Mehr Geld - Heidenreich, Ralph; Heidenreich, Stefan

Ralph Heidenreich Stefan Heidenreich 

Mehr Geld

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Produktbeschreibung zu Mehr Geld

Vor fast drei Jahren wurde dieser Band angekündigt, sein Erscheinen seither immer wieder aufgeschoben ? nun ist er von der Wirklichkeit eingeholt worden: Seit dem Frühjahr 2008 kann man nicht nur im Wirtschaftsteil, sondern auch auf den Titelseiten nachlesen, wie viel Mehr Geld in ein System gesteckt werden muss, von dessen stockendem Kollaps wir derzeit Zeuge werden. Ralph und Stefan Heidenreich beschreiben eine Lage, die sich mit Macht der Beschreibbarkeit zu entziehen sucht.

Geld zu vermehren ist zum allgemeinen Gesetz des Handelns geworden. Das betrift genuin das Feld der Ökonomie, aber kaum weniger das des Politischen.Das Monetäre nimmt dabei vielerlei Form an. Selten ist es noch Münze, meistens dagegen Zahl, Rechenoperation in Kapitalströmen und verkaufter, vielfach beliehener Kredit. Güter, Rohstoffe und Daten werden ebenso umgewertet wie die Begriffe von Arbeit und Eigentum.Die ökonomischen Verhältnisse sind mit denen der Politik eng verschränkt. Orte der Macht und Punkte von Entscheidungen liegen auf den Wegen der globalen Geldströme. Die Lage der Gegenwart ist von Asymmetrien der Macht gekennzeichnet, nicht zuletzt im Verhältnis von ökonomischem und militärischem Einfluss. Die Untersuchung geht vom Begriff und der Geschichte des Geldes aus, um den Zustand von Ökonomie und Politik am Beginn des 21. Jahrhunderts zu betrachten.

Produktinformation


  • Verlag: Merve
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 152 S.
  • Seitenzahl: 152
  • Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.283
  • Deutsch
  • Abmessung: 172mm x 121mm x 15mm
  • Gewicht: 135g
  • ISBN-13: 9783883962177
  • ISBN-10: 3883962171
  • Best.Nr.: 14569223
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.11.2008

Mehr geht nicht mehr

Das Buch "Mehr Geld" der Brüder Ralph und Stefan Heidenreich ist sicher das sympathischste von allen Büchern über das drohende Ende. Sein Leben ändern wird nach der Lektüre trotzdem niemand

Das Buch hat keine Feinde, Leute wie Banker, Manager und Unternehmer. Die Autoren analysieren. Sie verlassen sich auf ihre eigenen Kräfte. Sie graben in ihrem Kopf. Sie sagen, was sie wissen, nicht, was andere sagen. Sie setzen die Welt nicht auf neue Geschichten, sondern auf Begriffe. Mit einem solchen Buch, das die Karten auf den Tisch legt, kann man wieder einen linken Kongress über den Kapitalismus einberufen. So weit hat es der ökonomische Kollaps hierzulande gebracht.

Das Geld ist heute auch für die, für die das Geld normalerweise kein Problem ist, zu einem Problem geworden, über das sich ohne Probleme reden lässt. Als hätten die Leute mit einem Mal gemerkt, dass Geld nicht nur die glatten Scheine sind, die sie am Bankautomaten ziehen, um sie in der Friedrichstraße oder sonst wo zu verjuxen. Sondern etwas anderes, Großes, Dunkles, Mächtiges, Schicksal, Gott, ja, weiß der Kuckuck. Unter den alten und neuen Ökonomen …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Angetan zeigt sich Rezensent Robert Misik von Ralph und Stefan Heidenreichs Buch "Mehr Geld". Den Autoren gelingt es in seinen Augen, die gegenwärtige Weltfinanzkrise zu erklären. Ausführlich zeichnet er den Autoren folgend die Pumpökonomie nach, die zu dem großen Crash geführt habe. Bisweilen findet er das Buch ein wenig "jargonhaft" und er attestiert den Autoren eine "gehörige Portion Deleuze-Guattari-Schneidigkeit". Der Ausweg, den die Autoren auf zwei Seiten am Ende des Buchs skizzieren scheint ihm nicht ganz überzeugend. Gleichwohl lobt er das Buch insgesamt als "eigenwillig" und "klug".

© Perlentaucher Medien GmbH
Stefan Heidenreich, geb. 1965, lebt in Berlin als freier Autor und Berater.

