Havanna Blues (2 DVDs)
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Havanna Blues (2 DVDs)

Regie: Zambrano, Benito; Darsteller: Garcia Osorio, Alberto Yoel; Sanmartín, Roberto; Sierra Rodríguez, Yailene; Cao, Tomás; Marabal, Zenia; Calvó, Marta; Pera, Roger; Ladagnous, Julie; Herrera, Aidel D.; Musik: Leyva, Juan Antonio; Galvan, Magda Rosa; Garrido, José Luis; Alfonso, Equis; Bueno, Descemer; Abad, Dayan; Ferrer, Kiki; Ochoa, Kelvis; Buch: Zambrano, Benito; Chao, Ernesto;
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Havanna Blues (2 DVDs)

Ruy und Tito organisieren mit ihrer Band "Habana Blues" ein Konzert, als sich die Chance ergibt eine CD herauszubringen. Da Ruy keine Kompomisse wegen seiner kritischen Texte und des ausbeuterischen Vertrags mit einem US-Konzern eingehen will, steht die Freundschaft mit Tito vor der Zerreißprobe. Das Konzert wird ein voller Erfolg, Tito geht nach Spanien. Ruy bleibt. Ballade um die dramatische Geschichte einer Freundschaft vor dem Hintergrund der pulsierenden kubanischen Musikszene, bei der vor allem die Musinummern mitreißen. In schneller Szenenfolge wird die Story abgehandelt, während siech wie in allen Havanna-Filmen die Kamera Zeit nimmt durch die Altstadt zu streifen. Achtungserfolg in Spanien.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Ruy und Tito sind begnadete Musiker. Tito pflegt seine Dreadlocks und seinen 54er roten Chevvy Convertible, der leider allzu oft ein Opfer der Schlaglöcher in den Straßen Havannas wird. Ruy, den die Frauen zärtlich, die Männer mitunter spöttisch"Mulatto"nennen, ist ein Fan von"Iron Maiden"und lässt auch sonst nichts anbrennen. Gemeinsam haben sie eine Band, die die Musik des"anderen"Kuba spielt, eine mitreißende Mischung aus Samba, Salsa und Blues, elektrisch verstärkt und begleitet von den harten Beats moderner Drums. In Ermangelung eines Tonstudios funktionieren sie das Wohnzimmer von Titos Großmutter um. Die Aufnahme der für den Durchbruch unerlässlichen Demo-Kassette wird zum Zeit und Nerven raubenden Abenteuer.Ebenso langwierig gestaltet sich die Suche nach einem Saal, in dem sie ihr erstes großes Live-Konzert geben können. Die Hallen, in denen einst die großen kubanischen Sänger und Musiker aufgetreten sind, sind in einem bemitleidenswerten Zustand.Das Los der verhinderten Musik-Stars scheint sich zu wenden, als eines Tages die Talent Scouts einer spanischen Plattenfirma auftauchen und Ruy und Tito ihnen vorgestellt werden...HAVANNA BLUES zeigt uns ein junges Kuba mit einer quirrligen Musikszene, in der die aktuellen Rhythmen der Welt den Takt angeben. Die Ausgelassenheit bei Rap, Hip Hop, Hard Rock und Heavy Metal macht die zum alltäglichen Überleben notwendige Improvisation nicht vergessen. Sie ist aber eine aufregende Alternative zum hier allzu gern gepflegten Lamento.

Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Trailer - Making Of - Unveröffentlichte Szenen - Bio- und filmografien - Interviews - Fotogalerie - Videoclips


Produktinformation

  • Hersteller: good!movies
  • EAN: 4015698817980
  • Best.Nr.: 20921030
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 3. November 2006
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Deutsch, DD 2.0 Stereo ...
  • Gesamtlaufzeit: 107 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.05.2008

Späte Küsse
Schiffsuntergang mit Zuschauer: "Havanna"

"Havanna", 1990.

Universal. 139 Minuten. Englisch, Deutsch, Untertitel. Extras: Audiokommentare und Featurette.

Was einer wirklich kann und wofür er steht, das sieht man im Kino oft eher an schwächeren Projekten als an den großen Erfolgen, und so ist es auch bei Sydney Pollack. "Havanna" sollte die Krönung seines Schaffens werden, ein "Casablanca" in karibischen Farben, und wenn man nur den Plot liest, möchte man nicht glauben, dass die Sache danebenging. Robert Redford als Berufszocker in den letzten Tagen von Batistas Kuba, Raul Julia als Freiheitskämpfer im Dienst Castros und Lena Olin als die Frau zwischen den beiden, das klingt nach jener Sorte Film, für die das klassische Hollywood alle Register gezogen hätte. Aber vielleicht ist es gerade dieser Zug ins Klassische und Monumentale, der den Film von Anfang an gelähmt hat, weniger in der Choreographie der Schauplätze als in der Emotionalität der Figuren.

Denn in "Havanna" ist alles Choreographie. Es ist, lange vor Camerons "Titanic", der Untergang des kapitalistischen Luxusdampfers, das Ende einer alten Welt, …

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Ruy (Joel Alberto Osorio Garcia) und Tito (Roberto Sanmartín) organisieren mit ihrer Band "Habana Blues" in einem verlassenen baufälligen Theater ein Konzert, als sich die Chance ergibt, durch die Musikagentin Marta (Marta Calvó) eine CD für den spanischsprachigen Markt herauszubringen.

Da Ruy keine Kompromisse wegen seiner kritischen Texte und des ausbeuterischen Vertrags mit einem US-Konzern eingehen will, steht die Freundschaft mit Tito vor der Zerreißprobe. Das Konzert wird ein voller Erfolg, Tito geht nach Spanien. Ruy bleibt.

Mitreißende Nummern

Der spanische Regisseur Benito Zambrano inszenierte diese Ballade um die dramatische Geschichte einer Freundschaft vor dem Hintergrund der facettenreichen kubanischen Musikszene, bei der vor allem die Musiknummern mitreißen. In schneller Szenenfolge wird die Story abgehandelt, während sich wie in allen Havanna-Filmen die Kamera Zeit nimmt, durch die Altstadt zu streifen. Achtungserfolg in Spanien.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag