Nach der Krise - Weck, Roger de
video

Roger de Weck 

Nach der Krise

Gibt es einen anderen Kapitalismus?

Gebundenes Buch
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 10,00
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Nach der Krise

Das System, das unser ganzes Leben prägt, hat versagt. Die Krise ist inzwischen allgegenwärtig: eine Krise der Finanz, der Wirtschaft, der Politik, vor allem des Vertrauens. Wie geht es nach ihr weiter? Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck skizziert einen neuen Kapitalismus, der das Kapital nicht gegen die Arbeit ausspielt, der die Umwelt nicht dem Wachstum opfert und der den Staat in die Pflicht nimmt. Ein spannendes, leicht lesbares Buch über die Wirtschaft, ihre Irrungen, ihre Chancen - ein hochaktueller Essay. 'Nach der Krise' bietet das, was im Kapitalismus derzeit am meisten gefragt und am wenigsten angeboten wird: Orientierung in Zeiten der großen Unordnung.

Die Krise ist allgegenwärtig: Es geht um Finanzen, Wirtschaft, Politik, um das ganze System. Und niemand versteht wirklich, was passiert. Dieses Buch schafft Abhilfe: Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck erklärt die Lage im Europa der Globalisierung. Und er zeigt, ohne Zahlensalat und Wirtschaftsjargon, wie sich der Kapitalismus von Grund auf erneuern muss. Er skizziert eine Marktwirtschaft, die um ihre Unzulänglichkeit weiß und nicht länger systematisch das Kapital privilegiert, die nicht mehr viele Menschen ausgrenzt und natürliche Ressourcen verschwendet. Ein spannendes Buch über die Wirtschaft und die Gesellschaft, ihre Irrungen, ihre Chancen - und über unser aller Zukunft.

Produktinformation


  • Verlag: Nagel & Kimche
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 111 S.
  • Seitenzahl: 111
  • Best.Nr. des Verlages: 547/00454
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 134mm x 20mm
  • Gewicht: 227g
  • ISBN-13: 9783312004546
  • ISBN-10: 3312004543
  • Best.Nr.: 26847109

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Zustimmend hat Rezensent Gustav Seibt diese "Streitschrift" für einen anderen Kapitalismus des Wirtschaftsjournalisten Roger de Weck gelesen. Er unterstreicht die Unterscheidung zwischen staatlicher Regulation und staatlicher Intervention in der Volkswirtschaft, die der Autor trifft. Deutlich wird für ihn, wie sehr sich zuletzt die Verhältnisse zuungunsten der Staaten verschoben hatten. Gerade mit seinen sozialmoralischen Überlegungen wird de Weck nach Ansicht Seibts bei vielen Lesern "offene Türen einrennen". Demgegenüber "konkreter und technischer" scheinen ihm die Vorschläge des Autors zur Regulierung der Übermacht des Finanzsektors und großer Konzerne. In diesem Zusammenhang hebt er auch Maßnahmen zur Entschleunigung und die kritische Auseinandersetzung mit einem enthemmten Ökonomismus hervor. Seibts Fazit: "Die Politik, die Demokratie müssen das Heft wieder in die Hand bekommen."

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.12.2009

Schluss mit den Quartalsberichten!
Roger de Weck entwirft einen anderen Kapitalismus
Eine Folge der Finanzkrise ist jetzt schon absehbar: Das ökonomische Denken wird sich repolitisieren. Die Zeiten, in denen mit Verweis auf die Eigengesetzlichkeit des globalen Marktgeschehens alle sozialen oder moralischen Ansprüche an Wirtschaftsleben und Finanzwesen abgeschmettert werden konnten, sind vorbei. Das von Ronald Reagan und Margaret Thatcher durchgesetzte Denken, das mit dem „Sieg” über den Kommunismus triumphale Züge annahm, war beherrscht von der Überzeugung, „die moralische Steuerung von Wirtschaft” (Luhmann) könne nur dysfunktionale Wirkungen zeigen, ja es ließ am Ende Bankchefs durchdrehen, die wie Rolf Breuer die Finanzmärkte gar als „fünfte Gewalt” der Demokratie verstehen wollten.
Inzwischen entdecken Sozialhistoriker wie Hans-Ulrich Wehler sogar die historische Schule der Nationalökonomie wieder, also jenen Gustav von Schmoller, der die Volkswirtschaft aus konkreten kulturellen und moralischen Voraussetzungen konstruieren wollte. Wer hätte das gedacht! Dass die grundlegende Theorie der Marktwirtschaft von Adam Smith aus einem …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.02.2010

