Produktbeschreibung zu Natürliche und künstliche Intelligenz
Die Erforschung des menschlichen Geistes ist eines der spannendsten
Unternehmen der Wissenschaft. Die Kognitionswissenschaft erforscht
nicht nur abstrakte intellektuelle Leistungen wie etwa das
Schachspiel, sondern die ganze Palette der Intelligenz: Sprache,
Gedächtnis, Lernen, Wahrnehmung und Bewegung, neuerdings auch
Emotionen und Bewusstsein. Diese Einführung bietet eine
übersichtliche Darstellung der Entwicklung sowie der zentralen
Probleme und Lösungsstrategien dieser neuen Disziplin. Manuela
Lenzen studierte Philosophie in Bochum und Bielefeld. Als freie
Wissenschaftsjournalistin schreibt sie u. a. für die Frankfurter
Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung, für die Frankfurter
Rundschau und die Zeit.
Das Gehirn ist ein Computer, der Geist sein Programm...
Der menschliche Geist ist eines der spannendsten Gebiete der
Wissenschaft. Manuela Lenzen bietet eine übersichtliche Einführung
in jene junge Disziplin, die kognitive Vorgänge als ein Daten
verarbeitendes System begreift: die Kognitionswissenschaft.
Wie funktioniert das Denken? Wie die Wahrnehmung, die Erinnerung,
die Sprache? Was ist Wissen? Diese Fragen faszinierten schon die
Philosophen der griechischen Antike. Mitte des 20. Jahrhunderts
inspirierte der Computer zu einem neuen erfolgreichen Ansatz, diese
schwer greifbaren Phänomene zu erforschen: Man begann kognitive
Prozesse als Prozesse der (mentalen) Datenverarbeitung zu
verstehen.
In den Anfängen der Kognitionswissenschaft wurde das menschliche
Gehirn als eine Art Computer und der Geist als die dazugehörige
Software betrachtet. Auch wenn dieses noch recht einfache Modell
inzwischen weiter entwickelt wurde, so lieferte es doch die Basis
für Versuche, kognitive Leistungen künstlich zu erzeugen. Es
ermöglichte das für die Kognitionswissenschaft charakteristische
Wechselspiel zwischen natürlicher und künstlicher
Intelligenz.
Vom Computermodell des Geistes über Versuche mit humanoiden
Robotern bis zur sozialen Kooperation von Menschen und Maschinen -
Manuela Lenzen bietet in ihrer Einführung eine übersichtliche
Darstellung der Entwicklung sowie der zentralen Probleme,
Lösungsstrategien und Grenzen dieser neuen Disziplin.
Produktinformation
- Verlag: Campus Verlag
- 2002
- Ausstattung/Bilder: 2002. 163 S.
- Seitenzahl: 163
- Campus Einführungen
- Deutsch
- Abmessung: 19 cm
- Gewicht: 195g
- ISBN-13: 9783593370330
- ISBN-10: 3593370336
- Best.Nr.: 10219080
22.11.2003, Die Rheinpfalz Wenn der Mensch sich selbst durch den Computer sieht "Ideal ist das Buch der studierten Philosophin und Wissenschaftsjournalistin für den schnellen Überblick und den Einstieg in die Thematik."
Manuela Lenzen studierte Philosophie in Bochum und Bielefeld. Als freie Wissenschaftsjournalistin schreibt sie unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau und Die Zeit.
Inhaltsangabe
Einleitung
Das Gehirn ist ein Computer, der Geist sein Programm: Die Anfänge der Kognitionswissenschaft
Das Computermodell des Geistes in Grundzügen
Eine neue Antwort auf die alte Frage nach dem Verhältnis von Geist und Gehirn: Der Funktionalismus
Alan Turings Rechenmaschine
Hat der Geist eine eigene Sprache?
Annäherungen an intelligente Leistungen
Wie Computer nach Problemlösungen suchen
Künstliche Experten und ihre Probleme
Gespräche mit Computern: Der Turingtest
Wie passt die Welt in den Speicher? Formen der Wissensrepräsentation
Verschiedene Arten, einen intelligenten Computer zu bauen
Die Herausforderungen der realen Welt und die Grenzen des Computermodells
Die gute altmodische Künstliche Intelligenz
Woher weiß ein Roboter, wovon die Rede ist?
Woher weiß ein Roboter, was wichtig ist?
Was das Gehirn vom Computer unterscheidet
Die Kognitionswissenschaft geht neue Wege: Der Konnektionismus
Computer mit künstlichen neuronalen Netzen
Der erste Anlauf
Wenn viele gleichzeitig rechnen: Parallelverarbeitung
Im Kopf ist kein Lexikon: Subsymbolische Repräsentation
Das Gehirn als dynamisches System
Intelligenz sitzt nicht im Kopf
Vom Programm zum Roboter: Ein neuer Ansatz in der Kognitionswissenschaft
Wie aus einfachen Regeln komplexes Verhalten entsteht
Der Evolution auf der Spur: Die Subsumtionsarchitektur
Humanoide Roboter
Künstliches Leben
Animaten: Roboter simulieren Tiere
Denken heißt, im Kopf handeln
Warum man die Welt nicht im Kopf haben muss
Herausforderungen für die Kognitionswissenschaft
Sozialverhalten: Wie kooperieren Menschen und Maschinen?
Emotionen: Was nützen Gefühle?
Bewusstsein: Eine Besonderheit des Menschen?
Vom Computermodell des Geistes zum Handeln in der Welt: Die neue Agenda der Kognitionswissenschaft
Literatur
Gesamtdarstellungen und Nachschlagewerke
Literatur zur Vertiefung
Weiterführende Literatur
Fachzeitschriften, Kongresse, Internetadressen
Kurzbiographien
Glossar
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