Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL -
Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2,0, Leuphana
Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Zielsetzung
Die einzige Konstante ist der Wandel lautet ein auf den
griechischen PhilosophenHeraklit zurückzuführender Aphorismus.
Tatsächlich sind Veränderungenallgegenwärtig. Jedes Individuum muss
sich in seinem Leben mit dem Wandel derLebenssituation, sei er
beruflicher oder privater Art, auseinandersetzen.Eine schnelle
Anpassung an sich ständig ändernde politische, soziale und
klimatischeRahmenbedingungen betrifft auch Institutionen und
Organisationen. Dabei sind es vorallem Wirtschaftsunternehmen, die
im Besonderen Maße von Veränderungsprozessenbetroffen sind. Mehr
als je zuvor müssen die Unternehmen bereit sein, bisherige Wegezu
verlassen, um profitabel zu bleiben. Rentabilitätserwartungen,
Margendruck undSicherung der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland
aber auch in internationalenMärkten sind nur einige Auslöser für
Veränderungsprozesse in Unternehmen.Aufgrund immer schnellerer Wege
der Kommunikation, finden Veränderungsprozessein ständig wachsenden
inhaltlichen Reichweiten aber in kürzeren Zyklen statt.Erfolgreich
sind die Organisationen, die sich den geforderten Bedingungen
bestmöglichanpassen. Ihre Wandlungsfähigkeit ist ein kritischer
Erfolgsfaktor.Mögliche Veränderungen können Fusionen oder
Unternehmensübernahmen sein. Aberauch interne Neu-Strukturierungen
oder Implementierung von Expansionsstrategiensind anzuführen.Von
jedem Wandlungsprozess sind Führungskräfte und Mitarbeiter, aber
auch Externewie Kunden, Lieferanten, Investoren oder
Kooperationspartner betroffen. DerUnternehmenswandel stellt alle
Beteiligten vor große Herausforderungen.So geschehen ist es
beispielsweise bei der Übernahme der Dresdner Bank durch
dieCommerzbank: Eine der größten Aufgaben des Managements war und
ist hier dieKommunikation der Fusion an Mitarbeiter und an Kunden
sowie die Zusammenführungder unterschiedlichen Kulturen beider
Häuser. Die Mitarbeiter und die Gewerkschaftverlangen Klarheit über
den angekündigten Stellenabbau. Durch
Alterteilzeit,Aufhabungsverträge und Bonuszahlungen an
Leitungsträger soll der Widerstand derBeteiligten möglichst gering
gehalten werden.Dies gelingt nur, wenn dieVeränderungen gut
organisiert sind und mögliche Auswirkungen bereits im
Vorfeldbedacht und organisatorisch eingeplant werden.