Herausragende Literaturverfilmung von Werner Herzog mit glänzenden
schauspielerischen Leistungen (u. a. von Klaus Kinski als Woyzeck),
basierend auf einem authentischen Mordfall des 19.
Jahrhunderts.
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Eine kleine Garnisonsstadt Mitte des 19. Jahrhunderts. Der
Offiziersbursche Woyzeck (genial verkörpert von Klaus Kinski)
verdient mit allerlei Nebentätigkeiten etwas Geld, um Marie und
sein uneheliches Kind zu ernähren. Doch dann betrügt ihn Marie mit
einem Major. Woyzecks Eifersucht und Verzweiflung sind grenzenlos
Bonusmaterial
Kurzfilm "La Soufriere - Warten auf eine unausweichliche Katastrophe", Kommentar von Werner Herzog und Laurens Straub, Trailer
Eine kleine Garnisonstadt Mitte des 19. Jahrhunderts. Füsilier Franz Woyzeck muss sich abrackern, um mit zahllosen Jobs seine Braut Marie und sein uneheliches Kind zu ernähren. Vom Hauptmann wird er gepiesackt, der Arzt missbraucht ihn für medizinische Experimente. Als Marie sich mit einem Tambourmajor einlässt, zerbricht Woyzeck. Er ersticht Marie am Teich. Man entdeckt Blutspuren an ihm. Woyzeck geht zurück zum Teich, um das Blut abzuwaschen. Er hat keinen Lebensmut mehr, geht ins Wasser.
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Georg Büchner wurde am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren und starb am 19. Februar 1837 in Zürich. Er war das erste von sechs Kindern. Ab 1831 studierte er Medizin und Naturwissenschaften in Straßburg und ab 1833 auch Geschichte und Philosophie in Gießen. Er gründete 1834 die geheime Gesellschaft für Menschenrechte und verfasste zusammen mit Ludwig Weidig, einem führenden Oppositionellen, die Flugschrift Hessischer Landbote . Damit riefen sie die hessische Landbevölkerung zur Revolution gegen die Unterdrückung auf. 1834 siedelte er nach Darmstadt um. In dieser Zeit entstand Dantons Tod . Ein Jahr später floh er nach Straßburg. 1836 wurde ihm die Doktorwürde der Universität Zürich verliehen und er begann seine Lehrtätigkeit als Privatdozent für vergleichende Anatomie. Schon vor seiner Übersiedlung nach Zürich hatte Büchner seine Arbeit am Woyzeck begonnen. Das Werk blieb ein Fragment. Anfang 1837 erkrankte Büchner an Typhus und starb kurz darauf an dieser Krankheit.