Rosa Luxemburg, die Grenzen des Marktes und die Todeszuckungen des Kapitalismus

Norbert Nelte 

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Rosa Luxemburg, die Grenzen des Marktes und die Todeszuckungen des Kapitalismus

Die vorliegende Untersuchung belegt entlang des Luxemburgischen Gesetzes der Grenzen des Marktes, dass, wenn weltweit die Anlageinvestitionen schneller fallen als die Löhne, die Marktwirtschaft mit ihrer Konkurrenz an ihr Ende stoßen wird, wie an einem nachfedernden Prellbock. Sicher trat dieses Phänomen schon öfters in der Geschichte während der Weltkriege auf. Das geschah aber zu den Zeiten, als die Profitraten weltweit noch 20% und mehr betrugen. Heute aber liegen sie weit unter dem Finanzmarktzinssatz, so, dass eine alleinige Profitpro-duktion im Durchschnitt nicht mehr lohnt. Nur noch das Wirtschaften von der Substanz die nicht marktgerechte Rohstoffaneignung oder das Spekulieren an den Finanzmärkten hat dem Kapital eine lohnende Rendite ver-schafft. Der jetzt angefangene unweigerliche Ablauf des Platzens der daraus resultierenden verschiedenen Blasen und der geplante Schritt in die weltweiten Rohstoffkämpfe sind Merkmale der Todeszuckungen, die das Ende der Marktwirtschaft einleiten. Diese Entwicklung wird anhand typischer Beispiele in der vorgelegten Schrift aus der Sicht eines Betroffenen der Neoliberalisierung plastisch dargestellt. Es wird aber auch die Alternative aufge-zeigt, die gemeinsame, solidarische, planvolle Basisdemokratie der Räte. Statt erst zu produzieren und dann in Konkurrenz die Nachfrage festzustellen, wird erst der Bedarf aller Menschen in der Welt festgestellt und dann solidarisch produziert. Das ist das ganze Geheimnis. Im Anhang wird der tendenzielle Fall der Profitrate mit einfachen Worten und grafischen Beispielen erklärt, der die Untersuchung der vorderen Beispiele der erweiterten Reproduktion verständlicher macht.


Produktinformation

  • Verlag: Books On Demand
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 168 S. 35 Farbabb. 220 mm
  • Seitenzahl: 168
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 155mm x 10mm
  • Gewicht: 275g
  • ISBN-13: 9783837009798
  • ISBN-10: 3837009793
  • Best.Nr.: 23169791
Norbert Nelte (*19.9.1945) studierte nach seiner Kaufmannslehre in den 60er Jahren Betriebswirtschaft und sammelte als Wirtschaftlichkeitsrechner praktische Erfahrungen über die Wirkungsweise des Kapitalismus. Nachdem er seit 1960 auf den wenigen Demonstrationen keine Gesinnungsgenossen für die Idee der Arbeiterräte fand, schloß er sich in der Studentenbewegung den deutschen Vertretern der Internationalen Sozialisten um Tony Cliff an. In den 70er Jahren konnte er als Vertrauensmann eines Großbetriebes der Autozulieferindustrie, als Sprecher der Antiatombewegung in Hessen, als Sprecher der Atomgegner in den Gewerkschaften in Hessen-Nassau und in den 80er Jahren als Gründer und Sprecher der Arbeitlosengruppen in Hannover seine praktischen politischen Erfahrungen sammeln. Nachdem die Cliffisten sich 1990 nach rechts zum Zentrismus hin entwickelten, gründete er in Köln seine eigene Initiative zur Reorganisation der internationalen Sozialisten. Der Schwerpunkt seines theoretischen Werkes liegt auf den ökonomischen Analysen. Er weckte aber auch Verständnis für die Staatskapitalimustheorie von Tony Cliff und konnte in den Darstellungen der Arbeitergeschichte und den Untersuchungen über die linke Bewegung seine praktischen Erfahrungen einbringen.

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