Seit jüngster Zeit wird den Beziehungen zwischen Kultur und
Wirtschaft erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Der Kreativwirtschaft
wird ein großes ökonomisches Potenzial vorausgesagt. Sie erscheint
als mögliche Antwort auf industrielle Strukturkrisen und eröffnet
neue Wege in der Wissensgesellschaft. Wie lassen sich die Synergien
zwischen Kultur, Medien und Wirtschaft gestalten? Was bedeutet dies
für Kulturschaffende, Freelancer, Künstlerinnen und Künstler?
Welche Chancen ergeben sich für Freiberufler und Kleinbetriebe? -
Das von Arvid Boellert und Inka Thunecke für die
Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Buch Kultur und Wirtschaft
entwirft ein neues Bild der Kulturwirtschaft und skizziert regional
beispielhaft und übertragbar die Entwicklungsideen der Creative
Industries.