Revision des Kapitalismus?
Fünf Plädoyers für eine (öko)soziale Marktwirtschaft

Die zweite Weltwirtschaftskrise der Moderne ist in allen fünf zu besprechenden Büchern ein zentrales Thema: Sie wird zum einen als Versagen des Kapitalismus und zum anderen als die Folge der Missachtung zentraler Ordnungsregeln der Marktwirtschaft angesehen.

Für Heiner Geißler ist die Weltwirtschaftskrise die Konsequenz eines sich weltweit ausbreitenden Kapitalismus, der der Gier nach Profiten erlegen sei und die menschlichen Werte auf den Kopf stelle. Die Globalisierung attackiert er, weil die internationalen Finanzmärkte demokratische Entscheidungen ersetzt hätten. Sie hätten sich der staatlichen Kontrolle entzogen und seien schließlich zusammengebrochen. Nun müssten die Staaten sie retten.

Seine Therapievorschläge laufen auf internationale Kontrollen der Finanzmärkte und auf eine Abgabe auf weltweite Finanztransaktionen, gemeinhin "Tobin-Steuer" genannt, hinaus. Damit bewegt er sich im Hauptstrom der veröffentlichten Meinung. Zu prüfen wäre freilich, ob die "Tobin-Steuer" Spekulationen unterbinden soll - dann wäre sie eine Lenkungssteuer …

Weiter lesen

"Roger der Wecks Argumente treffen den Kapitalismus schmerzhaft. Wer Anstöße zum Umbau des Kapitalismus sucht, ohne gleich zum Planwirtschaftler zu mutieren, hier findet er sie." (Die Zeit, 2009)

"Die sozialmoralischen Erwägungen seien vor allem Finanzmenschen und Bankangestellten zur Berichtigung ihrer extremistischen Ansichten und zur Verbesserung der Kommunikation mit den Steuerzahlern, die sie jetzt retten mussten, ans Herz gelegt." (Süddeutsche Zeitung, 2009)

"In seinem gewohnt eleganten Stil entwirft Roger de Weck die Skizze für einen besseren Kapitalismus, für ein Wirtschaftssystem, das den Menschen dient. Mit seinem Buch lanciert er die notwendige Diskussion darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen." (Sonntagszeitung, 2009)

"De Wecks Streitschrift fusst auf solidem theoretischem Hintergrund, ist leicht lesbar, ohne sich populistischer Phrasen zu bedienen, und sie erscheint zum richtigen Zeitpunkt: Da widerlegt einer in methodisch und stilistisch hervorragender Weise die oft gehörte Klage, wonach die satte Schweiz zu einer Debatte über Wege aus der Krise nicht imstande sei." (Neue Zürcher Zeitung, 2010)

"Roger de Weck ist …

Weiter lesen

Der Kapitalismus ist tot, es lebe der Kapitalismus! Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gibt Anlass zur Systemkritik, doch einen Systemwechsel fordert kaum einer – auch nicht Roger de Weck. Allerdings stellt der ehemalige Chefredakteur der Zeit und des Tages-Anzeigers die Schwächen des Kapitalismus ins Zentrum. So treffsicher seine Analyse ist, so kleinteilig fällt das Ergebnis aus. Das skizzierte ökosoziale Reformprojekt besteht aus lauter zarten Pflanzen, in deren Ansammlung nicht jeder Leser einen heranwachsenden Wald erkennen wird. De Weck, der das Hektische am Kapitalismus anprangert, eilt selbst von rechts nach links und von groß zu klein. Das ist unterhaltsam, aber der Streifzug lässt jene ratlos zurück, die auf manche Fragen eine handfeste Antwort haben wollen – darunter so gewichtige wie jene nach der Zukunft der Zentralbanken oder der Aktiengesellschaften. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, und getAbstract empfiehlt es allen, die mit dem feingeistigen Roger de Weck über Optionen nach der Krise nachdenken wollen.
Powered by
Die Buchzusammenfassungen von getAbstract sind der schnellste Weg, um Ihr Wissen zu erweitern. Jeden Monat werden 50 Neuerscheinungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management, IT und Politik zusammengefasst. Wählen Sie aus über 5.000 Titeln aus. In allen Formaten, PDF, iPhone, Blackberry oder Palm.

