Winterbucht - Wahl, Mats

Mats Wahl 

Winterbucht

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1996

Übersetzer: Dörries, Maike
Broschiertes Buch
 
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Winterbucht

Ein großer, mitreißender Roman über Freundschaft, Sehnsucht, Liebe, Orientierung. Atemlos, direkt und expressiv erzählt.

John-John träumt von Luxus, von schönen, reichen Mädchen, von einem Leben, wie er es auf der anderen Seite der Winterbucht beobachtet. Denn dort wohnen die Reichen. Auch sein Freund Fighter träumt von einem anderen Leben, von Geld und Unabhängigkeit. Und weil John-John und Fighter nicht nur Träumer, sondern auch "knallhart" sind, verschaffen sie sich ab und zu ein bisschen Geld. Diebstahl, kleine Einbrüche - Aber in diesem Sommer werden die Freunde sich fremd. John-John besucht eine Schauspielschule. Und verliebt sich in Elisabeth, ein Mädchen von der anderen Seite der Winterbucht. Fighter, der eine Ausbildung zum Schlachter beginnt, schließt sich den Werwölfen an, einer Bande Rechtsradikaler. Die Freundschaft zu John-John scheint zu zerbrechen. Ein großer, mitreißender Roman über Freundschaft, Sehnsucht, Liebe, Orientierung, "wild wie die Adoleszenz selbst, atemlos, direkt und expressiv erzählt." Aus der Jury-Begründung zum Deutschen Jugendliteraturpreis


Produktinformation

  • Verlag: Beltz
  • 2010
  • Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Nachdr. 2010. 303 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Gulliver Taschenbücher Bd.790
  • Best.Nr. des Verlages: 78790
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 128mm x 23mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783407787903
  • ISBN-10: 3407787901
  • Best.Nr.: 07562530
"Mats Wahl ist kein Freund prosaischer Unschärfen. Wenn er über die Existenzkrisen Jugendlicher schreibt, über pubertäre Lust, Freundschaft, Liebe, über Sehnsucht, über Gewalt und Hass, dann wirkt nichts konstruiert. Melancholische Erinnerungen an der Kindheit unschuldige Spiele gibt es bei den neuen skandinavischen Realisten des Jugendbuches - wie Mats Wahl, Peter Pohl, Klaus Hagerup und Tor Fretheim - ebenso wenig wie Schwarzweißmalerei." (DIE ZEIT)<br/><br/>"In diesem Buch steckt alles, was lesesüchtig macht: Gewalt und Erotik, Angst und Leidenschaft, Sehnsucht und Lebensgefahr, und am Ende sogar ein sandsackgroßer Funken Hoffnung." (Eselsohr)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.02.1995

Freundschaft, Sehnsucht und Liebe
Jugend in Stockholm

Mats Wahl versteht als Psychologe und Pädagoge etwas von den Schwierigkeiten Heranwachsender. In "Der lange Weg auf ebener Erde" versuchte sein Held Jakob beim Marathon-Training mit seinen Problemen allein fertig zu werden. Auch der neue Roman "Winterbucht" spielt in Stockholm und der Erzähler John-John, ein Amateurboxer, ist ebenso alt wie der sechzehnjährige Jakob. Aus zerbrochenen Familien stammen sie beide. Doch John-John ist zusätzlich belastet, weil sein abwesender Vater ein Farbiger ist und der verhaßte neue Lebensgefährte der Mutter bereits mehrfach vorbestraft.

Durch seinen Freund Fighter gerät auch John-John in kriminelle Machenschaften. Ausgerechnet in das Elternhaus von Elisabeth, seiner großen Liebe, brechen die beiden Freunde ein. John-John, dem es gelungen ist, in eine Schauspiel-Schule aufgenommen zu werden, möchte heraus aus den üblen Verstrickungen, in die Fighter ihn gerissen hat. Die andere Seite der Winterbucht, wo die Reichen - und Elisabeth - wohnen, betrachtet er sehnsüchtig, obwohl er entdeckt hat, daß auch dort betrogen wird.

