Frau, gläubig, links - Nahles, Andrea

Andrea Nahles 

Frau, gläubig, links

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Produktbeschreibung zu Frau, gläubig, links

Herz und Hoffnung der SPD
Wohin steuert die SPD nach der Bundestagswahl? Welche Perspektiven kann sozialdemokratische Politik den Menschen anbieten? Andrea Nahles blickt kritisch auf die Politik der Neuen Mitte zurück und entwirft das Bild einer Guten Gesellschaft , in der soziale Verantwortung selbstverständlich und demokratische Teilhabe unverzichtbar ist. Sie tut dies auf ihre Art und gewährt Einblicke in den Alltag einer Politikerin, die sich in vielfacher Weise für andere Menschen engagiert und nichts so sehr liebt wie ihre Familie und ihr Dorf in der Eifel. Denn dort ist sie den Menschen nah

Produktinformation


  • Verlag: Pattloch
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 237 S.
  • Seitenzahl: 237
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 140mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9783629022394
  • ISBN-10: 3629022391
  • Best.Nr.: 26389600
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.12.2009

Nahles definiert sich neu
SPD-Politikerin präsentiert sich in ihrem Buch als Gläubige
Sie lacht kurz dieses Nahles-Lachen, tief und trotzdem laut, abgehackt, und sagt: „Okay.” Soll heißen: Jetzt ist es gut mit den Fotos, es reicht. Andrea Nahles, immer noch recht neue Generalsekretärin der SPD, hat ein Buch geschrieben – über sich. So jedenfalls steht es auf dem Titel: „Frau, gläubig, links. Was mir wichtig ist”.
Jetzt steht sie im schwarzen Nadelstreifenanzug auf karminrotem Teppichboden und hält strahlend ihr Œuvre in die Kameras. Geschrieben hat die mittlerweile mächtigste Frau der Sozialdemokraten über ihre „Motive”, über das, was sie antreibt. In ihrem Buch geht es aber nicht nur – Nahles wäre sonst nicht, was sie ist – um ihre ureigenen Prinzipien, sondern auch um Parteiprogrammatik. Was bedeutet die größte aller Miseren, die schmachvoll verlorene Bundestagswahl, für die SPD? Wer zeichnet hauptverantwortlich für das verheerende Ergebnis von 23 Prozent? „Septembersturm” heißt das bei Nahles fast lyrisch. Gar nicht blumig allerdings fällt ihre Antwort auf diese Schuldfrage aus: Es war die Politik von Ex-Kanzler Gerhard …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Lesenswert und gescheitert zugleich findet Peter Dausend das Buch der neuen SDP-Generalsekretärin. Ein grundsätzliches Problem des Buches sieht er in dem Umstand, dass Andrea Nahles es allein schon sprachlich nicht gelingt, aus dem "selbstreferenziellen Politiksystem" auszubrechen, weshalb sich diese, in "Berufspolitikersprech" verfasste Publikation aus seiner Sicht grundsätzlich kontraproduktiv zum wachsenden Wunsch "der Menschen" nach Authentizität verhält. "Die Form verhindert" so Dausend also, "was der Inhalt versucht". Nächster Punkt auf seiner Mängelliste ist die Tatsache, dass es ihm äußerst schwer fällt, Andrea Nahles ihre diversen "Selbstbeschreibungen" abzunehmen. Zwar begegnet ihm in den Passagen über Nahles' katholische Prägung im heimatlichen Umfeld der Eifel eine völlig unbekannte Andrea Nahles, aber auch eine, die auf ihn wie erfunden wirkt. Lesenswert machen das Buch für ihn allerdings einige hellsichtige und provokante Äußerungen der SDP-Politikerin zur historischen Einordnung von elf Regierungsjahren ihrer Partei. Hier erscheint dem Kritiker die Autorin dann auch so authentisch, wie sie auch im Ganzen gerne wirken wolle.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.01.2010

Maria hilft
SPD-Generalsekretärin

Seit vergangenem November ist Andrea Nahles Generalsekretärin der SPD; mit 69,6 Prozent der Stimmen bekam sie auf dem Bundesparteitag das schlechteste Ergebnis der engeren Parteiführung. Das wird ihr kaum etwas ausgemacht haben, weil ihre Generation "nicht so machtversessen" sei wie die Achtundsechziger in den eigenen Reihen. Mit ihnen geht sie jetzt ins Gericht. Unter Gerhard Schröder sei die SPD auf neoliberale Positionen eingeschwenkt. Außerdem habe eine der größten Schwächen seiner Regierung bis 2005 in der "mangelhaften Kommunikation" bestanden. Aber auch in der großen Koalition bis zum Wahldesaster vom Herbst 2009 habe die SPD vergessen, die Interessen der "kleinen Leute" zu vertreten. Dabei bleibe die Schaffung einer gerechten Gesellschaft eine "dauernde Aufgabe". Ihr Motto lautet: "Weniger Spin, mehr Sinn." Im offenen Dialog sieht sie die Zukunft: "Die vielen Menschen, die ihre kostbare Freizeit in die Arbeit für die SPD vor Ort investieren, müssen von uns, die wir an der Spitze der Partei stehen, wieder ernst genommen werden."

Interessanter als solche allgemeinen Botschaften sind Einblicke, …

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Frau, gläubig, links

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Produktinformation
  • Verlag: Pattloch
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 237 S.
  • Seitenzahl: 237
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 140mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9783629022394
  • ISBN-10: 3629022391
  • Best.Nr.: 26389600

Produktbeschreibung zu "Frau, gläubig, links"

Beschreibung

Herz und Hoffnung der SPD
Wohin steuert die SPD nach der Bundestagswahl? Welche Perspektiven kann sozialdemokratische Politik den Menschen anbieten? Andrea Nahles blickt kritisch auf die Politik der Neuen Mitte zurück und entwirft das Bild einer Guten Gesellschaft , in der soziale Verantwortung selbstverständlich und demokratische Teilhabe unverzichtbar ist. Sie tut dies auf ihre Art und gewährt Einblicke in den Alltag einer Politikerin, die sich in vielfacher Weise für andere Menschen engagiert und nichts so sehr liebt wie ihre Familie und ihr Dorf in der Eifel. Denn dort ist sie den Menschen nah

11.01.2010

Maria hilft
SPD-Generalsekretärin

Seit vergangenem November ist Andrea Nahles Generalsekretärin der SPD; mit 69,6 Prozent der Stimmen bekam sie auf dem Bundesparteitag das schlechteste Ergebnis der engeren Parteiführung. Das wird ihr kaum etwas ausgemacht haben, weil ihre Generation "nicht so machtversessen" sei wie die Achtundsechziger in den eigenen Reihen. Mit ihnen geht sie jetzt ins Gericht. Unter Gerhard Schröder sei die SPD auf neoliberale Positionen eingeschwenkt. Außerdem habe eine der größten Schwächen seiner Regierung bis 2005 in der "mangelhaften Kommunikation" bestanden. Aber auch in der großen Koalition bis zum Wahldesaster vom Herbst 2009 habe die SPD vergessen, die Interessen der "kleinen Leute" zu vertreten. Dabei bleibe die Schaffung einer gerechten Gesellschaft eine "dauernde Aufgabe". Ihr Motto lautet: "Weniger Spin, mehr Sinn." Im offenen Dialog sieht sie die Zukunft: "Die vielen Menschen, die ihre kostbare Freizeit in die Arbeit für die SPD vor Ort investieren, müssen von uns, die wir an der Spitze der Partei stehen, wieder ernst genommen werden."

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10.12.2009

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