Lucas - Brooks, Kevin

Kevin Brooks 

Lucas

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2006, Kategorie Preis der Jugendjury und mit dem Buxtehuder Bullen 2006. Nominiert für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2006, den Guardian Ch

Übersetzer: Gutschhahn, Uwe-Michael
Broschiertes Buch
 
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Lucas

Eine Geschichte über Liebe und Hass - und alles, was dazwischen liegt. Im Rückblick schreibt Caitlin die Geschichte des letzten Sommers auf - des Sommers, in dem Lucas auf ihre Insel kam und in dem die Welt ihrer Kindheit zerbrach. Während sie selbst vom ersten Moment an fasziniert ist von jenem Fremden, der schön ist und geheimnisvoll, von nirgendwoher zu kommen scheint und sich jeder Einordnung entzieht, reagieren die meisten Inselbewohner misstrauisch und vorurteilsvoll. Caitlin freundet sich mit Lucas an und beginnt sich sogar in ihn zu verlieben. Zugleich muss sie miterleben, wie ihm die Erwachsenen alle krummen Dinger in die Schuhe schieben wollen, die in der Gegend passieren, und wie die tonangebende Jugendclique ihn verspottet und verfolgt. Auch Caitlin selbst zieht nun Hass auf sich und gerät in Gefahr. Und es kommt immer schlimmer: Eben noch galt Lucas schlicht als unerwünschter Herumtreiber, dann unterstellt man ihm, er habe ein kleines Mädchen belästigt, das er in Wirklichkeit vorm Ertrinken gerettet hat. Als auf der Insel eine junge Frau ermordet in den Dünen gefunden wird, ist für Caitlin erschütternd klar, was passieren wird. Hat sie eine Chance, Lucas vor der gnadenlosen Hetzjagd zu schützen, die nun beginnt? Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2006 (Jugendjury) Nominiert für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis Auf der Empfehlungsliste der Besten 7 (Deutschlandfunk/Focus) im Juni 2005 Eule des Monats Juli 2005, verliehen vom Bulletin für Kinder- und Jugendliteratur


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2007
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 447 S.
  • Seitenzahl: 448
  • dtv Taschenbücher Bd.70913
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 138mm x 32mm
  • Gewicht: 482g
  • ISBN-13: 9783423709132
  • ISBN-10: 3423709138
  • Best.Nr.: 12885224
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.07.2005

Heute wütend, morgen traurig
Wie man eine Geschichte weint: "Lucas" von Kevin Brooks

Wütend und traurig zu sein, ist das Vorrecht derer, die sich auf dem richtigen Weg befinden. Und dabei um ihre Mission wissen. Deshalb ist der Doppelschlag eine häufig gebrauchte Waffe von Lokalpolitikern, Kirchentagsrednern und Sozialarbeitern. Wären die Gefühle in ihren extremsten Amplituden doch für Heranwachsende reserviert. Würde niemand sonst wütend und traurig zugleich sein, man könnte damit zurechtkommen wie mit anderen Ausschlägen der Pubertät.

Vielleicht würde man sogar so souverän reagieren wie Caitlins Vater, ein Autor von Jugendbüchern, der viel raucht und beständig Whiskey trinkt, und der nach dem Tod seiner Frau, den er meint, verursacht zu haben, melancholisch geworden ist: grundtraurig und nur noch ganz selten richtig wütend. Am Ende dieses fulminanten Romans, auf dessen vierhundertfünfzig Seiten alle erdenklichen Spielarten der Wut und Traurigkeit einer Fünfzehnjährigen durchdekliniert werden, setzt er sich auf das Bett seiner Tochter, und erklärt ihr, was es auf sich hat mit der Trauer und dem Schmerz, ihrer Überwindung und …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als "Lesevergnügen bis zur letzten Seite" feiert Rezensent Andreas Obst diesen "fulminanten" Jugendroman. Im Zentrum stehen seinen Informationen zufolge die fünfzehnjährige Caitlin und der sechzehnjährige Lucas. Caitlin hat ihre Mutter verloren, und lebt mit ihrem Vater auf einer Insel, auf der eines Tages wie "aus dem Nirgendwo" Lucas auftaucht. Dieser Junge, in den sich Caitlin verliebt, erregt bei den Menschen extreme Gefühle und von solchen Gefühlen handelt, wie der ausgesprochen Anteil nehmenden Beschreibung des Rezensenten zu entnehmen ist, dieser Roman. Es geht um Gefühle wie Trauer, Liebe, Hass und Wut. Obsts Schilderungen klingen, als habe ihn die Lektüre nicht nur gefesselt, sondern als sei er tief versunken in die "wütenden und traurigen" Seelenwelten der beiden Protagonisten. Der einzige Einwand, den er gegen diesen intensiven Roman vorzubringen hat, ist, dass auch "jede Banalität wie ein Glaubenssatz" daherkommt. Aber weil Kevin Brooks aus seiner Sicht nicht nur "leichthändig" erzählen kann, sondern selbst die Klischees mit Virtuosität und Eleganz aufzuwirbeln weiß, kann der Rezensent beim Lesen sogar schnell vergessen, dass sich der Aufbau dieses Romans eigentlich "dem Strukturbaukasten" verdankt.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Brooks kann Thriller- und Krimiplots schreiben wie der Teufel [...].« Christine Lötscher, SIJKM Schweiz 26.10.2010

