Am 20. November 2008 ist der 150. Geburtstag von Selma Lagerlöf zu
feiern und am 16. März 2010 jährt sich ihr 70. Todestag. Diese
Gedenktage sind Anlass, das Werk der berühmten Nobelpreisträgerin
neu aufzubereiten. Den Auftakt bildet dieser Band mit
"Geschichten von Trollen und Menschen" aus dem großen
erzählerischen Oeuvre der Autorin, die in unnachahmlicher Weise die
schicksalsmächtige Verbindung zwischen den Menschen, der Natur und
der in ihr lebenden Wesen zu ergründen weiß.
"Beste Märchenkunst von 1913 jenseits all der Gespenster- und Harrypotterei von Joanne Rowling und Cornelia Funke." Die Zeit 13.12.2007
»Beste Märchenkunst von 1913 - jenseits all der Gespenster- und Harrypotterei von Joanne Rowling und Cornelia Funke.« Die Zeit 13.12.2007
Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf (1858-1940) wurde in der schwedischen Provinz Värmland geboren. Nach ihrem Studium in Stockholm trat sie ihre erste Stelle als Lehrerin in der Hafenstadt Landskrona im Süden des Landes an. Zu dieser Zeit verfasste sie ihren ersten Roman, "Gösta Berling". Als 1895 die zweite Auflage des Buchs erschien, konnte sie die Lehrtätigkeit aufgeben und sich ganz dem Schreiben widmen. Dank eines Reisestipendiums des Königs und der Schwedischen Akademie lernte sie Europa kennen und reiste bis nach Ägypten und Israel. Zu den wichtigsten Auszeichnungen ihres Lebens gehören die Aufnahme als erstes weibliches Mitglied in die Schwedische Akademie im Jahr 1914 und der Literatur-Nobelpreis, den sie 1909 als erste Frau erhielt. Das Preisgeld ermöglichte es Lagerlöf, den Gutshof Mårbacka zurückzukaufen ihre Eltern hatten das Anwesen wegen hoher Verschuldung aufgeben müssen. Nach dem Umzug auf das Landgut widmete sie sich neben dem Schreiben vor allem der Landwirtschaft und ihrer kleinen Fabrik, in der sie Hafermehl produzierte
Leseprobe zu "Geschichten von Trollen und Menschen"