Der Multikulti-Irrtum - Ates, Seyran

Seyran Ates 

Der Multikulti-Irrtum

Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können

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Produktbeschreibung zu Der Multikulti-Irrtum

Die Thesen von Seyran Ates provozieren. Die mutige Juristin, Tochter von Migranten der ersten Generation, kämpft an vorderster Front gegen Zwangsheirat und Ehrenmorde, für Frauenrechte und Integration. In diesem Buch führt sie aus, wie eine verfehlte Integrationspolitik und eine als Toleranz verkleidete Gleichgültigkeit zu Parallelgesellschaften, Ghettoisierung und Gewalt geführt haben. Und sie erläutert, wie es gelingen kann, die Migranten langfristig in unsere Gesellschaft einzubinden.

Produktinformation


  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 281S.
  • Seitenzahl: 288
  • Ullstein Taschenbuch Bd.37235
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783548372358
  • ISBN-10: 354837235X
  • Best.Nr.: 23841218
»Das Buch ist wesentlich fundierter und inspirierender als die kalkulierten Bestseller unserer politischen Hauptdarsteller.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Wie kaum jemand anderes traut sich Seyran Ates¿, Kritik an der mangelnden Integration der Migranten in Deutschland zu äußern.« Der Spiegel

»Seyran Ates ist eine der profiliertesten Deutschtürkinnen, eloquent, geradeaus, furchtlos.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Sie ist eine unerbittliche Kämpferin für die Rechte muslimischer Frauen.« Der Tagesspiegel »Wie kaum jemand anderes traut sich Seyran Ates, Kritik an der türkischen Community zu äußern und an der mangelnden Integration der Migranten in Deutschland.« Der Spiegel

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.10.2007

Mein Mann bedroht mich, bitte kommen Sie schnell!
Warum die Integration auf sich warten lässt: Seyran Ates hat gleichermaßen die türkische Community wie die deutsche Politik im Visier

Schon als kleinem Mädchen fiel Seyran Ates die Mittlerrolle zu: Ihre hart arbeitenden, türkisch-kurdischen Eltern und die Deutschen auf Ämtern und Behörden hatten keine gemeinsame Sprache, die Erwachsenen waren ziemlich schnell am Ende, und zwar ganz ohne Latein. Man kann sich die Szene vorstellen: Der spröde Charme der Berliner Bürokraten der siebziger Jahre, die sofort in "Tarzandeutsch" - alle Verben nur im Infinitiv - verfallen, die Unsicherheit und Unzulänglichkeit der Eltern, die dann allesamt auf das Mädchen blicken, von dem die Erleuchtung, und zwar in verständlichen Worten, zu kommen hat. Für die Erwachsenen war es eine kostenlose Hilfe, für das Kind eine Erziehung zu lebenslanger Skepsis: Gegenüber der Weisheit der Erwachsenen, der Borniertheit der Bürokratie, aber auch der selbstverschuldeten Unmündigkeit der türkischen Community in Deutschland.

Heute steht die Intelligenz und Energie von Seyran Ates im Dienste des ganzen Landes. Sie hat …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Überwiegend lobend äußert sich Rezensentin Katajan Amirpur über Seyran Ates' Buch "Der Multikulti-Irrtum". Das Buch geht zu ihrer Erleichterung in eine andere Richtung, als es der Titel suggeriere. Statt - wie wohl befürchtet - Diffamierungen und Pauschalisierungen findet die Rezensentin in dem Buch zahlreiche wohl durchdachte und praktikable Vorschläge für ein besseres Gelingen von Integration in Deutschland. Besonders widme sich die Autorin der Frage, wie Missstände wie Ehrenmorde, Zwangsverheiratungen oder häusliche Gewalt beseitigt werden könnnen. Überzeugend findet Amirpur auch die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Migrations-Politik. Bisweilen schießt die Autorin in ihren Augen aber ein wenig über das Ziel hinaus, etwa im Blick auf ihre überaus hohen Ansprüche an Integration. Auch mit den Begriffen Deutschländer und Urdeutsche ist Amirpur nicht so ganz glücklich.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Das Buch ist wesentlich fundierter und inspirierender als die kalkulierten Bestseller unserer politischen Hauptdarsteller.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Wie kaum jemand anderes traut sich Seyran Ates¿, Kritik an der mangelnden Integration der Migranten in Deutschland zu äußern.« Der Spiegel
Seyran Ate?, 1963 in Istanbul geboren, lebt seit 1969 in Deutschland. Sie ist Autorin und arbeitete bis 2006 als Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei. Ihr wurden zahlreiche Auszeichnungen verliehen, darunter das Bundesverdienstkreuz (2007) und der Verdienstorden der Stadt Berlin (2008). Ihr Buch Der Multikulti-Irrtum erschien 2007 bei Ullstein. Seyran Ate? lebt in Berlin.

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