Der 33-Tage-Krieg - Achcar, Gilbert; Warschawski, Michael

Der 33-Tage-Krieg

Israels Krieg gegen die Hisbollah im Libanon und seine Folgen

Gilbert Achcar Michael Warschawski 

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Der 33-Tage-Krieg

Das Buch schließt eine Lücke im spärlich vorhandenen Wissen über den Libanon und die Hisbollah. Die innerlibanesischen Zusammenhänge werden erklärt und der Politik der USA und Israels gegenübergestellt. Eine fundierte Bewertung des aktuellen Israel-Libanon-Konfliktes durch den libanesischen Politologen Gilbert Achcar und den israelischen Autor Michael Warschawski.


Produktinformation

  • Verlag: Edition Nautilus
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 93 S.
  • Seitenzahl: 93
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 128g
  • ISBN-13: 9783894015398
  • ISBN-10: 389401539X
  • Best.Nr.: 22497953
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.07.2007

Israels Vietnam
Der verheerende Krieg gegen die Hisbollah im Libanon
Israels Regierungschef Ehud Olmert steht unter Erfolgsdruck. Die beiden Soldaten, deren Entführung Israel im Sommer 2006 zum Anlass nahm, den Libanon zu bombardieren, sind noch immer nicht frei. Die Entwaffnung der Hisbollah ist fehlgeschlagen. Insgesamt sind mehr als 1300 Menschen im sogenannten 33-Tage-Krieg gestorben. Der libanesische Politologe Gilbert Achcar und der israelische Autor Michael Warschawski haben jetzt ihre Einschätzung des Krieges veröffentlicht. Israel habe mit der Offensive sein Vietnam erlebt – so die zentrale These. Seit dem Jom-Kippur-Krieg im Jahr 1973 sei das Land nicht mehr derart erschüttert worden.
Schon lange habe es Pläne für einen Militärschlag Israels gegen die Hisbollah gegeben. Die entführten Soldaten seien nur ein Vorwand für seine Ausführung gewesen. Auch die USA hätten eine entscheidende Rolle gespielt: Zwar habe Israel auf eine Gelegenheit gewartet, die radikalislamische Miliz anzugreifen, letztlich sei die Offensive aber Teil des von den USA geführten „globalen Präventivkrieges gegen den Terrorismus” gewesen. Die Autoren heben hervor, …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Eine gelungene Analyse des Libanon-Konflikts, der Entwicklung der Hisbollah und der israelischen Politik legen der libanesische Autor Gilbert Achcar und der israelische Autor Michael Warschawski mit ihrem Buch über den so genannten 33-Tage-Krieg vor, lobt Cornelius Janzen. Wenden sie sich den internationalen Verwicklungen um diesen Konflikt zu, versteigen sich die Autoren allerdings in propagandistischen Spekulationen über eine "amerikanisch-israelische Verschwörung", stellt der Rezensent in seiner kurzen Kritik bedauernd fest.

© Perlentaucher Medien GmbH
Gilbert Achcar ist Professor für Entwicklungspolitik und Internationale Beziehungen an der Universität London. Er hat Philosophie und Sozialwissenschaften in Beirut und Paris studiert. 2003 2007 war er Forschungsbeauftragter am Centre Marc Bloch in Berlin. Achcar publiziert über Internationale Beziehungen, besonders in Nahost und Nordafrika.

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