Mats Wahl läßt …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.08.2006

Band 47
Achterbahn der Gefühle
Mats Wahl: „Winterbucht”
Es ist Sommer, der Wind rauscht im Schilf und in den Segeln der Schiffe und alles könnte ganz einfach sein. Wenn John-John und sein Freund Fighter nur ein Boot hätten. Wenn sie irgendwie ans andere Ufer der Winterbucht gelangen und eines der hübschen, reichen Mädchen am Strand auf sich aufmerksam machen könnten. Wenn die Welt nicht so ungerecht wäre und den einen alles und den anderen nichts als einen Haufen Ärger schenken würde. Was also tun, oh Brüder und Schwestern? Ein Boot klauen, das wäre ein Anfang. Ans andere Ufer paddeln und nebenbei ein kleines Mädchen vor dem Ertrinken retten - eine gute Fortsetzung. Sich in dessen wunderschöne große Schwester verlieben - noch besser. Und anschließend bei den reichen Eltern einbrechen, um das Gefälle zwischen Arm und Reich etwas zu verringern - nun gut, das müsste man wohl missbilligend in Kauf nehmen.
Mats Wahls Jugendroman „Winterbucht” ist ein Phänomen. Selten gelingt es einem Autor, so viele unterschiedliche Themen in einem einzigen Werk anzuschneiden, ohne dass es überkonstruiert wirkt. Dies ist …

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"Mats Wahl ist kein Freund prosaischer Unschärfen. Wenn er über die Existenzkrisen Jugendlicher schreibt, über pubertäre Lust, Freundschaft, Liebe, über Sehnsucht, über Gewalt und Hass, dann wirkt nichts konstruiert. Melancholische Erinnerungen an der Kindheit unschuldige Spiele gibt es bei den neuen skandinavischen Realisten des Jugendbuches - wie Mats Wahl, Peter Pohl, Klaus Hagerup und Tor Fretheim - ebenso wenig wie Schwarzweißmalerei." DIE ZEIT<br/><br/>"Spannung entsteht aus der Konfrontation mit den extrem unterschiedlichen Lebenswelten, in die es John-John verschlägt. Und noch etwas fesselt: der Kunstgriff, mit dem der Autor jenes wundersame Pflänzchen Hoffnung gedeihen lässt, das man Liebe nennen kann oder auch Poesie." DIE ZEIT

»Wild wie die Adoleszenz selbst, atemlos, direkt und expressiv erzählt.« Aus der Jurybegründung zum Deutschen Jugendliteraturpreis "Mats Wahl ist kein Freund prosaischer Unschärfen. Wenn er über die Existenzkrisen Jugendlicher schreibt, über pubertäre Lust, Freundschaft, Liebe, über Sehnsucht, über Gewalt und Hass, dann wirkt nichts konstruiert. Melancholische Erinnerungen an der Kindheit unschuldige Spiele gibt es bei den neuen skandinavischen Realisten des Jugendbuches - wie Mats Wahl, Peter Pohl, Klaus Hagerup und Tor Fretheim - ebenso wenig wie Schwarzweißmalerei." DIE ZEIT "Spannung entsteht aus der Konfrontation mit den extrem unterschiedlichen Lebenswelten, in die es John-John verschlägt. Und noch etwas fesselt: der Kunstgriff, mit dem der Autor jenes wundersame Pflänzchen Hoffnung gedeihen lässt, das man Liebe nennen kann oder auch Poesie." DIE ZEIT "In diesem Buch steckt alles, was lesesüchtig macht: Gewalt und Erotik, Angst und Leidenschaft, Sehnsucht und Lebensgefahr, und am Ende sogar ein sandsackgroßer Funken Hoffnung." Eselsohr

