Trainingsmappe Einstellungstest für die Ausbildungsplatzsuche - Püttjer, Christian; Schnierda, Uwe
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Christian Püttjer Uwe Schnierda 

Trainingsmappe Einstellungstest für die Ausbildungsplatzsuche

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Produktbeschreibung zu Trainingsmappe Einstellungstest für die Ausbildungsplatzsuche

Von der Schulbank zur nächsten PrüfungS

Wer sich um einen der rar gesäten Ausbildungsplätze bewirbt, wird immer häufiger zu einem Einstellungstest eingeladen. Gerade Schulabgänger fürchten diese Form der Bewerberauswahl doch auf Tests kann man sich erfolgreich vorbereiten!

Die Schule bereitet angehende Auszubildende auf diese Testaufgaben nicht vor doch mit dieser Trainingsmappe schaffen Püttjer&Schnierda Abhilfe! Die Bewerbungsexperten zeigen, welche Testarten und Aufgabenstellungen die Bewerber erwarten und wie sie sich optimal darauf vorbereiten. Das nimmt Schulabgängern die Angst vor dem Testtag und hilft ihnen, demWunschausbildungsplatz einen guten Schritt näherzukommen!

Produktinformation


  • Verlag: Campus Verlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 150 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 150
  • Deutsch
  • Abmessung: 302mm x 212mm x 15mm
  • Gewicht: 605g
  • ISBN-13: 9783593382982
  • ISBN-10: 3593382989
  • Best.Nr.: 23846714
Christian Püttjer und Uwe Schnierda arbeiten seit mehr als 15 Jahren als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Kommunikation. Sie haben zahlreiche Ratgeber zu diesen Themen veröffentlicht, in die stets auch ihre Erfahrungen aus dem Beratungsalltag ihrer Karriereakademie einfließen.

Leseprobe zu "Trainingsmappe Einstellungstest für die..."

Was wird getestet?

Obwohl es also nicht den Einstellungs- oder Eignungstest gibt, der für die Besetzung aller Ausbildungsplätze gleichermaßen gut geeignet ist, sind in den Tests bestimmte Inhalte immer wieder enthalten. Es gibt Testelemente und Aufgabentypen, die schon seit Jahrzehnten regelmäßig eingesetzt werden. Testkandidaten, die sich bereits im Vorfeld einen ersten Überblick verschaffen und sich mit bestimmten Aufgabentypen auseinandersetzen, sind damit klar im Vorteil. Denn wer vorher weiß, was ihn erwartet, braucht im Ernstfall nicht lange herumzuraten, sondern kann die knappe Zeit lieber dafür verwenden, die richtige Lösung unverzüglich aufzuschreiben.

Wissen, Intelligenz, Konzentration, Persönlichkeit

Einstellungstests lassen sich in die vier großen Blöcke Wissenstests, Intelligenztests, Konzentrationstests und Persönlichkeitstests unterteilen. In der folgenden Übersicht haben wir für Sie aufgeführt, welche Testinhalte die jeweiligen Blöcke umfassen.

Inhalte von Einstellungstests

Wissenstests

Allgemeinbildung

Rechtschreibung

praktische Mathematik

Fremdsprachen (meist Englisch)

Berufswissen

Intelligenztests

logisches Denken

räumliches Vorstellungsvermögen

sprachliche Intelligenz

Konzentrationstests

Aufmerksamkeit

Merkfähigkeit

Persönlichkeitstests

Motivation

Selbsteinschätzung

Kommunikation (beispielsweise Teamfähigkeit, Überzeugungskraft, Einfühlungsvermögen, Problemlösungsfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit)

Wissenstests: In diesem Block wird Schulwissen aus den Bereichen Allgemeinbildung, Rechtschreibung und praktische Mathematik abgeprüft. Gelegentlich werden auch die Englischkenntnisse der Bewerber getestet, beispielsweise von Firmen, die ihre Kunden europa- oder weltweit beliefern und betreuen, also ihre Geschäftsbeziehungen auf Englisch pflegen. Neuerdings wird auch häufiger konkretes Berufswissen abgefragt, beispielsweise, was typische Aufgaben im Wunschberuf sind.

