Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Wirtschafts-
und Sozialgeschichte, Note: 1,5, Fachhochschule für Wirtschaft
Berlin, Veranstaltung: Arbeits- und Sozialstrukturen, 4 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem
Zeitalter von steigender Arbeitslosigkeit und sich anbahnendem
Wirtschaftschaos wird es immer wichtiger für jeden Einzelnen, sich
Bildung zu verschaffen, auf der das Leben des Einzelnen aufgebaut
werden kann. Sie scheint zu einer Art Lebensversicherung zu
avancieren, um mit der Geschwindigkeit der Entwicklungen und den
Anforderungen der Wirtschaftseinheiten Schritt halten zu können.
Bundespräsident Roman Herzog betonte bereits in einem Kongress im
März 1996: "Bildung und Wissen sind heute zu entscheidenden
Standortfaktoren unseres Landes geworden...", was die
Wichtigkeit dieses Themas nochmals unterstreicht. Viele aktuelle
Probleme des Bildungswesens sind bekannt, jedoch stehen diese auch
in einem engen Zusammenhang mit den Entwicklungen der vergangenen
Jahre bzw. Jahrzehnte. Ziel der vorliegenden Arbeit soll es daher
sein, den Hergang und die Entwicklungen des Bildungswesens in
Deutschland in einem überschaubaren Rahmen darzustellen. Hierzu
werde ich wie folgt vorgehen: Zunächst soll ein Einblick in die
Nachkriegssituation zur Eingliederung des Bildungswesen gegeben
werden. Hierbei sollen sowohl die Entwicklungstendenzen in Ost-
sowie Westdeutschland aufgezeigt, als auch die unterschiedlichen
Ansichten zum Wiederaufbau des Bildungswesens dargelegt werden.
Daran anschließend wird auf die vor dem herausgearbeiteten
politischen Hintergrund stehenden Neuerungen im Schulbereich in der
Mitte des vergangenen Jahrhunderts eingegangen. In einem weiteren
Schritt werden die verschiedenen Krisen des Bildungswesens der
letzten vierzig Jahre, die mit den politischen und wirtschaftlichen
Problemen einhergingen, beleuchtet und die daraus resultierenden
Bildungsreformen dargestellt.