Smaragdgrün - Jannis Niewöhner/Maria Ehrich
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Gwen, Zeitreisende wider Willen, ist gezwungen mit dem hotten Gideon Abenteuer zu erleben. Nur, was tun, wenn man deshalb an einem gebrochenen Herzen leidet? Richtig: viele Süßigkeiten essen und von der besten Freundin trösten lassen. Dumm nur, dass Gwen ihre Energie für andere Dinge nutzen muss – denn der zwielichtige Graf von Saint Germain hat in der Vergangenheit die Fäden gesponnen und das Netz zieht sich nun zu. Und so muss sich Gwen – Liebeskummer hin oder her – mit Gideon zusammentun und in ein rauschendes Zeitreise-Abenteuer stürzen.
Zum Abschluss der "Edelstein"-Trilogie setzt das
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Produktbeschreibung
Gwen, Zeitreisende wider Willen, ist gezwungen mit dem hotten Gideon Abenteuer zu erleben. Nur, was tun, wenn man deshalb an einem gebrochenen Herzen leidet? Richtig: viele Süßigkeiten essen und von der besten Freundin trösten lassen. Dumm nur, dass Gwen ihre Energie für andere Dinge nutzen muss – denn der zwielichtige Graf von Saint Germain hat in der Vergangenheit die Fäden gesponnen und das Netz zieht sich nun zu. Und so muss sich Gwen – Liebeskummer hin oder her – mit Gideon zusammentun und in ein rauschendes Zeitreise-Abenteuer stürzen.
Zum Abschluss der "Edelstein"-Trilogie setzt das Duo Fuchssteiner/Schöde auf Altbewährtes, auf actionreiche Zeitreise-Sprünge und (etwas) weniger Humor, dafür aber auf jede Menge herzhafte Romantik.

Wenn man nach der Entwicklung der Besucherzahlen geht, dann sollte "Smaragdgrün", der auf dem 34. Filmfest München Premiere feiert, der erfolgreichste Teil der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie werden. Während "Rubinrot" 2013 noch knapp an der 500.000-Besucher-Marke scheiterte, konnte "Saphirblau" ein Jahr später die halbe-Million-Hürde locker übertreffen. Das bewährte Regiegespann Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde, das neben der Produktion auch am Drehbuch mitgewirkt hat, hat jedenfalls bei der Adaption des letzten Teils nach den Bestsellern von Kerstin Gier die Weichen für einen großen Kinohit gestellt. Sprich: Produktionsdesign und Spezialeffekte bieten internationalen Standard, die Mischung aus Action-Thriller-Elementen und komödiantischen Einschüben, die insbesondere auf Dialogebene stattfinden, hält das Publikum bei Laune und das eingespielte Darsteller-Ensemble ist auch bei seinem dritten Zeitreise-Abenteuer mit Spaß bei der Sache.

Im Zentrum des turbulenten Geschehens befinden sich einmal mehr Maria Ehrich als Gwendolyn Shepherd und Jannis Niewöhner als Gideon de Villiers - die beiden Königskinder, die einfach nicht zueinander finden können. Gwen ist ja nach wie vor der Meinung, dass Gideons Liebesgeständnis eine Farce war und will von dem unehrlichen Burschen nichts wissen. Sie ahnt nicht, dass ihr Traummann sie mit seiner ablehnenden Haltung nur schützen will. Denn im Gegensatz zu ihr weiß Gideon, dass der fiese Graf von Saint Germain (bös wie eh und je: Peter Simonischek) ihre Liebe nur für seine hinterlistigen Pläne missbrauchen will, um an ein Elixier, das ewiges Leben verspricht, heranzukommen. Einen derartigen Plot hat es in der Kinogeschichte natürlich schon des Öfteren gegeben.

Deshalb nutzen Fuchssteiner und Schöde diesen lediglich als roten Faden, als Aufhänger, um wie auf einer Perlenschnur amüsant-spannende Episoden daran aufzuziehen. Da landet etwa Gwen, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie eine Superheldin ist, im England des Jahres 1601 und sorgt so zufällig dafür, dass Shakespeare sein kongenialer "Hamlet"-Monolog "Sein oder Nichtsein" in den Sinn kommt. Dann geht bei einer "grünen" Motto-Party zu den Klängen des Rockklassikers "I Love Rock'n'Roll" so richtig die Post ab. In einer nächsten Szene rammt sich Gwen ein riesiges Messer in den Bauch, nur um dem erstaunten Publikum zu zeigen, dass sie (zumindest temporär) unsterblich geworden ist. Richtig Spaß versprechen auch die bewährten Auftritte der Nebendarsteller, allen voran Josefine Preuß und Florian Bartholomäi als Gwens Eltern, die ihrer Tochter bei deren Stippvisite mit einem peinlichen Schwank aus ihrem Liebesleben die Schamesröte ins Gesicht treiben. Köstlich schrullig ist Katharina Thalbach als resolute Großtante Maddy, während Rufus Beck, der erneut die knatschende Stimme des Rat-gebenden Wasserspeiers übernommen hat, vielleicht die eine oder andere Dialogzeile zu viel in den Mund gelegt bekommt. Dafür hat Laura Berlin ihre zusätzliche Leinwandzeit mehr als verdient - als Gwens Cousine Charlotte wandelt sie sich sehr überzeugend von der intriganten Schlampe zum echten Kumpel. Insgesamt schlägt "Smaragdgrün", das in punkto Ausstattung, Make-Up und Kostüme einmal mehr top ist, ein extrem hohes Tempo an und macht es dem Zuschauer zuweilen nicht leicht, den zahlreichen Nebenhandlungen und Randfiguren zu folgen. Die Humorkomponente ist nicht ganz so ausgeprägt wie beim Vorgänger, dafür werden alle romantisch veranlagten Fans von "Twilight" mit einem schmalzig schönen Happy End, bei dem sich die wahre endliche Liebe stärker als das ewige Leben erweist, versöhnt und verwöhnt. lasso.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Alternatives Ende, Making of, Interviews, Featurettes, Trailer
  • Produktdetails
  • EAN: 4010324202222
  • Best.Nr.: 45334193
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2016
  • Hersteller: EuroVideo
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 00
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • Gesamtlaufzeit: 108 Min.
Autorenporträt
Kerstin Gier, geboren 1966, ist seit 1995 als selbstständige Schriftstellerin tätig und hatte schon mit ihren ersten Büchern riesigen Erfolg. Inzwischen hat sie zahlreiche Romane für Erwachsene und Jugendliche geschrieben, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bergisch Gladbach.
Rezensionen
Abschluss der "Edelstein"-Trilogie nach Kerstin Giers Bestsellerreihe, bei dem das Regieduo Felix Fuchssteiner und Kathrin Schöde auf actionreiche Zeitreise-Sprünge und etwas weniger Humor, dafür aber auf mehr Romantik als bei den Vorgängern setzt. In punkto Ausstattung, Make-Up und Kostüme zeigt sich das Jugendabenteuer erneut auf hohem Niveau, und das bewährte Ensemble um die von Maria Ehrich und Jannis Niewöhner gespielten Königskinder ist erneut mit sichtbaren Spaß und Engagement bei der Sache.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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