Leseprobe zu "Nach der Krise"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in Nach der Krise zu blättern!

Videoclip zu "Nach der Krise"

Andere Kunden interessierten sich auch für

11 Marktplatz-Angebote für "Nach der Krise" ab EUR 2,90

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
2,90 2,60 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Nördlinger Antiquariat 98,7% ansehen
wie neu 3,50 1,00 Banküberweisung dollendorfer 100,0% ansehen
wie neu 3,50 1,10 Banküberweisung LBendig 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 3,95 1,10 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung primatexxt Buchversand 99,7% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,00 1,50 Banküberweisung, PayPal Buchkontor_Rose nheim 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,00 7,90 Banküberweisung petermueri 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,75 1,10 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung primatexxt 99,7% ansehen
wie neu 6,00 3,00 PayPal, Banküberweisung Oli2012  % ansehen
wie neu 7,50 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung waikikibeachpar ty 100,0% ansehen
7,50 1,80 Banküberweisung, offene Rechnung, Selbstabholung und Barzahlung antiquariat ESEL, Inhaber Gerhard Kahle 99,0% ansehen
9,95 7,80 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Bücher Eule 100,0% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Andere Kunden kauften auch

Artikelseite zu "Nach der Krise" Drucken

Roger de Weck 

Nach der Krise

Nach der Krise - Weck, Roger de

Gibt es einen anderen Kapitalismus?

  • Einband: Gebunden
  • Gebundenes Buch 
 
  • EUR 10,00
  • Alle Preise inkl. MwSt.
  • 10 Webmiles sammeln
  • kaufen
  • Sofort lieferbar

Videoclip zu "Nach der Krise"

Produktinformation
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 111 S.
  • Seitenzahl: 111
  • Best.Nr. des Verlages: 547/00454
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 134mm x 20mm
  • Gewicht: 227g
  • ISBN-13: 9783312004546
  • ISBN-10: 3312004543
  • Best.Nr.: 26847109

Leseprobe zu "Nach der Krise"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Nach der Krise" von "Weck, Roger de" zu blättern!

Produktbeschreibung zu "Nach der Krise"

Kurzbeschreibung

Das System, das unser ganzes Leben prägt, hat versagt. Die Krise ist inzwischen allgegenwärtig: eine Krise der Finanz, der Wirtschaft, der Politik, vor allem des Vertrauens. Wie geht es nach ihr weiter? Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck skizziert einen neuen Kapitalismus, der das Kapital nicht gegen die Arbeit ausspielt, der die Umwelt nicht dem Wachstum opfert und der den Staat in die Pflicht nimmt. Ein spannendes, leicht lesbares Buch über die Wirtschaft, ihre Irrungen, ihre Chancen - ein hochaktueller Essay. 'Nach der Krise' bietet das, was im Kapitalismus derzeit am meisten gefragt und am wenigsten angeboten wird: Orientierung in Zeiten der großen Unordnung.

Beschreibung

Die Krise ist allgegenwärtig: Es geht um Finanzen, Wirtschaft, Politik, um das ganze System. Und niemand versteht wirklich, was passiert. Dieses Buch schafft Abhilfe: Der Ökonom und ehemalige Chefredakteur der ZEIT Roger de Weck erklärt die Lage im Europa der Globalisierung. Und er zeigt, ohne Zahlensalat und Wirtschaftsjargon, wie sich der Kapitalismus von Grund auf erneuern muss. Er skizziert eine Marktwirtschaft, die um ihre Unzulänglichkeit weiß und nicht länger systematisch das Kapital privilegiert, die nicht mehr viele Menschen ausgrenzt und natürliche Ressourcen verschwendet. Ein spannendes Buch über die Wirtschaft und die Gesellschaft, ihre Irrungen, ihre Chancen - und über unser aller Zukunft.

