Vincent will meer
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Vincent will meer

Regie: Ralf Huettner; Mit Florian D. Fitz, Karoline Herfurth, Heino Ferch u. a.
DVD
 
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Vincent will meer

Vincent leidet am Tourette-Syndrom. Als seine Mutter stirbt, will er ihr ihren letzten Wunsch, einmal noch das Meer zu sehen, erfüllen. Mit ihrer Asche in einer Bonbondose flieht er aus seinem Pflegeheim und macht sich im von der Heimleiterin geklauten Auto auf den Weg nach Italien. Begleitet wird er von einer magersüchtigen jungen Frau und einem Zwangsneurotiker. Verfolger lassen nicht lange auf sich warten: Die Heimleiterin und Vincents Vater setzen alles daran, den Ausreißer zu stellen. Beginn eines turbulenten Abenteuers. Mit der RTL-Serie "Doctor's Diary" wurde er bekannt, mit "Männerherzen" gab er eine erste Visitenkarte im Kino ab: Nach einem von ihm selbst verfassten Drehbuch spielt Florian David Fitz nun seine erste Kinohauptrolle - und landete einen Volltreffer. Unter der innovativen und gut geölten Regie von Ralf Huettner entwickelt sich ein ungewöhnlich witziger und pfiffiger Film, der all seinen Protagonisten, neben Fitz u. a. noch Karoline Herfurth und Heino Ferch, in bester Roadmovie-Manier eine Lebenslektion mit auf den Weg gibt.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Es war der letzte Wunsch seiner Mutter: noch einmal das Meer sehen. Doch jetzt ist Vincents Mutter tot. Und ihre Asche in einer Bonbondose unter seinem Bett. Vincent (Florian David Fitz) will ihr diesen letzten Wunsch erfüllen. Er wartet nur noch auf eine Gelegenheit aus dem Heim, in dem er wegen seines Tourette-Syndroms sitzt, auszureißen. Gemeinsam mit der magersüchtigen Marie (Karoline Herfurth), dem zwanghaften Alexander (Johannes Allmayer) und dem geklauten Auto der Heimärztin Dr. Rose (Katharina Müller-Elmau) macht er sich auf dem Weg nach Italien ans Meer. Sein Vater (Heino Ferch) und Frau Dr. Rose heften sich an ihre Fersen. Es beginnt eine abenteuerliche, folgenreiche Reise an deren Ende nur eins sicher ist: Keiner wird je wieder so sein, wie er war.

Bonusmaterial

Making of (ca. 5 Min.), Interviews (ca. 15 Min.), Deleted Scenes (ca. 9 Min.) Blick hinter die Kulissen (ca. 4 Min.), Darsteller-Infos


Produktinformation

  • Hersteller: Highlight
  • EAN: 4011976874782
  • Best.Nr.: 28949875
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 04.11.2010
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Deutsch, DD 5.1 ...
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Es klingt wie der Anfang eines schlechten Witzes: Treffen sich ein Tourettepatient, eine Magersüchtige und ein Zwangsneurotiker ... Tatsächlich ist das der Beginn eines Roadmovies, in dem stets mit und niemals über die Kranken gelacht wird. Der Tourettler Vincent (Florian David Fitz, der auch das Drehbuch schrieb) wird von seinem überforderten Vater (Heino Ferch) in eine Psychoklinik abgeschoben. Dort trifft er zwei Leidensgenossen, gemeinsam stehlen sie das Auto ihrer Therapeutin und brechen gen Italien auf, zum Meer, zur Sonne, zur Freiheit. Die rollende Neurosensammlung gibt Gelegenheit zu allerhand Scherzen: "Hast Du mich gerade Fotze genannt?" - "Das war sein Tourette!" - "Nee, das hab ich schon so gemeint." Doch der Film kann noch mehr. Er schildert die verzweifelte Suche der unangepassten Außenseiter nach einem Stückchen Normalität. Vincent verliebt sich in die todessehnsüchtige Marie (stark: Herfurth), eine schmerzvolle Erfahrung für beide. Eine fein ausbalancierte Tragikomödie. (arm)Extras: Making-of, Interviews, Deleted Scenes, Blick hinter die Kulissen, Darstellerinfosauch als Blu-ray

Drei junge Psychiatrie-Patienten brechen aus der Klinik aus und starten eine abenteuerliche Reise ins wirkliche Leben.

