Haus der Löcher - Baker, Nicholson

Haus der Löcher

Roman

Nicholson Baker 

Übersetzung: Eike Schönfeld
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Haus der Löcher

Das Haus der Löcher ist prickelnd erotisch: Wo sonst spielt Rimsky-Korsakov eine Symphonie direkt auf unserem sensiblen Oberschenkel? Wo treiben wir es, umsprungen von Bergzebras, auf luftigen Felsspitzen? Oder werden, sanft gebettet, durch eine Peniswaschanlage geschoben? Was ist das Haus der Löcher für ein Ort? Nicholson Baker, der Spezialist für phantasiereiche Erotik (Vox, Die Fermate), hat ihn entdeckt. Es ist ein Resort, küstennah, sonnenbeschienen, luxuriös, mit angeschlossenem Vergnügungspark, ein Ort, wie wir ihn uns erträumen, ein Ort, an dem unsere geheimsten sexuellen Wünsche erfüllt werden, sogar solche, die wir nie zu wünschen wagten.
Und wie kommen wir hin? Na, so ähnlich wie Alice ins Wunderland: etwa durch das Loch im dritten Trockner von links im Waschsalon um die Ecke; durch das im Trinkhalm unseres Cocktails oder einfach, indem wir dieses Buch aufschlagen und kopfüber eintauchen.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt, Reinbek
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 316 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 316
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 138mm x 30mm
  • Gewicht: 420g
  • ISBN-13: 9783498006716
  • ISBN-10: 3498006711
  • Best.Nr.: 33396992
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.01.2012

Wamm ba dumm und knapp vorbei
Seitenweise uneigentlicher Sex in Nicholson Bakers neuem Roman "Haus der Löcher"

Dieses Buch hat keinen Sex, es hat Wörter, Abertausende, und das ist ein Unterschied. Dieses Buch ist auch kein Porno, denn für einen Porno, so behauptet es jedenfalls dieses Buch selbst, braucht man "eine hübsche, lächelnde Frau, die ihren Spaß hat, und einen Kerl, der nicht fett ist, mit einem steifen Schwanz". Aber dieses Buch hat eben nur Sätze wie diesen, oder wie den hier: "Nah dran, dann weg, nah, dann weg, bis es richtig brennt, und dann endlich wamm bing bong ba-dumm! Dann blip. Schnorf." Man muss in diesem Buch nicht nach Stellen suchen, sie gibt es auf jeder Seite, das ganze Buch, "Haus der Löcher" von Nicholson Baker, ist eine einzige Stelle und möchte das wahrscheinlich auch sein.

"Haus der Löcher" handelt von nichts, es ist eher. Es versucht, einen Zustand herzustellen. Vielleicht war es das, was Baker im Kopf hatte, als er an diesem Buch zu schreiben begann: also weniger einen Plot zu erzählen, als sich in etwas hineinzuschreiben, das sich beim Lesen löst von jeder herkömmlichen Art der Erzählung, von …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.01.2012