Intelligenztests: Wie Sie bereits im Kapitel "Sieben populäre Test-Irrtümer" gesehen haben, werden in Einstellungstests zwar einzelne Aufgaben aus Intelligenztests eingestreut, komplette Intelligenztests werden aber eher selten eingesetzt. Daher ist eine Aussage über den Intelligenzquotienten der Kandidaten in der Regel nicht möglich. Auf Ausbildungsplatzsuchende warten im Einstellungstest aber dennoch regelmäßig Aufgaben, die überprüfen sollen, wie es um das logische Denken, das räumliche Vorstellungsvermögen und die sprachliche Intelligenz bestellt ist.

Konzentrationstests: Die Firmen haben aus verständlichen Gründen ein großes Interesse daran, Auszubildende zu finden, die in der Lage sind, auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam, konzentriert und möglichst fehlerfrei zu arbeiten. Daher enthalten Einstellungstests häufig Elemente aus Konzentrationstests. Man möchte feststellen, wie sorgfältig die Kandidaten unter belastendem Zeitdruck Aufgaben lösen. In eine ähnliche Richtung gehen Testaufgaben zur Überprüfung der Merkfähigkeit, also der Gedächtnisleistung.

Persönlichkeitstests: In Persönlichkeitstests geht es um die Bewerberpersönlichkeit. Hier wird gerne die Motivation, die Ihrer Entscheidung für den angestrebten Ausbildungsberuf zugrunde liegt, auf den Prüfstand gestellt. Manchmal werden Selbsteinschätzungen der Kandidaten mithilfe von Fragebögen gefordert. Und verstärkt werden neuerdings Kennenlerntage, die auch Assessment-Center oder Praxistag heißen, durchgeführt. Die Kandidaten müssen beim Kennenlerntag mit praktischen Übungen rechnen, bei denen es um den persönlichen Auftritt und den Umgang mit anderen geht. Zu diesem Zweck werden unter anderem Gruppendiskussionen und Gruppenarbeiten veranstaltet. Daneben stehen sprachliche Fähigkeiten, das soziale Verhalten und die Eigeninitiative der Kandidaten im Zentrum der Beobachtung. Die Firmen wollen auf diese Weise feststellen, wie ausgeprägt vorher festgelegte Persönlichkeitsmerkmale - beispielsweise Teamfähigkeit, Überzeugungskraft, Einfühlungsvermögen, Problemlösungs- oder Begeisterungsfähigkeit - bei den künftigen Auszubildenden sind.

Ihr Trainingsprogramm

Die eingangs aufgeworfene Frage "Was wird getestet?" haben wir Ihnen beantwortet. Sie sind nun vertraut mit der Unterscheidung von Wissenstests, Intelligenztests, Konzentrationstests und Persönlichkeitstests sowie den dazugehörigen Teilbereichen. Jetzt geht es um die praktische Nutzung Ihrer neuen Erkenntnisse. In einem strukturierten Trainingsprogramm - wie im Folgenden dargestellt - werden wir Sie im weiteren Verlauf mit klassischen und neuen Aufgaben aus allen vier Testbereichen vertraut machen.

Persönlichkeitstest: Motivation der Bewerbung, ab Seite 22

Wissenstest: Allgemeinbildung, ab Seite 28

Wissenstest: Rechtschreibung, ab Seite 60

Wissenstest: praktische Mathematik, ab Seite 65

Wissenstest: Englisch, ab Seite 70

Wissenstest: Berufswissen, ab Seite 74

Intelligenztest: logisches Denken, ab Seite 78

Intelligenztest: räumliches Vorstellungsvermögen, ab Seite 93

Intelligenztest: sprachliche Intelligenz, ab Seite 103

Konzentrationstest: Aufmerksamkeit, ab Seite 108

Konzentrationstest: Merkfähigkeit, ab Seite 118

Persönlichkeitstest: Selbsteinschätzung, ab Seite 122

Persönlichkeitstest: Kommunikation (Kennenlerntag, Assessment-Center), ab Seite 127

Dabei steht der Persönlichkeitstest "Motivation der Bewerbung" ganz bewusst an erster Stelle. Wir haben diesen Test deshalb nach vorne gerückt, weil hier neuerdings immer mehr Firmen einen Schwerpunkt setzen, und zwar sowohl beim klassischen Einstellungstest mit Einzelübungen als auch beim Kennenlerntag mit Gruppenübungen.

