochter zurücklässt, das will sie jedoch nicht. Schließlich erfährt sie das ihr mann, ein berühmter Arzt, seinen Stelle in den USA schon vor langer Zeit verloren hat und ihre Reise und den Zwangsaufenthalt im Iran geplant hat. Sie schafft es dennoch illegal mit einer gefährlichen Reise zu entkommen und ihre Tochter mitzunehmen.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, doch es erschüttert mich das so etwas immer noch auf der Welt passiert. Die Geschichte ist wirlich geschehen und heute lebt Betty Mamoody unter eienm anderern Namen in der USA. Ich bewunderer diese Frau für ihre Stärke, das sie sich nicht aufgegeben hat und versucht hat ihrem Schicksal zu entkommen. Das Buch ist spannend und realitätsnah geschrieben.

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Bewertung von Vanessa aus Möser am 11.02.2011 ***** ausgezeichnet
Eine Amerikanerin hat einen Iraner geheiratet und hat zusammen mit ihm eine Tochter.
Die Tochter hat noch nie ihre Großeltern im Iran gesehn. Deshalb überredet ihr Mann sie die Familie im Iran zu besuchen und danach zurück zu reisen. Betty Mahoody hat ein mulmiges Gefühl, da im Iran die Frau nicht viel zu sagen hat und eigentlich nur das machen darf, was der Mann wil. Er versichert ihr aber, dass sie sich keine Sorgen machen braucht.
Sie brechen zu einem Besuch auf. Die ersten Tage sind sehr anstrengend, da es viele andere Sitten und Bräuche in diesem Land gibt.
Sie ist froh als sich der Urlaub dem Ende zu neigt. Da eröffnet ihr plötzlich ihr Mann, dass sie nicht zurück kehren werden, sondern von nun an im Iran leben werden. Für Betty bricht eine Welt zusammen. Zu diesem Zeitpunkt denkt sie noch, sie könnte ihren Mann überreden nach Hause zu fliegen. Nun beginnt eéine lange, unglückliche und gefährliche Zeit für sie und ihre Tochter im Iran. Ihr Mann verändert sich. Er sperrt sie ein, nimmt ihr ihre Tochter weg, sie muss mit Bombenangriffen und kulturellen Unterschieden klar kommen.
Sie entschließt sich zur Flucht, aber nur mit ihrer Tochter...................
Dieses Buch liest sich ganz schnell und einfach. Es ist spannend und ergreifend zu gleich. Gelingt ihr tatsächlich die Flucht???
Ich empfehle es allen, die gerne Autobiographien lesen.......

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Bewertung von Vampi aus Celle am 19.05.2010 ***** ausgezeichnet
Ich habe das Buch schon vor einer ganzen weile mal gelesen.

Ich finde es schlimm das ein Mann seine eigene Frau im Iran gefangen hält und sie behandelt als wäre sie ein nichts. Das Buch ist eigendlich sehr spannend und man kann sich auch gut in Betty rein versetzen was sie alles durch machen muß tja und wie sie sich fühlen muß. Doch auch die Familie ihres Mannes ist gegen sie und das bekommt sie leider auch zu spüren.
Eigendlich war ich doch ganz froh als es dem Ende zu ging naja und Betty es mit ihrer Tochter schaft zu fliehen.

Den Film dazu habe ich auch gesehen und fand ihn schrecklich, aberder Film beweist mal wieder das es doch besser ist das Buch zu lesen den im Film fehlten mal wieder etliche Details.

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Bewertung von Franzi aus Gerolstein am 07.05.2010 ***** ausgezeichnet
Betty Mahmoody lebt mit ihrem persischen Ehemann Moody und ihrer Tochter Mahtab, was so viel heißt wie Mondschein, in den USA. Als ihr Mann nach Teheran will, um seine Familie zu besuchen, will Betty zuerst nicht, kommt dann aber doch mit, um ihm einen Gefallen zu tun. Geplant war nur ein zweiwöchiger Aufenthalt. Aber Moody und seiner Familie fallen Ausreden ein um Mahtab und Betty im Iran zu behalten. Irgendwann muss Betty mit Schrecken feststellen das ihr Mann anfängt, sich wie ein typisch iranischer Ehemann aufführt. Er fängt an Betty und Mahtab zu schlagen und einzusperren. An eine Rückkehr in die USA ist jetzt nicht mehr zu denken. Von den Freunden, die Betty im Iran gefunden hat, kann sie sich keine Hilfe erhoffen, denn jede Frau ist ihrem Mann unterworfen und hat ihm zu gehorchen. Wenn sie etwas machen sollten, was ihren Männern nicht passt, werden sie geschlagen, eingesperrt oder angeschrien. Irgendwie gelangt Betty dann doch an Leute die ihr helfen und schafft es in die Schweizer Botschaft zu gelangen. Dort sagen sie ihr, dass sie alles tun würden, was in ihrer Macht steht. Doch die Hilfe ist ernüchternd- Betty soll ohne Mahtab in die USA zurück. Dafür fürchtet sich Mahtab so sehr vor ihrem Vater, den sie einst so geliebt hat und der Betty und sie auf Händen getragen hat. Doch davon merkt man nichts mehr....sollte das alles nur ein Trick gewesen sein um sie und Mahtab in den Iran zu locken??
Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit. Als ich es gelesen habe, konnte ich nur den Kopf schütteln und habe mir gedacht, wie man Menschen so etwas antun kann. Es ist ein sehr emotionales Buch und alles ist gut beschrieben, weshalb man sich gut in Betty hineinversetzen kann und ihre Ängste und Sorgen nachvollziehen kann.

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Bewertung von schatzibaby aus Deutschland am 17.07.2009 ***** sehr gut
das buch hat mir (im gegensatz zur verfilmung) sehr gut gefallen, man kann sich gut in die lage der mutter versetzen entweder im land bleiben mit der tochter oder ohne sie zu gehen, oder aber auch zu fliehen...

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 19.02.2009 ***** sehr gut
Ein Buch das dadurch fasziniert, eine für uns völlig fremde Welt kennen zu lernen und andererseits die Frage aufwirft, wie es sein kann, dass so etwas in der heutigen Zeit noch möglich ist.

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Bewertung von silke03101979 aus Erfurt am 19.09.2008 ***** sehr gut
Besser als der Film

Dieses Buch liest sich prima, wenn man nur erst mal über die ersten paar Seiten weg ist.Sie schildert ihre Geschichte sehr eindrucksvoll. Ich war vom Buch wesentlich mehr begeistert als vom Film!

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Bewertung von Kristin aus SW am 22.06.2008 ***** ausgezeichnet
Sehr interessant und gut geschrieben

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