15.02.2010

Revision des Kapitalismus?
Fünf Plädoyers für eine (öko)soziale Marktwirtschaft

Die zweite Weltwirtschaftskrise der Moderne ist in allen fünf zu besprechenden Büchern ein zentrales Thema: Sie wird zum einen als Versagen des Kapitalismus und zum anderen als die Folge der Missachtung zentraler Ordnungsregeln der Marktwirtschaft angesehen.

Für Heiner Geißler ist die Weltwirtschaftskrise die Konsequenz eines sich weltweit ausbreitenden Kapitalismus, der der Gier nach Profiten erlegen sei und die menschlichen Werte auf den Kopf stelle. Die Globalisierung attackiert er, weil die internationalen Finanzmärkte demokratische Entscheidungen ersetzt hätten. Sie hätten sich der staatlichen Kontrolle entzogen und seien schließlich zusammengebrochen. Nun müssten die Staaten sie retten.

Seine Therapievorschläge laufen auf internationale Kontrollen der Finanzmärkte und auf eine Abgabe auf weltweite Finanztransaktionen, gemeinhin "Tobin-Steuer" genannt, hinaus. Damit bewegt er sich im Hauptstrom der veröffentlichten Meinung. Zu prüfen wäre freilich, ob die "Tobin-Steuer" Spekulationen unterbinden soll - dann wäre sie eine Lenkungssteuer …

mehr

08.12.2009

Schluss mit den Quartalsberichten!
Roger de Weck entwirft einen anderen Kapitalismus
Eine Folge der Finanzkrise ist jetzt schon absehbar: Das ökonomische Denken wird sich repolitisieren. Die Zeiten, in denen mit Verweis auf die Eigengesetzlichkeit des globalen Marktgeschehens alle sozialen oder moralischen Ansprüche an Wirtschaftsleben und Finanzwesen abgeschmettert werden konnten, sind vorbei. Das von Ronald Reagan und Margaret Thatcher durchgesetzte Denken, das mit dem „Sieg” über den Kommunismus triumphale Züge annahm, war beherrscht von der Überzeugung, „die moralische Steuerung von Wirtschaft” (Luhmann) könne nur dysfunktionale Wirkungen zeigen, ja es ließ am Ende Bankchefs durchdrehen, die wie Rolf Breuer die Finanzmärkte gar als „fünfte Gewalt” der Demokratie verstehen wollten.
Inzwischen entdecken Sozialhistoriker wie Hans-Ulrich Wehler sogar die historische Schule der Nationalökonomie wieder, also jenen Gustav von Schmoller, der die Volkswirtschaft aus konkreten kulturellen und moralischen Voraussetzungen konstruieren wollte. Wer hätte das gedacht! Dass die grundlegende Theorie der Marktwirtschaft von Adam Smith aus einem …

mehr

Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

08.12.2009

Zustimmend hat Rezensent Gustav Seibt diese "Streitschrift" für einen anderen Kapitalismus des Wirtschaftsjournalisten Roger de Weck gelesen. Er unterstreicht die Unterscheidung zwischen staatlicher Regulation und staatlicher Intervention in der Volkswirtschaft, die der Autor trifft. Deutlich wird für ihn, wie sehr sich zuletzt die Verhältnisse zuungunsten der Staaten verschoben hatten. Gerade mit seinen sozialmoralischen Überlegungen wird de Weck nach Ansicht Seibts bei vielen Lesern "offene Türen einrennen". Demgegenüber "konkreter und technischer" scheinen ihm die Vorschläge des Autors zur Regulierung der Übermacht des Finanzsektors und großer Konzerne. In diesem Zusammenhang hebt er auch Maßnahmen zur Entschleunigung und die kritische Auseinandersetzung mit einem enthemmten Ökonomismus hervor. Seibts Fazit: "Die Politik, die Demokratie müssen das Heft wieder in die Hand bekommen."