Vor dem Hintergrund, dass etwa 20 Prozent aller Ausbildungen vorzeitig abgebrochen werden, ist dies auch verständlich. Die Firmen sind nämlich sehr stark daran interessiert, diejenigen Bewerberinnen und Bewerber zu finden, die von Anfang an wissen, worauf sie sich mit ihrem Ausbildungswunsch eingelassen haben und was ihre Stärken sind. Eine überzeugende Beantwortung der Frage "Warum wollen Sie gerade diese Ausbildung machen?" ist also wesentlich für die Einstellungsentscheidung der Firmen.

Lassen Sie sich nun erklären, mit welchen Argumenten Sie die Firmenseite überzeugen können, damit auch Sie zum gefragten Wunschbewerber werden.

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Persönlichkeitstest: Motivation der Bewerbung (S. 22-23)

Worum geht es?

Wenn Auszubildende zum Testtag eingeladen werden, kommt es immer häufi ger vor, dass die Motivation der Bewerber gründlich hinterfragt wird. Nach Angaben von Ausbildungsbetrieben brechen immerhin bis zu 20 Prozent eines Jahrgangs die Ausbildung ab. Die Firmen möchten aber auf jeden Fall vermeiden, dass sie an Auszubildende geraten, die sich nur mangels besserer Angebote, aus einer Laune heraus oder auf Wunsch der Eltern bei ihnen bewerben. Kurz gesagt: Mit Tests zur Motivation will man herausbekommen, wie ernst Sie es mit Ihrem Ausbildungswunsch meinen.

Was erwartet Sie?

Die Motivation von Ausbildungsplatzsuchenden wird mithilfe von Aufsätzen, Kurzvorträgen vor allen Kandidaten und Firmenvertretern oder gezielten Fragen im persönlichen Gespräch überprüft. Eine typische Aufgabenstellung für Aufsätze wäre: »Begründen Sie schriftlich auf einer DIN-A4-Seite, warum Sie sich für eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau entschieden haben!«. Beim Kurzvortrag könnte die Aufgabe lauten: »Sie möchten bei uns eine Ausbildung zum Industriekaufmann beginnen. Bitte erläutern Sie zwei Minuten lang vor der Gruppe Ihre Motivation!«. Und typische Fragen im Interview wären: »Seit wann wissen Sie, dass Sie eine Ausbildung zur Arzthelferin machen möchten?« oder »Wenn wir Ihre Freunde zu Ihrem Ausbildungswunsch zum KFZ-Mechatroniker befragen würden: Wären sie der Meinung, dass diese Ausbildung zu Ihnen passt?«.

Wie können Sie Punkte sammeln?

Sämtliche Übungen zur Motivation des Ausbildungswunsches lassen sich hervorragend zu Hause vorbereiten. Überzeugen Sie mit guten Argumenten, indem Sie auf Ihre Erfahrungen aus Praktika verweisen. Erklären Sie, wo Sie sich über die Ausbildung informiert haben und seit wann Sie diesen Berufswunsch haben. Ganz wichtig: Lassen Sie durchblicken, dass Sie wissen, was auf Sie zukommt. Dies gelingt Ihnen, indem Sie drei bis vier Tätigkeiten aus der Ausbildung nennen und schildern, bei welchen Gelegenheiten Sie diese in der Vergangenheit bereits kennen gelernt haben, beispielsweise im Praktikum, in der Schule oder in der Freizeit.

Aufsatz zur Motivation

In dieser Übungseinheit werden Sie lernen, wie Sie Ihre Motivation in schriftlicher Form überzeugend darstellen und mit Ihrem Aufsatz Ausbildungsverantwortliche beeindrucken können. Um Ihnen zu zeigen, auf was Sie dabei achten müssen, stellen wir Ihnen nun zunächst ein Negativbeispiel und anschließend ein Positivbeispiel einschließlich unserer Bewertung vor.

Negativbeispiel: Aufsatz zur Motivation

Wird ein Bewerber für einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel aufgefordert, seine Motivation in Aufsatzform darzulegen, sollte sie auf keinen Fall so formuliert werden:

Unvorbereiteter Testkandidat

Ich beende im Sommer die Schule, deswegen muss ich mich jetzt um einen Ausbildungsplatz kümmern. Beim Arbeitsamt hat man mir gesagt, dass Sie ausbilden. Deswegen habe ich eine Bewerbung an Sie geschickt und bin nun hier zum Testtag eingeladen worden. Ich wäre eigentlich lieber Bankkaufmann geworden, aber dafür sind meine Noten nicht gut genug. Aber Ihre Ausbildung interessiert mich auch. Ich bin nämlich teamfähig, leistungsbereit, motiviert und kundenorientiert. Meine Hobbys sind Computerspiele und das Internet.