»Eine Stimme und eine Geschichte, die unter die Haut geht.«
Bücherbär 26.06.2008
Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans ›Martyn Pig‹ ist er freier Schriftsteller.

Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Buxtehuder Bullen. Für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurde er innerhalb von fünf Jahren vier Mal nominiert und hat den begehrten Preis auch schon zwei Mal erhalten - 2006 für ›Lucas‹ und 2009 für ›The Road of the Dead‹.

Kundenbewertungen zu "Lucas" von "Kevin Brooks"

22 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Anna-Nellie13 aus Krefeld am 14.06.2011 ***** sehr gut
In dem Buch "Lucas" von Kevin Brooks gehts es um Lucas, der neu auf eine Insel kommt.
Lucas ist anders als alle anderen: Er hat keine Eltern, er weiß nicht genau wo er herkommt und er hat keinen festen Wohnsitz. Lucas ernährt sich von Fischen und Krebsen, die er den Tag über fängt und er schläft inmitten der Natur.
Doch die Einwohner der Insel sind skeptisch und obwohl Lucas ihnen garnichts getan hat, hassen sie ihn von Anfang an, ausser Caitlin die das Buch aus ihrer Sicht erzählt. Sie lernt Lucas als einen schüchternen Jungen kennen, der eigentlich sehr viel Ahnung vom Leben hat, denn er lebt seit einiger Zeit in der Natur allein.
Doch die anderen sehen das nicht so: Alles was auf der Insel passiert, egal was, ist Lucas schuld: Angie, eine Freundin von Caitlins Bruder wird am Strand fast komplett zerschnitten und Lucas will sie retten, doch er soll sie plötzlich fast umgebracht haben. Dann rettet Lucas einem Mädchen das Leben, als diese in eine Strömung im Meer gerät und fast ertrinkt, doch die Eltern des Mädchens stellen es so dar, als hätte er versucht sie zu vergewaltigen.
Irgendwann reicht es den Einwohnern dann und sie fangen eine spannende Hetzjagd auf Lucas an. Letztendlich wird er zu Tode gehetzt, denn er selbst lässt sich, weil er keinen Ausweg mehr weiß, von dem Moor in die Tiefe ziehen.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es kein Happy-End hat. Es hat mir gezeigt, dass man nicht immer vor Menschen, die ienm fremd sind, Vorurteile haben soll. Ich würde es jedem weiterempfehlen, der Fantasie-Romane mag, aber auch mal Lust auf einen etwas anderen Fantasie-Roman hat.

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Bewertung von Thiresha J. aus Krefeld am 02.05.2011 ***** ausgezeichnet
Der Roman "Lucas" von Kevin Brooks handelt von den Protagonisten Lucas und Cait. Anhand eines Jugendlichen, der von Ort zu Ort zieht und sich seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs verdient, zeigt der Roman, wie auf Grund von Angst vor dem Unbekannten Vorurteile entstehen, die von Aggressionen bis zu Hass Führen. Rückblicklich erzählt die 16- jährige Cait, die Zeit, die sie mit Lucas verbrachte. Sie freunden sich an und Cait verliebt sich sogar in ihn. Bei der Regatta rettet Lucas ein Mädchen vor dem ertrinken, während die Bewohner ihm vorwerfen es belästigt zu haben. Als Angel mit Schnittwunden entdeckt wird, wird Lucas fälschlicher Weise für den Täter gehalten. Schließlich begeht Lucas durch eine Hetzjagd im Watt Selbstmord.
Mir hat das Buch sehr gefallen, da der Roman den Lesern eine Wichtige Aussage vermittelt.
Daher empfehle ich das Buch jedem weiter.

