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Cityboy
Geld, Sex und Drogen im Herzen des Londoner Finanzdistrikts
Übersetzer: Kleinau, Tilmann
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Börsenmedien
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 281 S.
- Seitenzahl: 288
- Der Aktionär Edition
- Best.Nr. des Verlages: 37645
- Deutsch
- Abmessung: 221mm x 150mm x 27mm
- Gewicht: 570g
- ISBN-13: 9783938350881
- ISBN-10: 3938350881
- Best.Nr.: 25604897
Leseprobe
Produktbeschreibung zu "Cityboy"
Beschreibung
Mittlerweile ist er komplett ausgestiegen und hat ein Enthüllungsbuch geschrieben: "City Boy. Beer and Loathing in the Square Mile".
Leseprobe zu "Cityboy" von Geraint Anderson
4 DAS GENIE (S. 99-100)
Michael Brent ein Genie zu nennen, hieße, seine Intelligenz zu
beleidigen. Sobald ich das Glück hatte, ihn kennenzulernen, wusste
ich, er war der Staranalyst, an dessen Rockschöße ich mich mit all
meiner Kraft heften musste, wollte ich meine gottgegebene Mission
erreichen. Um meine intellektuelle Beschränktheit wissend war mir
klar, dass ich jemanden wie Michael Brent in meinem Team brauchte,
um dem überheblichen Hugo Bentley zu zeigen, wo der Hammer hing.
Michael war das Gehirn und ich war dazu da, seine Ideen umzusetzen.
Es war im Februar 1999. Ich hatte gerade meinen zweiten Bonus
erhalten, da rief mich ein Headhunter an.
Drei Wochen zuvor hatte David Flynn mich in einen kleinen Raum
mitgenommen, mir einen Briefumschlag überreicht und mir eröffnet,
mein Bonus für das Vorjahr betrage 50.000 Pfund und mein Gehalt
werde auf 45.000 Pfund erhöht – plus einer Zulage von 6.000 Pfund
für einen Geschäftswagen –, was in Anbetracht der Tatsache, dass
ich gar kein Auto hatte, sehr großzügig war. Im Gegensatz zum
Vorjahr wusste ich inzwischen, dass ich so tun musste, als sei ich
beleidigt.
Dabei konnte ich …
Detailinfo
Rezensionen und Kritik
'As a primer to back-stabbing, bullying, drug-taking, gambling, boozing, lap-dancing, this takes some beating ... a necessary and valuable book' -- Evening Standard 'Engaging, timely and important' -- Times 'His timing couldn't be better ... London's pernicious financial world reveals itself in all its ugliness' -- Daily Mail 'Excruciatingly candid' -- Sunday Times
Rezensionen und Kritik
»Anderson ist so etwas wie ein Kronzeuge der Bankenkultur.« Der Spiegel.
Autorenporträt zu "Geraint Anderson"
Eigentlich wollte Geraint Anderson Weltenbummler werden. Ein Vorstellungsgespräch in der Londoner City änderte alles schlagartig. Anderson wurde zu einem der besten Analysten der Stadt. 2006 erhielt er die Gelegenheit, anonym die Kolumne "Cityboy" zu schreiben, in der er über die Schattenseite der Geldindustrie schrieb. "Cityboy" wurde Kult.
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