Das Buch behandelt die Erziehung der Jugend im Dritten Reich. In
drei großen Kapiteln - Familie, Schule, Jugendorganisation -
untersucht Erika Mann, wie in Nazi-Deutschland die Kinder und
Jugendlichen auf ihre Rolle in der Diktatur eingeschworen wurden.
-Zehn Millionen Kinder- erschien erstmals 1938 und erregte
internationales Aufsehen. Als aufklärende Schrift über die wahren
Verhältnisse in Hitlers -Tausendjährigem Reich-. Heute ist das Buch
ein klassisches Dokument der Zeitgeschichte - und zugleich ein
bewegendes Stück Exilliteratur.
Das vorliegende Buch behandelt die Erziehung der Jugend im Dritten
Reich. In drei großen Kapiteln - Familie, Schule,
Jugendorganisation - untersucht Erika Mann, wie in Nazi-Deutschland
die Kinder und Jugendlichen auf ihre Rolle in der Diktatur
eingeschworen wurden. "Zehn Millionen Kinder" erschien
erstmals 1938 und erregte internationales Aufsehen: als aufklärende
Schrift über die wahren Verhältnisse in Hitlers
"Tausendjährigem Reich". Heute ist das Buch ein
klassisches Dokument der Zeitgeschichte - und zugleich ein
bewegendes Stück Exilliteratur. In einem Nachwort berichtet die
Erika-Mann-Biographin Irmela von der Lühe über die Hintergründe der
Entstehung dieser Schrift.
Erika Mann, geb. 1905 in München, arbeitete zunächst als Schauspielerin und Journalistin. Anfang 1933 gründete sie in München das Kabarett "Die Pfeffermühle"; wenige Wochen später ging sie mit der gesamten Truppe ins Exil. Ab 1936 lebte sie überwiegend in den USA, als Vortragsrednerin und Publizistin. Während des Zweiten Weltkriegs wirkte sie unter anderem an den Deutschland-Programmen der BBC mit und war Kriegsberichtserstatterin für die Alliierten. 1952 kehrte sie mit den Eltern zurück nach Europa. Am 27. August 1969 starb sie in Zürich.
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