Masuren - Kossert, Andreas

Andreas Kossert 

Masuren

Ostpreußens vergessener Süden

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Masuren

Andreas Kossert erzählt vom historischen und kulturellen Erbe der preußischen Grenzlandschaft zwischen Deutschland und Polen. Er erzählt von ihren Menschen, von der masurischen Sprache, dem harten Lebensalltag der Bauern, ihrem Los während der zahllosen Kriege. Und er erzählt von Flucht und Vertreibung, von den Erinnerungen an Masuren und der Faszination Ostpreußens.

"Eine grandiose historische Arbeit."
Klaus Bednarz/DIE ZEIT

"Ein faszinierendes Geschichtspanorama."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Andreas Kossert widerspricht sowohl den polnischen als auch den deutschen Nationalisten." Die Welt


Produktinformation

  • Verlag: Pantheon
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 431 S. m. zahlr. Abb.
  • Seitenzahl: 431
  • Deutsch
  • Abmessung: 202mm x 125mm x 30mm
  • Gewicht: 452g
  • ISBN-13: 9783570550069
  • ISBN-10: 3570550060
  • Best.Nr.: 20773251
"Eine grandiose historische Arbeit." (DIE ZEIT)

»Andreas Kossert widerspricht sowohl den polnischen als auch den deutschen Nationalisten.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.02.2002

Europa

"Masuren. Ostpreußens vergessener Süden" von Andreas Kossert. Siedler Verlag, Berlin 2001. 432 Seiten, 106 Schwarzweißabbildungen. Gebunden, 28 Euro. ISBN 3-88680-696-0.

Ein faszinierendes Geschichtspanorama der Grenzregion Masuren breitet der Historiker und Slawist Andreas Kossert in seinem Buch aus. Von der Zeit der Besiedlung durch die Preußen im frühen Mittelalter bis zur unmittelbaren Gegenwart reicht der Blick. Frei von ideologischen Scheuklappen, enttarnt der junge Autor die nationalen Mythen, die von deutscher und polnischer Seite über die Menschen und diese Landschaft gestülpt wurden. Als polnischsprachige, überwiegend protestantische Minderheit, die sich unmißverständlich als Teil des preußischen Staates sah, wurden die Masuren zu einem "Zankapfel, auf den beide Nationen Anspruch erhoben". Statt die Brückenfunktion dieser Minderheit für die Vermittlung zwischen Polen und Deutschen zu nutzen, versuchte man von preußisch-deutscher Seite den Masuren ihre Sprache auszutreiben, während man auf polnischer Seite großzügig über das preußische Selbstverständnis der Masuren hinwegsah und sie zu "polonisieren" versuchte. Die …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ein "hervorragendes Buch", lobt überschwänglich der mit "jüs" kürzelnde Rezensent. Souverän und fern von der "Rhetorik der Vertriebenenverbände" gelinge es dem Autor, deutsche, polnische und masurische Geschichte in seine Erzählung zu integrieren und das Schicksal Masurens und seiner Menschen "in allen Facetten" zu beleuchten. Besonders der Themenreichtum inklusive deren überzeugende "Gewichtung" im Band werden hochgelobt, lediglich der "mittelalterliche Teil" ist "jüs" zufolge etwas zu kurz gekommen. Von der "Dichte des Buches" gebe auch die ausführliche Kommentierung der Schwarzweißfotos einen Eindruck. Farbaufnahmen hat "jüs" vom "Land der tausend Seen" trotzdem vermisst.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.12.2001

Land der Wälder, Land der Seen
Masuren ist ein Traum, der zwischen Polen und Deutschen immer wieder für Albträume sorgte
ANDREAS KOSSERT: Masuren. Ostpreußens vergessener Süden. Siedler Verlag, Berlin 2001. 432 Seiten, 56 Mark.
Masuren ist das Land der kristallklaren Seen und dunklen Wälder, der Menschen mit dem harten Zungenschlag, die Siegfried Lenz in seinen Romanen und Erzählungen porträtiert hat. Jahrhundertelang waren Masuren und seine Bevölkerung Zankapfel zwischen Deutschen und Polen. Die Menschen befanden sich nicht nur im Spannungsfeld der Politik, sondern standen auch zwischen zwei Kulturen. Die wechselvolle Geschichte des Landes hat der junge Historiker Andreas Kossert in einem gründlich recherchierten, aber mit leichter Feder geschriebenen, voluminösen Buch nachgezeichnet.
Für die Preußen waren die Masuren, die einen polnischen Dialekt sprachen, wegen ihrer Sprache keine vollwertigen Deutschen. Die Polen wiederum konnten sie auch nicht als echte Landsleute ansehen, da sie nicht katholisch, sondern protestantisch waren. Doch gab es sowohl in Preußen wie in Polen Geschichtsmythen, welche die politischen Ansprüche begründen sollten. …

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Andreas Kossert, geboren 1970, studierte in Deutschland, Schottland und Polen Geschichte, Slawistik und Politik. Der promovierte Historiker arbeitet heute am Deutschen Historischen Institut in Warschau.

Leseprobe zu "Masuren" von Andreas Kossert

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