»Wild wie die Adoleszenz selbst, atemlos, direkt und expressiv erzählt.« Aus der Jurybegründung zum Deutschen Jugendliteraturpreis "Mats Wahl ist kein Freund prosaischer Unschärfen. Wenn er über die Existenzkrisen Jugendlicher schreibt, über pubertäre Lust, Freundschaft, Liebe, über Sehnsucht, über Gewalt und Hass, dann wirkt nichts konstruiert. Melancholische Erinnerungen an der Kindheit unschuldige Spiele gibt es bei den neuen skandinavischen Realisten des Jugendbuches - wie Mats Wahl, Peter Pohl, Klaus Hagerup und Tor Fretheim - ebenso wenig wie Schwarzweißmalerei." DIE ZEIT "Spannung entsteht aus der Konfrontation mit den extrem unterschiedlichen Lebenswelten, in die es John-John verschlägt. Und noch etwas fesselt: der Kunstgriff, mit dem der Autor jenes wundersame Pflänzchen Hoffnung gedeihen lässt, das man Liebe nennen kann oder auch Poesie." DIE ZEIT "In diesem Buch steckt alles, was lesesüchtig macht: Gewalt und Erotik, Angst und Leidenschaft, Sehnsucht und Lebensgefahr, und am Ende sogar ein sandsackgroßer Funken Hoffnung." Eselsohr
Mats Wahl, geboren 1945, hat lange in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Seit 1988 schreibt er Romane für Jugendliche. Sein Werk, das in Deutschland inzwischen viele begeisterte Leser hat, umfasst neben historischen Romanen Jugendromane, aber auch Sachbücher, Drehbücher und Theaterstücke. Mats Wahl wurde unter anderem mit der Nils-Holgersson-Plakette, dem Janusz-Korczak-Preis und 1996 für seinen Roman Winterbucht 1996 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Kundenbewertungen zu "Winterbucht" von "Mats Wahl"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** sehr gut)
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(1)
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(1)
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Bewertung von Martina aus Freiburg am 03.01.2012 ***** sehr gut
schön geschriebenes Buch
sehr fesselnd
würde es wieder kaufen :)

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Bewertung von SOPHIE aus Bad Berka am 08.08.2010 ***** weniger gut
John-John: ein Teenie der sich mit ausnahmslos allen Problemen des Heranwachsens herumschlagen muss. Nicht nur, dass er in einer Familie mit brutalem Stiefvater, der seine Schwester missbraucht, aufwächst; ein dunkelhäutiger Schwede ist seine langjährige Freundschaft zu Fighter zu zerbersten droht, da dieser mit einer rechtsradikalen Gruppierung namens "Werwölfe" liebäugelt - NEIN, von nun an schlägt sein Herz auch noch für die schöne (und nicht gerade arme) Elisabeth, von der anderen Seite der Winterbucht. John-John selbst muss jeden Groschen in der Hand zweimal umdrehen und auch mit dem Gesetz gerät ab und an in Konflikt. Mit dem Besuch der Schauspielschule scheint also nun ein Lichtblick ins Dunkle zu fallen, doch ob er es schafft, sein Leben wieder in Ordnung zu bringen, lest ihr am besten selbst in "Winterbucht" vom schwedischen Schriftsteller Mats Wahl.
Dass ich mir beim ersten Lesen wahrhaftig an den Kopf gefasst habe, sagt eigentlich schon alles zum ersten Eindruck. Probleme beim Heranwachsen von Jugendlichen sind wir ja in Adoleszenzliteratur gewohnt, doch in "Winterbucht" reiht sich wahrhaftig ein Problem ans nächste. Meiner Meinung nach geht aufgrunddessen der Hang zur Realität verloren, und da der Roman Gerüchten zufolge auf einer "wahren Geschichte" beruhen soll stellt sich die Galubwürdigkeit der gesamten Erzählung in Frage. Trotzdem kommt man nicht umhin, immer und immer weiter zu lesen. So kreativ wie sich John-John immerwieder aus seinem reichlich misslungenem Leben hinauszieht, um sämtlichen Strafen zu entgehen, ist die Spannung einfach garantiert. Jedoch lässt Mats Wahls Erzählweise zu Wünschen übrig. Einige nennen direkt und atemlos - mir fällt dazu leider nur schlicht und primitiv ein.

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Bewertung von corey am 26.05.2004 ***** ausgezeichnet
Winterbucht ist ein sehr gutes Buch über Jugendliche. Der Roman fesselt einen dass man garnicht mehr davon abkommt und am Ende ist man traurig dass es schon zu Ende ist aber es gibt ja Nachfolger....Dieses Buch ist jeden Cent wert!

5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Daniela aus Bremen am 09.10.2001 ***** ausgezeichnet
Winterbucht ist ein wunderschön geschriebener Roman über Liebe, Freundschaft und Sehnsucht nach einem besseren Leben sowie dem Versuch Jugendlicher der Orientierung in ihrer abgeschiedenen Welt. Lesenswert!

3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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