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Bewertung von Phuong Anh H. aus Krefeld am 25.10.2010 ***** sehr gut
In dem 2003 von Kevin Brooks geschriebenen Jugendroman "Lucas" geht es um die langsam erwachsen werdende Caitlin MacCann, auch Cait gennant, und wie sie das Leben auf ihrer Heimatinsel Hale wahrnimmt. Plötzlich kommt ein 16 jähriger Junge namens Lucas auf die Insel, ohne Eltern, ohne Unterkunft und vor allem ohne einen richtigen Grund. Cait lernt ihn langsam kennen und ist fasziniert von seiner Art, die Dinge zu sehen und ist neugierig auf seine Persönlichkeit. Diese Fremdheit löst bei den anderen Inselbewohnern allerdings großes Misstrauen, Angst und sogar Hass aus. Besonders Jamie Tait, ein berühmter, reicher und beliebter Oxford Student und englischer Schwimm Champion, und seine Clique aus Jugendlichen, die denken, es sei erwachsen einfach zu tun was man will, versuchen Lucas loszuwerden. So wird dieser wie selbstverständlich zweier Vergewaltigungen beschuldigt, was zu einer Verfolgungsjagd und letztendlich zu Lucas' Selbstmord führt.
Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, da es nie witzig sondern immer nur trist und deprimierend geschrieben war. Man hatte das Gefühl, das die Insel Hale ein schlechter Ort mit verständnislosen Menschen sei, die nicht offen für neues sind. Ich würde das Buch vor allen Dingen keinen depressiven Leuten empfehlen, da sie sonst noch trauriger werden.

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Bewertung von Aliya aus Leipzig am 18.08.2010 ***** ausgezeichnet
"es war mein Vater der die Idee hatte, ich solte über Lucas Angel und alles andere, was im letzen Sommer passiert ist,schreiben" Caitlin McCann weint sich die Erinnerungen an den letzen Sommer aufs Papier .
In diesen Sommer traf sie den geheimnissvollen Fremden mit dem Engelsgesicht. Lucas suf ihrer Heimatinsel Hale. Seine Art zu laufen als würde er der Luft Geheimnisse zuflüstern und der Blick seiner blauen Augen Fazinierte sie von Anfang an. Doch dieInselbewohner sehen ihn mit anderen Augen an .Sie sehen in ihn den Vebrecher, sie sagen er ist ein Parasit der schleunigst entfernt werden muss. Jugentliche werfen steine nach ihm. Erwachsene sagen er ist ein dreckiger Zigeuner ein Landschleicher der unbedingt von der Insel wegmuss,Caits nimmt ihn in schutz ,doch als eine junge Frau ermordet aufgefunden wird stirbt die Hoffnung das er von den Inselbewohnern akzeptiert .Denn alle Finger zeigen auf Lucas wird sie ihn vor der Hetzjagd schützen können?
ein Buch über die Folgen der Toleranzlosigkeit der Menschen . Sehr spannend und fesselnd geschrieben . Empfehle ich jeden der an die liebe vom ersten Blick glaubt.