In seinem viel zu kurzen Aufsatz schießt der Schulabgänger ein Eigentor nach dem nächsten. Schon die ersten Sätze klingen schief: Schließlich beendet jeder Schüler irgendwann einmal die Schule. Dies ist aber noch lange kein Grund für eine Firma, ihm einen Ausbildungsplatz zu geben.

Inhaltsangabe

Inhalt

Einleitung: Mehr Erfolg durch Testtraining!

Bewerben mit der Püttjer & Schnierda-Profil-Methode

Sieben populäre Test-Irrtümer

Aus der Praxis: Beispielhafte Abläufe von Einstellungstests

Was wird getestet?
Wissen, Intelligenz, Konzentration, Persönlichkeit
Ihr Trainingsprogramm

Persönlichkeitstest: Motivation der Bewerbung
Aufsatz zur Motivation
Kurzvortrag zur Motivation
Fragen zur Motivation

Wissenstest: Allgemeinbildung
Allgemeinbildung: Europäische Union
Allgemeinbildung: Wirtschaft
Allgemeinbildung: Geografie
Allgemeinbildung: Geschichte
Allgemeinbildung: Politik
Allgemeinbildung: Kultur
Allgemeinbildung: Religion
Allgemeinbildung: Entdecker und Erfinder
Allgemeinbildung: Naturwissenschaften
Allgemeinbildung: Medien und Computer

Wissenstest: Rechtschreibung
Überflüssige Buchstaben
Fremdwörter richtig schreiben
Schnell durchgestrichen
Sprichwörter richtig schreiben
Fehlerteufel im Griff
Der Sinn von Abkürzungen

Wissenstest: praktische Mathematik
Schätzaufgaben
Prozent- und Zinsrechnen
Maße und Gewichte
Dezimalzahlen
Bruchrechnen
Kettenrechnen
Textaufgaben
Falsche Zahlenreihen

Wissenstest: Englisch
Wortbedeutung
Richtige Schreibweise
Grammatiktest
Lückentext

Wissenstest: Berufswissen
Was macht eigentlich ein ...?
Bitte begründen Sie!
Was gehört wozu?
Sind Sie informiert?

Intelligenztest: logisches Denken
Welcher Dominostein ist der richtige?
Zahlenreihen
Buchstabenreihen
Zahlenmatrix
Richtig fortsetzen
Welcher Wochentag?
Schlussfolgerungen

Intelligenztest: räumliches Vorstellungsvermögen
Der rotierende Würfel
Seiten/Flächen zählen
Spiegelbilder: gekippt oder gedreht?

Intelligenztest: sprachliche Intelligenz
Begriffspaare
Der Buchstabenteufel
Sprichwörter ergänzen
Gemeinsamkeiten

Konzentrationstest: Aufmerksamkeit
Adressen vergleichen - Original und Abschrift
Die richtige Reihenfolge
Der d-b-p-q-Test
Patientendaten
Karten sortieren
Kleiner addieren und größer subtrahieren

Konzentrationstest: Merkfähigkeit
Die Arztpraxis
Wörter merken

Persönlichkeitstest: Selbsteinschätzung
Test: Kontakt - Konflikt - Ergebnis
Test: Belegen Sie Ihre Stärken

Persönlichkeitstest: Kommunikation beim Kennenlerntag und im Assessment-Center
Gruppendiskussionen
Gruppenübungen
Rollenspiele
Kurzvorträge

Tipps für den Testtag

Nutzen Sie Ihre Chancen!

Lösungen
Persönlichkeitstest: Motivation der Bewerbung
Wissenstest: Allgemeinbildung
Wissenstest: Rechtschreibung
Wissenstest: praktische Mathematik
Wissenstest: Englisch
Wissenstest: Berufswissen
Intelligenztest: logisches Denken
Intelligenztest: räumliches Vorstellungsvermögen
Intelligenztest: sprachliche Intelligenz
Konzentrationstest: Aufmerksamkeit
Konzentrationstest: Merkfähigkeit

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