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Mehr Geld
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Merve
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 152 S.
- Seitenzahl: 152
- Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.283
- Deutsch
- Abmessung: 172mm x 121mm x 15mm
- Gewicht: 135g
- ISBN-13: 9783883962177
- ISBN-10: 3883962171
- Best.Nr.: 14569223
Produktbeschreibung zu "Mehr Geld"
Kurzbeschreibung
Vor fast drei Jahren wurde dieser Band angekündigt, sein Erscheinen seither immer wieder aufgeschoben ? nun ist er von der Wirklichkeit eingeholt worden: Seit dem Frühjahr 2008 kann man nicht nur im Wirtschaftsteil, sondern auch auf den Titelseiten nachlesen, wie viel Mehr Geld in ein System gesteckt werden muss, von dessen stockendem Kollaps wir derzeit Zeuge werden. Ralph und Stefan Heidenreich beschreiben eine Lage, die sich mit Macht der Beschreibbarkeit zu entziehen sucht.
Beschreibung
Inhaltsangabe
Geld ... 7 Theorie... 23 Mittelklasse ... 29 Waren ... 33 Arbeit...
42 Konsum... 48 Motivation... 51 Konsumentenkredit ... 58 Finanz
...72 Staat... 87 Krieg... 103 Demokratie... 108 Gegenwärtige Lage
... 115
Finanz... 118
Wirtschaft ... 120
Staat ... 121
Lage ... 122 Geben ... 124 Kredit... 127 Kreditgeld... 131
Ersatzgelder... 133 Geldfunktionen... 136 Politische Folgen ... 139
Schluss ... 144 Nachwort... 146 Literatur... 148
30.11.2008
Mehr geht nicht mehr
Das Buch "Mehr Geld" der Brüder Ralph und Stefan
Heidenreich ist sicher das sympathischste von allen Büchern über
das drohende Ende. Sein Leben ändern wird nach der Lektüre trotzdem
niemand
Das Buch hat keine Feinde, Leute wie Banker, Manager und
Unternehmer. Die Autoren analysieren. Sie verlassen sich auf ihre
eigenen Kräfte. Sie graben in ihrem Kopf. Sie sagen, was sie
wissen, nicht, was andere sagen. Sie setzen die Welt nicht auf neue
Geschichten, sondern auf Begriffe. Mit einem solchen Buch, das die
Karten auf den Tisch legt, kann man wieder einen linken Kongress
über den Kapitalismus einberufen. So weit hat es der ökonomische
Kollaps hierzulande gebracht.
Das Geld ist heute auch für die, für die das Geld normalerweise
kein Problem ist, zu einem Problem geworden, über das sich ohne
Probleme reden lässt. Als hätten die Leute mit einem Mal gemerkt,
dass Geld nicht nur die glatten Scheine sind, die sie am
Bankautomaten ziehen, um sie in der Friedrichstraße oder sonst wo
zu verjuxen. Sondern etwas anderes, Großes, Dunkles, Mächtiges,
Schicksal, Gott, ja, weiß der Kuckuck. Unter den alten und neuen
Ökonomen …
24.01.2009
Angetan zeigt sich Rezensent Robert Misik von Ralph und Stefan
Heidenreichs Buch "Mehr Geld". Den Autoren gelingt es in
seinen Augen, die gegenwärtige Weltfinanzkrise zu erklären.
Ausführlich zeichnet er den Autoren folgend die Pumpökonomie nach,
die zu dem großen Crash geführt habe. Bisweilen findet er das Buch
ein wenig "jargonhaft" und er attestiert den Autoren eine
"gehörige Portion Deleuze-Guattari-Schneidigkeit". Der
Ausweg, den die Autoren auf zwei Seiten am Ende des Buchs
skizzieren scheint ihm nicht ganz überzeugend. Gleichwohl lobt er
das Buch insgesamt als "eigenwillig" und
"klug".
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Ralph Heidenreich; Stefan Heidenreich"
Stefan Heidenreich, geb. 1965, lebt in Berlin als freier Autor und Berater.


























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