Alice in Pornoland
Nicholson Baker haut der amerikanischen Prüderie das Schmuddelbuch „Haus der Löcher“ um die Ohren
Wirklich Pech. Eigentlich will Zilka am Flughafen von St. Louis nur umsteigen, aber die Sicherheitskontrolleure haben sie auf dem Kieker. Ob es an ihrem aufreizenden Outfit liegt, dass man ihr die Sonderbehandlung zukommen lässt, im Namen der „Sicherheit des Landes“ natürlich? Zilka jedenfalls büßt einen wichtigen Teil ihres Körpers ein, und das liegt an der „Klitdiebin“, einer Flughafenangestellten der besonderen Art. „Sie war um die fünfundvierzig, superpatriotisch, dicke Haare, Riesenstöckel, patriotische falsche Riesentitten.“ Und was sagt diese Sicherheitsdomina zu der armen Zilka: „Tut mir leid, aber wir haben entschieden, dass Ihre Klitoris nicht ins Handgepäck gehört.“
So geht es zu in Nicholson Bakers neuestem Versuch, die pornographische Phantasie für die Literatur fruchtbar zu machen. Nach „Vox“ (1992) und „Die Fermate“ (1994) ist dies der dritte Roman, den der 1957 in Rochester geborene Schriftsteller dem Thema widmet. „Haus der Löcher“ heißt die köstliche Zumutung, die vor einem halben Jahr im …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nur wenigen Autoren gelingt es, so exzellent über Sex zu schreiben wie Nicholson Baker, weiß Rezensentin Verena Lueken, die sich den "unverschämt dreckigen" Fantasien des Autors mit Genuss hingibt. Und so gerät sie in diesem surrealen Roman in ein "Haus der Löcher", wo ihr nicht nur Männer begegnen, die ihren rechten Arm für einen größeren Penis opfern, sondern jener Arm nach dem Tauschgeschäft auch ein Eigenleben führt, um andere Frauen zu verwöhnen. Der Kritikerin erscheint dies als "Schlaraffenland des Sex", das keinen Raum für schlechte Pornografie lasse - so müsse man hier etwa im Darkroom erst einmal eine "Arschkneiferlizenz" erwerben. Auch Bakers zahlreiche  - und von Eike Schönfeld hervorragend ins Deutsche übersetzte - Wortneuschöpfungen für das männliche Geschlechtsteil haben die Kritikerin bestens amüsiert. Abgesehen von wenigen Längen kann sie diesen "erregenden" Roman nur uneingeschränkt empfehlen.

© Perlentaucher Medien GmbH

?Nicholson Baker schreibt brillant über Sex Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nur wenigen Autoren gelingt es, so exzellent über Sex zu schreiben wie Nicholson Baker, weiß Rezensentin Verena Lueken, die sich den "unverschämt dreckigen" Fantasien des Autors mit Genuss hingibt. Und so gerät sie in diesem surrealen Roman in ein "Haus der Löcher", wo ihr nicht nur Männer begegnen, die ihren rechten Arm für einen größeren Penis opfern, sondern jener Arm nach dem Tauschgeschäft auch ein Eigenleben führt, um andere Frauen zu verwöhnen. Der Kritikerin erscheint dies als "Schlaraffenland des Sex", das keinen Raum für schlechte Pornografie lasse - so müsse man hier etwa im Darkroom erst einmal eine "Arschkneiferlizenz" erwerben. Auch Bakers zahlreiche  - und von Eike Schönfeld hervorragend ins Deutsche übersetzte - Wortneuschöpfungen für das männliche Geschlechtsteil haben die Kritikerin bestens amüsiert. Abgesehen von wenigen Längen kann sie diesen "erregenden" Roman nur uneingeschränkt empfehlen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Nicholson Baker wurde 1957 in Rochester/New York geboren. Er studierte u.a. an der Eastman School of Music und lebt heute mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in South Berwick, Maine. 1997 erhielt er den Madison Freedom of Information Award, im Jahr 2014 wurde ihm der Internationale Hermann-Hesse-Preis verliehen.


Kundenbewertungen zu "Haus der Löcher" von "Nicholson Baker"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen   gut)
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(1)
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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 01.02.2012   gut
Nicholson Baker schreibt gern über Sex und wie er selbst zugibt: provoziert und rebelliert er gegen feste moralische Grundsätze. Das tut er auch mit seinem neuen Buch. Bakers Phantasie ist unverschämt dreckig und nahezu grenzenlos. In seinem neuen Roman, lässt er diesen Phantasien freien Lauf ins Irreale und erzählt in sechzehn „Kurzgeschichten“ von der unendlichen Vielfalt der Möglichkeiten, in der sich Männer und Frauen miteinander oder mit sich selbst vergnügen können.

Das "Haus der Löcher" ist kein Ort von dieser Welt, aber viele Wege führen dorthin. Ein Trip ins Unmögliche, pubertär, albern, surreal und gnadenlos übertrieben. Nichts für prüde Gemühter.

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9 Marktplatz-Angebote für "Haus der Löcher" ab EUR 8,50

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