Ben ist ein hochintelligenter und hypersensitiver Außenseiter, der
sich aus der realen Welt gerne in die des Online-Spiels Archlord
flüchtet. Nur dort ist er ein Held und hat eine tolle Freundin. In
der Schule ist er passives Mobbing-Opfer, das sich weder seiner für
ihn kämpfenden Mutter noch wohlwollenden Lehrern öffnet. Ein
weiteres Zusammentreffen mit den beiden Hauptquälgeistern bringt
ihn zu dem Entschluss, seinem Leben ein Ende zu setzen: Game Over.
In diesem Augenblick tritt Scarlite leibhaftig an seine Seite. Der
belgische Schriftsteller Nic Balthazar legt mit der Verfilmung
seines eigenen Jugendbuches "Nichts war alles, was er
sagte" ein reifes Regiedebüt über Toleranz und Intoleranz hin.
In seinem bewegendem Teenager-Drama betrachtet er seinen
Problemprotagonisten - perfekt besetzt mit Greg Timmermans - mit
großer Zärtlichkeit statt Mitleid und schafft somit einen
unsentimentalen und grundehrlichen Film über die Schwierigkeiten
des Erwachsenwerdens. Nicht wirklich ein Fall für die Charts, aber
eine lohnenswerte Anschaffung.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Bonusmaterial
Making of, Interviews, Alternative Szenen, "Die Weltpremiere beim Filmfest Montreal, Teaser, Fotogalerie, Texte zum Film, Trailer
Der hochintelligente und hypersensitive Außenseiter Ben (Greg Timmermans) verzichtet auf verbale Kommunikation, strukturiert den Alltag nach seltsamen Regeln und Ritualen, angefangen vom Waschen, Anziehen bis zum Essen oder das Haus verlassen. Selbst die fürsorgliche Mutter, die wie eine Löwin für ihn kämpft, kann die Abkapselung nicht aufbrechen.
Ben ist nur im Online-Spiel "Archlord" ein toller Held, der sich in der Wirklichkeit nicht wehrt und dem Mobbing der Mitschüler ausgesetzt ist. Er öffnet sich weder seiner Mutter noch wohlwollenden Lehrern. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite (Laura Verlinden) meistert er alle Herausforderungen, denen er im wahren Leben nicht im mindesten gewachsen ist. Doch dann begegnet er ihr in der Realität.
Selbst verfilmt
Der belgische Schriftsteller Nic Balthazar legt mit der Verfilmung seines eigenen Jugendbuches "Nichts war alles, was er sagte" ein reifes Regiedebüt über Toleranz und Intoleranz hin. In seinem bewegenden Teenager-Drama betrachtet er seinen Problemprotagonisten mit großer Zärtlichkeit statt Mitleid.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Nic Balthazar, geboren 1964 in Gent, Belgien, trat als Nachwuchsschauspieler in Kindermusicals am Broadway auf. Danach studierte er Literatur- und Theaterwissenschaften in Gent und wurde bereits mit 21 Jahren Theaterkritiker. Er arbeitete für die Tageszeitung »De Morgen« und für verschiedene Radiosender.