Bergkristall
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Bergkristall

Regie: Vilsmaier, Joseph; Darsteller: Vávrová, Dana; Schönborn, Michael; Riemann, Katja; Knaup, Herbert; Riemann, Paula; Lau, Frederick; Forcher, Reinhard; Beimpold, Ulrike; Vilsmaier, Theresa; Plörrer, Doris; Gratl, Carmen; Morgenroth, Daniel; Vilsmaier, Josephina; Goeske, François; Tidof, Max; Nickel, Christian; Schornagel, Jürgen; Wlaschiha, Tom; Nickl, Andreas; Buchvorl.: Stifter, Adalbert; Busch, Stefan;
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Bergkristall

Der Fehde ihrer Heimatdörfer zum Trotz heiraten Sebastian und Susanne. Doch Jahre später muss Susanne unter dem Druck der Dörfler in ihre Heimatgemeinde zurückkehren, weshalb die Kinder von nun an zwischen Vater und Mutter pendeln. Bei einer dieser Wanderungen geraten der 13-jährige und seine kleine Schwester in ein Unwetter. Da entsinnen sie sich der Legende um den sagenumwobenen Bergkristall, mit dessen Hilfe sie ihre Eltern wieder zusammenbringen wollen. Derweil tobt der Schneesturm immer gnadenloser. Um Liebe und Verrat, Freiheit und Familie geht es in Josef Vilsmaiers emotionsgeladenem Heimatfilm, der auf Adalbert Stifters gleichnamiger Novelle basiert. Vilsmaier, seit "Herbstmilch" und "Rama Dama" Spezialist für bodenständige Stoffe, versammelt Ehefrau Dana Vávrová sowie die Töchter Theresa und Josephina vor der Kamera und gibt ihnen prominente Nebendarsteller wie Katja Riemann, Herbert Knaup und Max Tidof an die Hand. Seine langjährigen Fans sowie Freunde des modernen Heimatmärchens werden's genießen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Es ist Weihnachten im winterlichen Voralberg, und Pfarrer Ernst erzählt einer Urlauberfamilie die Geschichte vom legendären Bergkristall: Der Schuster Sebastian und die Färberstochter Susanne verlieben sich ineinander - trotz einer Jahrhunderte alten Fehde zwischen ihren Heimatdörfern. Ihr Liebe ist stärker als der Hass. Als Susanne einige Jahre später von den Bewohnern ihres Heimatdorfs zur Rückkehr gezwungen wird, bleibt Sebastian zurück, da er dort nicht geduldet wird. Leidtragende sind die Kinder, die nun zwischen den Dörfern des Vaters und der Mutter hin und herwandern müssen, um beide Elternteile zu sehen. Eines Nachts verirren sie sich in einem Schneesturm und erinnern sich an die Legende des Bergkristalls, der der Sage nach Liebende wieder zusammenführt. Die Kinder machen sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Stein, voller Hoffnung, dass er ihre getrennte Familie wieder vereint...

Bonusmaterial

Nicht verwendete Szenen Making-Of Das Geheimnis der Bergkristalls Informationen zu Cast & Crew inklusive Interviews


Produktinformation

  • Hersteller: Concorde
  • EAN: 4010324022356
  • Best.Nr.: 15133855
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 2. November 2005
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 89 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.10.2004

Die Natur spielt mit
Buchmesse-Forum: Vilsmaiers "Bergkristall"-Verfilmung

Manche Dreharbeiten sind so spannend, daß man sie nie vergißt. Wenn die Lawinen zu Tal donnern und das österreichische Bundesheer dem Filmteam die Wege durch den Schnee freifräsen muß, dann prägt sich das Abenteuer von Konrad und Sanna, also ein Stück Weltliteratur, wohl vor allem den beiden Jungdarstellern nachhaltig ein. François Göske und Josefina Vilsmaier sind bei minus 17 Grad tapfer in den Spuren Adalbert Stifters durch den Schnee des Montafon und über den Firn des Mölltalgletschers gestiefelt: zwei Hauptdarsteller, die in der elementaren Kulisse der Vorarlberger und Kärntner Alpen ihre Meisterin fanden.

"Die Natur spielt mit", mußte auch Joseph Vilsmaier zugeben, als er jetzt an der Seite seines Produzenten Markus Zimmer im Forum Film und TV der Buchmesse einen "modernen Heimatfilm" präsentierte. Der bayerische Regisseur, der schon 1988 mit "Herbstmilch" und 1995 mit "Schlafes Bruder" seine Vorliebe fürs Rustikale erfolgreich auf die Leinwand gebannt hatte, will nun beweisen, daß er auch die klassische Literatur des 19. Jahrhunderts für die ganze …

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Nach "Schlafes Bruder" entführt uns Joseph Vilsmaier erneut in die faszinierende Welt der Alpen. Mit "Bergkristall" verfilmt der bayerische Regisseur eine Novelle von Adalbert Stifter: Die ewig gültige Geschichte eines Liebespaars aus zwei verfeindeten Dörfern.

Dieser Fehde zum Trotz geben sich der Schuster Sebastian aus Gschaid und die Färberstochter Susanne aus Millsdorf das Ja-Wort. Doch Jahre später muss Susanne unter dem Druck der Dorfbewohner nach Millsdorf zurückkehren.

Leidtragende sind die Kinder, die nun zwischen Vater und Mutter hin- und herpendeln. Bei einer dieser Wanderungen geraten der 13-jährige Konrad und seine Schwester Sanna in ein Unwetter. Im Schneesturm entsinnen sie sich der Legende um den sagenumwobenen Bergkristall, mit dessen Hilfe sie ihre Eltern wieder zusammenbringen wollen.

Altbewährtes Familiendrama

Um Liebe und Verrat, Freiheit und Familie, Eifersucht und Hass geht es in diesem bildgewaltigen Mix aus modernem Heimatfilm, anrührendem Familiendrama und beschaulicher Weihnachtsgeschichte, bei der sich Vilsmaier wieder voll auf sein bewährtes Team um Ehefrau Dana Vavrova, Töchterchen Josephina und "Comedian Harmonist" Max Tidof verlassen kann.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Adalbert Stifter, geb. 1805 in Oberplan/Böhmerwald), war der Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers. Nach der Gymnasiumszeit im Benediktinerstift Kremsmünster studierte er ab 1826 die Rechte in Wien, ohne aber eine Schlußprüfung zu absolvieren. In den 1830er Jahren bewarb er sich mehrmals erfolglos um Anstellungen als Lehrer und verdiente dann seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer. Nachdem ihm 1840 die Veröffentlichung der Erzählungen 'Der Condor' und 'Feldblumen' erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück, wurde zum Schulrat ernannt, 1853 von der "Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst und historischen Denkmale" zum Konservator für Oberösterreich bestellt.
1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, durch lästige Verwaltungsarbeit und finanzielle Bedrängnis verbittert, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er 1868 in Linz.

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