Geistiges Anderssein ist ein heikles Filmthema, auch wenn Barry Levinsons "Rainman" mit Dustin Hoffman als Autist eine Bresche schlug. Psychiatrie-Patienten oder Menschen in Therapie haftet trotz allem oft noch ein "Makel" an. Den wischt Ralf Huettner in dieser Tragikomödie leichtfüßig weg. Gleich um drei Psychiatrie-Patienten geht es hier, der Hauptfigur Vincent, einem an Tourette erkrankten jungen Mann, einer renitenten Magersucht-Patientin und einem Zwangsneurotiker. Sie hauen gemeinsam einfach ab aus der Klinik, schnappen sich das Auto der Therapeutin und fahren gen Süden, ein Trio mit Macken.
Hauptdarsteller Florian David Fitz schrieb das Drehbuch und schafft es, nach einem anfänglichen kurzen Schockmoment Interesse beim Zuschauer zu wecken. Das Tourette-Syndrom äußert sich durch motorische und verbale Tics, wie unkontrollierte Bewegungen und Geräusche, oft Flüche und obszöne Bemerkungen. Der exzessive Ausbruch von Vincent bei der Beerdigung der Mutter bringt den Vater und Lokalpolitiker dazu, ihn in die nächstbeste Klinik zu stecken. Der Fluchtversuch passt ihm überhaupt nicht in den Wahlkampf-Plan und mit der Therapeutin folgt er den Flüchtigen, die ihn immer wieder austricksen.
Ralf Huettner verknüpft die Zutaten des klassischen Roadmovies mit denen eines Vater-Sohn-Konfliktes und fährt auf beiden Gleisen gut, auch wenn die Überzeichnung der erwachsenen Charaktere überflüssig ist, wie auch deren Zusammenstoß mit der italienischen Polizei. Huettner respektiert die Figuren, ohne auf ihre Kosten Lacher einzufahren, die Ausreißer sind liebenswerte Außenseiter, Florian David Fitz - weit weg vom Macho Dr. Marc Meier in der Arzt-Serie "Doctor's Diary" oder vom erfolgreichen Werbefuzzi in "Männerherzen" - zeigt sich sensibel und verletzbar, dickköpfig um Akzeptanz kämpfend. Karoline Herfurth überzeugt als junge Frau, die sich vor der Wirklichkeit in Magersucht flüchtet und Johannes Allmayer läuft als nerviger Zwangsneurotiker zu Hochform auf. Streckenweise erinnert "vincent will meer" im Mix aus Traurigkeit und Heiterkeit etwas an "Knockin' on Heaven's Door", nicht nur wegen des beliebten Filmtopos Meer als Sehnsuchtssymbol. mk.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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Kundenbewertungen zu "Vincent will meer"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut)
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(1)
***** gut
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.04.2012 ***** ausgezeichnet
Toller Film, lustig + nachdenklich zugleich.

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Bewertung von Freude54 aus Stralsund am 27.02.2012 ***** ausgezeichnet
Drei bemerkensweise Schicksale, super gespielt. Habe selten so gelacht, obwohl es eine gewisse Tragik beinhaltet.

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Bewertung von Jessy aus Mannheim am 04.02.2012 ***** sehr gut
Toller Film! Lustig, ergreifend, mitfühlend. Nur zu empfehlen.

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Bewertung von Peti aus 13156 Berlin am 01.12.2010 ***** ausgezeichnet
das beste, was ich seit langem gesehen habe incl. grandioser schauspielerischer leistung!

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Bewertung von Luftballon aus Inning am Ammersee am 17.11.2010 ***** ausgezeichnet
Ich bin von den Film total begeistert. Lohnt sich wirklich !!!!!!!
K L A S S E

5 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Schaf Dörte, das möhrte aus AanLuW am 17.11.2010 ***** weniger gut
Eine ziemliche Enttäuschung! Ich hatte auf einen liebevollen, lebendigen, schön erzählten Film gehofft, mit spannenden und ungewohnten Charakteren, die einem - wie es ein guter Film kann - eine neue Facette der Welt eröffnen, Figuren, die aufgrund ihrer Vorgeschichte (Tourette, Anorexie etc.) brechen mit dem üblichen sexy aalglatten Durchschnittshelden des Mainstream-Kinos. Aber leider sind meine Erwartungen enttäuscht worden. Dieser Film wächst an keiner Stelle über sich hinaus, die Figuren bleiben holzschnittartig verhaftet in ihren Drehbuch-Rollen und erwachen nicht zum Leben, bleiben, und das gilt vor allem für Marie, unglaubwürdig. Man braucht schon die Erläuterungen aus dem Bonus-Material, um zu begreifen, was der Film eigentlich wollte. Ich glaube, auch die Schauspieler haben bemerkt, wie leblos dieser Film geworden ist, denn selten habe ich Schauspieler so unenthusiastisch über ihre Rollen sprechen gehört. Am deulichsten tritt dies im Interview mit Heino Ferch zutage, der nur so stottert und "Äht" im verzweifelten Versuch, seiner platten Klischeefigur im Film ein ästhetisches Profil anzudichten. Schade, wirklich! Zwei Sterne nur deswegen, weil es leider noch viel Schlimmeres im Kino zu sehen gibt.

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