Inhaltsangabe

Geld ... 7 Theorie... 23 Mittelklasse ... 29 Waren ... 33 Arbeit... 42 Konsum... 48 Motivation... 51 Konsumentenkredit ... 58 Finanz ...72 Staat... 87 Krieg... 103 Demokratie... 108 Gegenwärtige Lage ... 115
Finanz... 118
Wirtschaft ... 120
Staat ... 121
Lage ... 122 Geben ... 124 Kredit... 127 Kreditgeld... 131 Ersatzgelder... 133 Geldfunktionen... 136 Politische Folgen ... 139 Schluss ... 144 Nachwort... 146 Literatur... 148

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Mehr Geld - Heidenreich, Ralph; Heidenreich, Stefan

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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Produktinformation
  • Verlag: Merve
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 152 S.
  • Seitenzahl: 152
  • Internationaler Merve Diskurs (IMD) Bd.283
  • Deutsch
  • Abmessung: 172mm x 121mm x 15mm
  • Gewicht: 135g
  • ISBN-13: 9783883962177
  • ISBN-10: 3883962171
  • Best.Nr.: 14569223

Produktbeschreibung zu "Mehr Geld"

Kurzbeschreibung

Vor fast drei Jahren wurde dieser Band angekündigt, sein Erscheinen seither immer wieder aufgeschoben ? nun ist er von der Wirklichkeit eingeholt worden: Seit dem Frühjahr 2008 kann man nicht nur im Wirtschaftsteil, sondern auch auf den Titelseiten nachlesen, wie viel Mehr Geld in ein System gesteckt werden muss, von dessen stockendem Kollaps wir derzeit Zeuge werden. Ralph und Stefan Heidenreich beschreiben eine Lage, die sich mit Macht der Beschreibbarkeit zu entziehen sucht.

Beschreibung

Geld zu vermehren ist zum allgemeinen Gesetz des Handelns geworden. Das betrift genuin das Feld der Ökonomie, aber kaum weniger das des Politischen.Das Monetäre nimmt dabei vielerlei Form an. Selten ist es noch Münze, meistens dagegen Zahl, Rechenoperation in Kapitalströmen und verkaufter, vielfach beliehener Kredit. Güter, Rohstoffe und Daten werden ebenso umgewertet wie die Begriffe von Arbeit und Eigentum.Die ökonomischen Verhältnisse sind mit denen der Politik eng verschränkt. Orte der Macht und Punkte von Entscheidungen liegen auf den Wegen der globalen Geldströme. Die Lage der Gegenwart ist von Asymmetrien der Macht gekennzeichnet, nicht zuletzt im Verhältnis von ökonomischem und militärischem Einfluss. Die Untersuchung geht vom Begriff und der Geschichte des Geldes aus, um den Zustand von Ökonomie und Politik am Beginn des 21. Jahrhunderts zu betrachten.

Inhaltsangabe

Geld ... 7 Theorie... 23 Mittelklasse ... 29 Waren ... 33 Arbeit... 42 Konsum... 48 Motivation... 51 Konsumentenkredit ... 58 Finanz ...72 Staat... 87 Krieg... 103 Demokratie... 108 Gegenwärtige Lage ... 115
Finanz... 118
Wirtschaft ... 120
Staat ... 121
Lage ... 122 Geben ... 124 Kredit... 127 Kreditgeld... 131 Ersatzgelder... 133 Geldfunktionen... 136 Politische Folgen ... 139 Schluss ... 144 Nachwort... 146 Literatur... 148

30.11.2008

Mehr geht nicht mehr

Das Buch "Mehr Geld" der Brüder Ralph und Stefan Heidenreich ist sicher das sympathischste von allen Büchern über das drohende Ende. Sein Leben ändern wird nach der Lektüre trotzdem niemand

Das Buch hat keine Feinde, Leute wie Banker, Manager und Unternehmer. Die Autoren analysieren. Sie verlassen sich auf ihre eigenen Kräfte. Sie graben in ihrem Kopf. Sie sagen, was sie wissen, nicht, was andere sagen. Sie setzen die Welt nicht auf neue Geschichten, sondern auf Begriffe. Mit einem solchen Buch, das die Karten auf den Tisch legt, kann man wieder einen linken Kongress über den Kapitalismus einberufen. So weit hat es der ökonomische Kollaps hierzulande gebracht.

Das Geld ist heute auch für die, für die das Geld normalerweise kein Problem ist, zu einem Problem geworden, über das sich ohne Probleme reden lässt. Als hätten die Leute mit einem Mal gemerkt, dass Geld nicht nur die glatten Scheine sind, die sie am Bankautomaten ziehen, um sie in der Friedrichstraße oder sonst wo zu verjuxen. Sondern etwas anderes, Großes, Dunkles, Mächtiges, Schicksal, Gott, ja, weiß der Kuckuck. Unter den alten und neuen Ökonomen …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

24.01.2009

Angetan zeigt sich Rezensent Robert Misik von Ralph und Stefan Heidenreichs Buch "Mehr Geld". Den Autoren gelingt es in seinen Augen, die gegenwärtige Weltfinanzkrise zu erklären. Ausführlich zeichnet er den Autoren folgend die Pumpökonomie nach, die zu dem großen Crash geführt habe. Bisweilen findet er das Buch ein wenig "jargonhaft" und er attestiert den Autoren eine "gehörige Portion Deleuze-Guattari-Schneidigkeit". Der Ausweg, den die Autoren auf zwei Seiten am Ende des Buchs skizzieren scheint ihm nicht ganz überzeugend. Gleichwohl lobt er das Buch insgesamt als "eigenwillig" und "klug".

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Ralph Heidenreich; Stefan Heidenreich"

Stefan Heidenreich, geb. 1965, lebt in Berlin als freier Autor und Berater.

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