Die verkaufte Kindheit - Gaschke, Susanne

Die verkaufte Kindheit

Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können

Susanne Gaschke 

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Die verkaufte Kindheit

Rettet die Kindheit!
Immer dreister greifen Konsumindustrie und Werbung nach unseren Kindern. Vom Kleinkind bis zum Teenager werden sie zu Kunden gemacht und dadurch ihrer Kindheit beraubt. Susanne Gaschke warnt in ihrem neuen Buch vor diesem Ausverkauf. Sie ermutigt Eltern, ihre Erziehungsverantwortung ernst zu nehmen und zeigt Strategien für die Rückeroberung der Kindheit.
Die Kindheit wird immer kürzer. Schon eine Siebenjährige geniert sich heute mit einer Puppe im Arm gesehen zu werden. Stattdessen nutzen Jungen und Mädchen schon sehr früh die Medien der erwachsenen Kommunikationsgesellschaft. Unmittelbar nach der Grundschule treten sie in eine Phase altersloser Jugendlichkeit ein. Für die Werbeindustrie sind die "Kids", wie sie ganz bewusst genannt werden, die idealen Kunden: Sie sind spontane, ungehemmte Konsumenten und leicht manipulierbar. Eltern sind zunehmend verunsichert, wollen in dieser bunten Spaßwelt nicht als alt und autoritär gelten oder als Spielverderber dastehen. Wie also reagieren, wenn sich der Junior das iPhone zu Nikolaus wünscht oder zum 13. Geburtstag der Tochter das Louis Vuitton-Täschchen her muss?


Produktinformation

  • Verlag: Pantheon
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 269 S. 200 mm
  • Seitenzahl: 270
  • Deutsch
  • Abmessung: 202mm x 128mm x 27mm
  • Gewicht: 335g
  • ISBN-13: 9783570551721
  • ISBN-10: 3570551725
  • Best.Nr.: 33335986
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.10.2011

Das Interessanteste an all diesen Spielsachen ist das Auspacken

Entschiedene Kritik an der kommerziellen Ausbeutung unserer Kleinsten: Susanne Gaschkes neues Buch ist ein Plädoyer, den Kindern ihre Kindheit zu erhalten.

Von Uta Rasche

Kommerz und Werbung finden immer öfter den Weg auf das Schulgelände - trotz der Werbeverbote an Schulen, die in den meisten Bundesländern gelten. Firmen gelingt es, diese Verbote zu unterwandern und Kindern dort Dinge zu verkaufen, die sie nicht brauchen. Schulleitungen machen sich zum Erfüllungsgehilfen von Unternehmen, weil sie in ihrer notorischen Geldnot anfällig für den versprochenen Zusatznutzen sind.

Die "Zeit"-Redakteurin Susanne Gaschke weist in ihrem Buch "Die verkaufte Kindheit" auf die Folgen der immer dreisteren Werbe- und Verkaufsstrategien von Spielzeugherstellern und Software-Industrie hin. Besonders besorgniserregend findet sie es zu Recht, wenn es Unternehmen gelingt, auf Unterrichtsinhalte Einfluss zu nehmen und ihre Produkt- oder Imagewerbung dabei elegant zu transportieren. Gaschke berichtet vom japanischen Spielkonsolenhersteller Nintendo, der deutschen Schulen Koffer voller …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.10.2011

Sachbücher des
Monats November
Empfohlen werden nach einer monatlich erstellten Rangliste Bücher der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete.
1. STEVEN PINKER: Gewalt. Eine neue Geschichte der Menschen. Übersetzt von Sebastian Vogel. S. Fischer Verlag, 1216 Seiten, 26 Euro.
2. CHRISTOPHE FRICKER: Stefan George. Gedichte für Dich. Verlag Matthes & Seitz, 383 Seiten, 29,90 Euro.
3. EVA ILLOUZ: Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung. Übersetzt von Michael Adrian. Suhrkamp Verlag, 467 Seiten, 24,90 Euro.
4. MEYERS WELTATLAS: Die Erde im Großformat. Bibliographisches Institut, 328 Seiten, 129 Euro.
5. SUSANNE GASCHKE: Die verkaufte Kindheit. Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können. Pantheon Verlag, 270 Seiten, 14,99 Euro.
6. ZAFER SENOCAK: Deutschsein. Eine Aufklärungsschrift. Edition Körber-Stiftung, 190 Seiten, 16 Euro.
7.-8. HANS JOAS: Die Sakralität der Person. Eine neue Genealogie der Menschenrechte. Suhrkamp Verlag, 302 Seiten, 26,90 Euro.
HEINRICH AUGUST WINKLER: Geschichte des Westens. Die Zeit der Weltkrieg 1914-1945. C. H. Beck Verlag, 1350 …

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"Die ZEIT-Redakteurin Susanne Gaschke weist in ihrem Buch "Die verkaufte Kindheit" auf die Folgen der immer dreisteren Werbe- und Verkaufsstrategien von Spielzeugherstellern und Software-Industrie hin." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.10.2011

"Ob sich mit selbstbewussteren Eltern und strengen Regeln für die Werbeindustrie diese Welt noch einmal umkehren lässt? Das klingt mehr nach einem frommen Wunsch. Doch allein das Aufzeigen in Gachkes Buch, wie die Werbung nach unseren Kindern greift, schafft ein Bewusstsein über ein Thema, das bis jetzt noch keiner in dieser Schonungslosigkeit angesprochen hat." -- KLEINE ZEITUNG, 02.10.2011

"Eine eindringliche Streitschrift dafür, dass Eltern ihre Kinder besser schützen sollten vor dem Zugriff einer geschickten Marketingmaschinerie, die die Bedürfnisse unserer Kinder erst generiert." -- Fröbel intern, 10/11

»Ein interessantes, gut lesbares und vor allem wichtiges Buch, das alle Eltern gelesen haben sollten.«

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

An den Eltern hängt doch alles. Auf die Firmen ist natürlich kein Verlass, und auch die Kinder können nicht entscheiden, ob ein Computerspiel oder ein Gadget gut oder weniger gut für ihre Entwicklung ist. Uta Rasche weiß das. Darum findet sie die Empörung der "Zeit"-Redakteurin Susanne Gaschke auch mitunter etwas naiv. Recht hat sie dennoch mit ihrem engagierten Plädoyer, meint Rasche, den Eltern gebührt alle (staatliche) Unterstützung im Kampf gegen invasive Marketingstrategen in Schulen und im Kinderzimmer und für den Erhalt der Kindheit. Doch dass die Kindheit früher besser war, wie sie aus dem Buch herausliest, möchte Rasche nun doch nicht unterschreiben, ideal war es jedenfalls nie, soweit sie sich erinnert.

© Perlentaucher Medien GmbH
Susanne Gaschke, geboren 1967, hat nach dem Studium und einem Volontariat bei den "Kieler Nachrichten" 15 Jahre lang im Politikressort der "Zeit" gearbeitet, wo sie über gesellschaftspolitische Themen schrieb. Im November 2012 wurde sie zur Kieler Oberbürgermeisterin gewählt. Im Oktober 2013 trat sie zurück. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels, in Kiel. Die beiden haben eine Tochter.

Leseprobe zu "Die verkaufte Kindheit" von Susanne Gaschke

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