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Roger der Wecks Argumente treffen den Kapitalismus schmerzhaft. Wer Anstöße zum Umbau des Kapitalismus sucht, ohne gleich zum Planwirtschaftler zu mutieren, hier findet er sie." (Die Zeit, 2009)

"Die sozialmoralischen Erwägungen seien vor allem Finanzmenschen und Bankangestellten zur Berichtigung ihrer extremistischen Ansichten und zur Verbesserung der Kommunikation mit den Steuerzahlern, die sie jetzt retten mussten, ans Herz gelegt." (Süddeutsche Zeitung, 2009)

"In seinem gewohnt eleganten Stil entwirft Roger de Weck die Skizze für einen besseren Kapitalismus, für ein Wirtschaftssystem, das den Menschen dient. Mit seinem Buch lanciert er die notwendige Diskussion darüber, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen." (Sonntagszeitung, 2009)

"De Wecks Streitschrift fusst auf solidem theoretischem Hintergrund, ist leicht lesbar, ohne sich populistischer Phrasen zu bedienen, und sie erscheint zum richtigen Zeitpunkt: Da widerlegt einer in methodisch und stilistisch hervorragender Weise die oft gehörte Klage, wonach die satte Schweiz zu einer Debatte über Wege aus der Krise nicht imstande sei." (Neue Zürcher Zeitung, 2010)

"Roger de Weck ist …

mehr

Rezensionen und Kritik

Der Kapitalismus ist tot, es lebe der Kapitalismus! Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gibt Anlass zur Systemkritik, doch einen Systemwechsel fordert kaum einer – auch nicht Roger de Weck. Allerdings stellt der ehemalige Chefredakteur der Zeit und des Tages-Anzeigers die Schwächen des Kapitalismus ins Zentrum. So treffsicher seine Analyse ist, so kleinteilig fällt das Ergebnis aus. Das skizzierte ökosoziale Reformprojekt besteht aus lauter zarten Pflanzen, in deren Ansammlung nicht jeder Leser einen heranwachsenden Wald erkennen wird. De Weck, der das Hektische am Kapitalismus anprangert, eilt selbst von rechts nach links und von groß zu klein. Das ist unterhaltsam, aber der Streifzug lässt jene ratlos zurück, die auf manche Fragen eine handfeste Antwort haben wollen – darunter so gewichtige wie jene nach der Zukunft der Zentralbanken oder der Aktiengesellschaften. Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert, und getAbstract empfiehlt es allen, die mit dem feingeistigen Roger de Weck über Optionen nach der Krise nachdenken wollen.


Powered by
Die Buchzusammenfassungen von getAbstract sind der schnellste Weg, um Ihr Wissen zu erweitern. Jeden Monat werden 50 Neuerscheinungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management, IT und Politik zusammengefasst. Wählen Sie aus über 5.000 Titeln aus. In allen Formaten, PDF, iPhone, Blackberry oder Palm.
11 Marktplatz-Angebote für "Nach der Krise" ab EUR 2,90
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
2,90 2,60 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Nördlinger Antiquariat 98,7% ansehen
wie neu 3,50 1,00 Banküberweisung dollendorfer 100,0% ansehen
wie neu 3,50 1,10 Banküberweisung LBendig 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 3,95 1,10 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung primatexxt Buchversand 99,7% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,00 1,50 Banküberweisung, PayPal Buchkontor_Rose nheim 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,00 7,90 Banküberweisung petermueri 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,75 1,10 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung primatexxt 99,7% ansehen
wie neu 6,00 3,00 PayPal, Banküberweisung Oli2012  % ansehen
wie neu 7,50 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung waikikibeachpar ty 100,0% ansehen
7,50 1,80 Banküberweisung, offene Rechnung, Selbstabholung und Barzahlung antiquariat ESEL, Inhaber Gerhard Kahle 99,0% ansehen
9,95 7,80 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Bücher Eule 100,0% ansehen

nach oben

Berufliche Fort- und WeiterbildungGeisteswissenschaftenInformatikKunst & KunstgeschichteMedizin & PharmazieNaturwissenschaftenRechtswissenschaftenSozialwissenschaftenSprachwissenschaft & PhilologienTechnische WissenschaftenWirtschaftswissenschaften