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Bewertung von grille aus Gerolstein am 06.08.2010 ***** ausgezeichnet
Cait lebt auf einer Insel bei England, und versucht ihr Leben so gut es geht zu meistern. Ihr fällt direkt auf, dass Lucas nicht von der Insel kommt. Ganz in grün gekleidet geht er über den Damm, und lässt Caits Herz höher schlagen. Doch sobald die Leute auf der Insel von ihm hören, wird er misstrauisch beäugt und als dreckiger Zigeuner beschimpft. Cait allerdings merkt, dass er anders ist, und trifft sich mit ihm. Sie erfährt nicht viel vom geheimnisvollen Lucas, aber genug, um zu wissen, dass er nichts böses im Sinn hat. Lucas erklärt ihr, dass Jamie Tait, der Anführer einer Clique auf der Insel, ihn von der Insel jagen möchte, da er ihm unheimlich ist. Zuerst versteht Cait nicht was er damit meint, doch es wird ihr schnell bewusst. Als bei einer Regatta ein kleines Mädchen aus dem Boot fällt, droht zu ertrinken, und alle zu geschockt sind, um ihr zu helfen, rettet Lucas sie. Doch als er ihr den Bikini zurechtzupft, damit sie nicht vor allen Leuten halb nackt dasteht, wird er von ihrer Mutter als Perverser beschimpft, und niemand will gesehen haben, dass er dem Mädchen das Leben gerettet hat. Cait versucht ihn zu verteidigen, doch sie sind alle blind vor Hass, und wollen Rache. Lucas möchte auch nicht lange auf der Insel bleiben, hat aber Cait versprochen bis zum Dorffest zu bleiben, und sich dann von ihr zu verabschieden. Jamie Taits Clique lauert Lucas auf, versucht ihn zu verprügeln, und auch Cait ist kurz davor vergewaltigt zu werden, doch Lucas lässt dies nicht zu und erteilt ihnen eine Lektion. Das stärkt ihren Hass auf ihn nur noch mehr, und als am Tag vom Dorffest ein junges Mädchen total zerschnitten im Bunker aufgefunden wird, und das auch Lucas angehangen wird, beginnt eine grausame Jagd.
Das Buch ist etwas ganz besonderes. Es ist sehr spannend, und die Geschichte ist sehr dramatisch. In dem Buch stecken viele Weisheiten, die der Wahrheit entsprechen, und die einen sehr berühren. In dem Buch erlebt man eine Vielzahl an Gefühlen. Man ist z.B. wütend wegen der Ungerechtigkeit, traurig wegen den Schuldgefühlen und entsetzt wegen der Brutalität.

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Bewertung von Chioma aus Krefeld am 09.06.2010 ***** gut
In dem 2003 von Kevin Brooks geschriebenen Jugendroman "Lucas" geht es um die langsam erwachsen werdende Caitlin MacCann, auch Cait gennant, und wie sie das Leben auf ihrer Heimatinsel Hale wahrnimmt. Plötzlich kommt ein 16 jähriger Junge namens Lucas auf die Insel, ohne Eltern, ohne Unterkunft und vor allem ohne einen richtigen Grund. Cait lernt ihn langsam kennen und ist fasziniert von seiner Art, die Dinge zu sehen und ist neugierig auf seine Persönlichkeit. Diese Fremdheit löst bei den anderen Inselbewohnern allerdings großes Misstrauen, Angst und sogar Hass aus. Besonders Jamie Tait, ein berühmter, reicher und beliebter Oxford Student und englischer Schwimm Champion, und seine Clique aus Jugendlichen, die denken, es sei erwachsen einfach zu tun was man will, versuchen Lucas loszuwerden. So wird dieser wie selbstverständlich zweier Vergewaltigungen beschuldigt, was zu einer Verfolgungsjagd und letztendlich zu Lucas' Selbstmord führt.
Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, da es nie witzig sondern immer nur trist und deprimierend geschrieben war. Man hatte das Gefühl, das die Insel Hale ein schlechter Ort mit verständnislosen Menschen sei, die nicht offen für neues sind. Ich würde das Buch vor allen Dingen keinen depressiven Leuten empfehlen, da sie sonst noch trauriger werden.

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Bewertung von KatrinR aus Krefeld am 29.05.2010 ***** ausgezeichnet
Der Jugendroman 'Lucas' handelt von dem Fremdenhass, von den Problemen Jugendlicher und der Verarbeitung von Trauer.
Das auf der kleinen Insel Hale lebende Mädchen Caitlin erzählt vom vergangen Sommer, als sie Lucas kennen lernte. Lucas ist ein Junge, der von Insel zu Insel reist und dann alleine in einer selbst gebauten Hütte abseits des Dorfes lebt. Doch aufgrund seines Aussehens und seiner Lebensweise wird er nicht gut aufgenommen, auch nicht auf der Insel Hale. Die Bürger entwickeln eine Abneigung gegen den Fremden. Nur Caitlin lernt ihn kennen und fängt an, ihn zu lieben. Zu Caitlin hat Lucas Vertrauen. Jedoch schieben ihm die Bewohner der Insel die Schuld von allem Schlechten in die Schuhe und auch die Clique wettert gegen ihn. Am Ende sucht sogar die Polizei nach ihm und auch Cait kann ihn nicht mehr unterstützen. So läuft er anschließend ins Watt und wird dort in die Tiefen des Meeres gezogen.
Mir hat das Buch gefallen, da in der Geschichte sowohl Liebe als auch Hass eine große Rolle spielen. Das Buch ist spannend geschrieben und sehr außergewöhnlich. Man kann sich gut in die Handlung hineinfühlen und bemerkt, dass Menschen nicht immer gerecht handeln. Es kommen einige sehr schöne Stellen vor, in denen man die Liebe zwischen Cait und Lucas bemerkt. Oft werden auch Caitlins Gedanken geschildert, man kann diese sehr gut nachempfinden. Jedoch kommen auch einige grausame Stellen vor, die von Bedrohungen und Kämpfe handeln.
Ich würde das Buch an alle weiterempfehlen, die geheimnisvolle Romane gerne lesen. Jedoch sollte man sich sowohl auf Neues als auch auf ein trauriges Ende einlassen können.

