Die New Yorker Anwältin Urania kehrt nach mehr als 30 Jahren zum
ersten Mal in ihre Heimat, die Dominikanische Republik, zurück.
Lange hat sie sich geweigert Kontakt zu ihrer Familie aufzunehmen,
besonders ihr regimetreuer Vater machte es ihr nicht leicht. Dieser
hat einst als Staatssekretär unter dem als Tyrannen verschrienen
Diktator Trujillo gearbeitet. Ein Diktator, der jahrzehntelang eine
ganze Nation beherrschte. Als Urania nun endlich ins Haus ihrer
Familie zurückkehrt, erwarten sie nur Vorwürfe. Sie fasst den
Entschluss die Wahrheit darüber zu sagen, warum sie vor 30 Jahren
überstürzt das Land und somit ihre Heimat verlassen hat Nach dem
Bestseller "Das Fest des Ziegenbocks" von Mario Vargas
Llosa schuf Regisseur Luis Llosa eine brillante Geschichte über
einen gnadenlosen Diktator, der über Leichen ging. Ein
bewundernswertes Portrait, das, sowohl elegant und skurril aber
auch böse und erschreckend zugleich, die Unterdrückung einer ganzen
Nation schildert.
Bonusmaterial
Trailer, Making of, Bildergalerie, Bio- und Filmografien
Mario Vargas Llosa wurde am 28. März 1936 in Arequipa (Peru) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Bolivien, Piura (Nordperu) und Lima. Im Alter von 18 Jahren heiratete er Julia Urquidi, mit der er neun Jahre zusammenlebte. Diese Beziehung verarbeitete er später in seinem Roman Tante Julia und der Kunstschreiber . Bereits während seines Studiums der Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid (Promotion über Gabriel García Márquez) schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen. 1963 erschien sein erster Roman La ciudad y los perros (dt. Die Stadt und die Hunde ), der auf eigenen Erfahrungen in der Kadettenanstalt Leoncio Prado in Lima beruht. Der Roman wurde in Spanien mehrfach ausgezeichnet und in über 20 Sprachen übersetzt. Vargas Llosa war als Gastprofessor in Washington, Puerto Rico, London, New York und Cambridge tätig. 1989 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático für die peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag 1990 im zweiten Wahlgang. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Mario Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard (1992), Princeton (1993) und Oxford (2004). 2010 erhält er den Nobelpreis für Literatur "für seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und Niederlage". Heute lebt Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia in Madrid und Lima. Er gehört zu den bekannten lateinamerikanischen Autoren. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst neben Romanen auch Erzählungen, politische Betrachtungen, Theaterstücke und Essays. 1977 gewählt zum Präsidenten des Internationalen P.E.N.-Clubs. 1996 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2008 mit dem Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. 2010 erhielt Mario Vargas Llosa den Nobelpreis für Literatur.
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