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Bewertung von Caro aus Gerolstein am 26.05.2010 ***** sehr gut
In dem Buch geht es darum, dass Caitlin darüber schriebt, wie letzten Sommer ein Junge auf die Insel gekommen ist. Niemand kannte den Jungen und alle waren misstrauisch ihm gegenüber, außer sie.Sie jedoch geht ohne vorurteile auf ihn zu und freundet sich sogar mit ihm an. Doch es passieren einige seltsame Dinge auf der Insel und man schiebt alles auf Lucas, den Neuen, ohne beweise zu haben.
Dann findet man plötzlich eine tote Frau in den Dünen und Caitlin weiß, was kommen wird, man wird Lucas dafür verantworlich machen. Was soll sie nun tun? Kann sie ihm helfen? Wird er es schaffen zu fliehen?
Ich würde das Buch auf jeden fall weiterempfehlen, da die Geschichte von Lucas und seine Beziehung zu den Bewohnern/ zu Caitlin sehr gut erzählt wird. Man erfährt viel über ihre Gefühle, leider aber nicht so viel über seine, da das Buch aus Caitlins Sicht geschrieben ist. Ansonsten finde ich , dass es eine schöne, aber traurige geschichte ist.

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Bewertung von Anni aus Buseck am 17.05.2010 ***** ausgezeichnet
Caitlin, ihr Bruder Dominic und der Vater John McCaine leben auf einer Insel. Eines Tages taucht Lucas auf, und von dem Tag an verändert sich alles. Caitlin freundet sich als einzige mit ihm an, doch sie merkt schon bald, das sie da die einzige ist. Es passieren ständig schlimme Sachen, Mädchen werden vergewaltigt oder schlimm zugerichtet. Das Dorf glaubt natürlich immer, dass es gleich was mit Lucas zu tun hat, den sie als "Zigeruner" bezeichnen. Lucas hält es nicht länger aus, er will Caitlin nicht in Gefahr bringen, und begeht etwas Grauenvolles, das nie wieder rückgängig zu machen ist...
Ich finde das Buch total aufregend. Da man nie weiß was als nächstes passiert, und ist immer überrascht was sich die Autorin alles einfallen lassen hat. Ich empfehle es an alle die Krimis gerne lesen.

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Bewertung von leseratte aus Hamburg am 07.05.2010 ***** ausgezeichnet
In "Lucas" lernt ein Mädchen einen geheimnisvollen Jungen kennen, der eines Tages auf ihrer Insel auftaucht. Während sie von ihm fasziniert ist, betrachten die anderen Bewohner den Jungen misstrauisch. Und besonders der Ex-Freund des Mädchens ist alles andere als begeistert, als er merkt, wie sehr sich Caitlin für den Fremden interessiert. Zunächst ignoriert der Junge alle Gerüchte, die über ihn im Umlauf sind, doch dann verschwindet eine junge Frau, die kurz danach ermordet wird.
Für die ganze Insel ist schnell klar, dass nur einer als Mörder in Frage kommt. Und auch Caitlin kommen langsam Zweifel an Lucas' Unschuld...
"Lucas" ist ein recht dickes Buch, das man jedoch schnell durchgelesen hat, wenn man einmal damit anfängt. Die Geschichte ist spannend und man fragt sich, was der Fremde eigentlich verbirgt und ob man ihm trauen kann. Ich würde das Buch Jugendlichen ab 13 Jahren empfehlen, denn die Geschichte geht an einigen Stellen doch ganz schön unter die Haut.

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